EDEKA – oder eine Entgleisung sucht Seinesgleichen

Dem erwünschten Konsumrausch zum Muttertag Tribut zollend, meinte die Edeka-Werbeagentur einmal „Danke“ sagen zu müssen. DANKE, an alle Mütter, die uns die Kinder groß ziehen, sich um den Haushalt kümmern und um das angeheiratete Eheübel, genannt „Mann“, dass sich nicht zu benehmen weiß und für den es noch keine Entsorgungsmöglichkeit gab. Dieses haarige Ungetüm, weiß nicht einmal die Haare des Töchterleins zu kämmen, und es wurde am Ende des Werbespots mal richtig klar gemacht, was er ist: Ein unbedeutsamer Wicht, der eine Belastung darstellt.

„Danke Mama, dass Du nicht Papa bist.“

Jetzt erdreisten sich auch noch Tausende von Vätern und auch Müttern, dem Spot einem Shitstorm zuzuführen. Und EDEKA sagt, im Brustton der Überzeugung und in einer Arroganz, die die Meßbarkeitsgrenze überfliegt:

Man wolle „Väter keinesfalls schlecht darstellen, sondern etwas überspitzt und auf humorvolle Art und Weise allen Müttern anlässlich des Muttertags Danke sagen. Wir freuen uns, dass das Video auf eine hohe Resonanz stößt.“

Man freut sich also über die hohe Resonanz. Eigentlich bleibt jedem normal denkendem Menschen dabei die Spuke weg…

Nicht so dem Discounter „Lidl“, der flugs den Spot veröffentlichte:

„Danke Lidl, dass Du nicht EDEKA bist!“

Danke „Lidl“, denn besser hätte man es in Kürze nicht ausdrücken können!

Genug Leute finden diese Spots dann leider doch scheinbar lustig. Nicht nur, dass GILLETTE sich unlängst Unbill zuzog, bei der Präsentation ihrer zweifelhaften Werbung, auch andere Konzerne mischen fleißig mit. VW zum Beispiel fand es unheimlich lustig, als die Freundin dem Partner die Wohnung ausräumte und alles in den tollen neuen Tiguan passte:

Gut, wer will schon noch so eine Betrügerkarre fahren, aber auch gut, denn wir wissen ja mittlerweile, dass sich unser Land, und mit ihm auch „unsere“ Konzerne, gerade eifrig den Ast absägt, auf dem es sitzt, während man sich in Antidiskriminierungskampagnen sogar schon auf die Scheißhäuser wagt und sich dort das „dritte Klo“ mit Pinkelverordnung gönnt, während in der Zwischenzeit China Autobahnen und Flughäfen zu bauen in der Lage zeigt, aber was soll man machen, außer albern darüber zu lachen. Die Alternative wäre nur noch eine tiefgreifende Depression.

Aber es zeigt auch, dass unsere Opfergruppensucher und Berufsbetroffene sehr wohl wissen, wie es geht, Diskriminierung höchstselbst und effektiv in die Tat umzusetzen, wenn es der eigenen Belustigung dient.

Mein Fazit kann nur lauten: Macht so weiter! Ihr seid nicht modern. Auch nicht lustig. Ihr seid im Grunde lediglich armselige, revanchistische und reaktionäre Clowns von Nicht-Leistungsträgern, die durch ihr Verhalten erreichen, dass Bildung und Vernunft schon längst begonnen haben, sich abzuwenden. Bald könnt Ihr alle gemeinsam auf Ein und das Selbe Klo gehen, mit dem E-Bike zum Öko-Gemüseladen fahren und den ganzen Tag den Vögeln beim Zwitschern zuhören, wären da nicht diese ungehörigen behaarten Monster, die sich immer mehr abwenden und ihr Geld lieber in Whiskey und Nutten investieren – so wie mein Freund Dr. House – investieren und bald grinsend für eine chinesische Firma arbeiten werden.

Ach ja, da war noch was! Denn wenn alle Männer vergrämt sind und keine Kinder mehr da, wenn alle Jobs im Ausland und alle Vorstandsposten an Quotenfrauen vergeben sind, werdet Ihr merken, dass man mit heißer Luft kein E-Bike kaufen kann und der Öko-Laden unbezahlbar geworden ist.

Die Phrasendrescher oder „Quo vadis“ Internet?

Berechtigte Kritik, und führt sie auch noch so ein Schattendasein, ist schwierig. Findet oft kaum Gehör und macht unbeliebt.

Aber jüngst erst in einem anderen Forum erlebt, wurde ich hingewiesen auf die Richtigkeit eines Standpunktes, nebst Kritik, dass alleine schon das Vorhandensein mehrerer Sätze den Bundesmichel überfordern könnte.

Leider hat der Kritiker Recht! Das Lesen längerer Texte ist heute nicht mehr Stärke des Bürgers. Zu anstrengend. Zu wenig Bildchen. Facebook und Co bieten die Plattform, welche nur der Nachfrage nachkommmen. Sie zu kritisieren ist falsch. Sie folgen nur den Gesetzen der Wirtschaft. Verkauft wird, was gekauft wird.

Phrasen reichen. Tiefsinniges fehl am Platze. Schnell zum nächsten Thema, mit der Folge, dass sich Überschriftenjunkies für gebildet halten. Auch deshalb laufen einschlägige Foren immer schlechter. Und deshalb finden sich Betroffene in fb-Gruppen ein, welche Hort von Weltenverschwörer sind. Ist aber spektakulärer und unterhaltsamer.

Finden sie sich dann vor einem Familiengericht wieder, oder sollen sie sich mit einem Thema beschäftigen, bleibt die Spucke genau da weg, wo sie angesagt wäre. Und dann geht der Katzenjammer los. Letztlich ist es die Entscheidung eines jeden selbst, sich dem anstrengendem Weg der Bildung und der Differenzierung zu widmen, oder als Phrasendrescher in vierter Reihe wieder zu finden. Nur ist den Letzteren halt auch nicht mehr zu helfen.

So geht es Vielen. Wer nicht nur auf der Orchideen-Seite unterwegs ist oder im Oldtimer-Club – so wie ich – sondern Hilfe sucht, fällt gleichfalls auch darauf rein. Selbst genauso bequem gestrickt, werden Ratschläge in zwei Sätze verpackt, was eigentlich einer Kunst gleichkäme, wären sie nicht so hohl, dass es offenbart, dass der Verfasser zu einem dritten Satz gar nicht erst imstande ist.

Der Ratsuchende merkt es nicht. Oder will es nicht merken. Also bleibt er auf der Strecke. Vielleicht merkt er es dann. Aber dies führt den Nachteil mit sich, dass es zu spät ist. Nicht Einsicht ist der bessere Nachruf, sondern Vorsicht! Die lassen nur noch wenige walten. Wenn man aber ernst genommen werden will, sollte man anders vorgehen.

Aber was rede ich. Die geistig Reichen ziehen sich zurück. Die Luftpumpen regieren die Welt. Die Ergebnisse sind sichtbar. Wer sich wie oben verhält, sollte die Luftpumpen nicht beschimpfen. Er gehört selbst dazu.

So geht es auch der „Väterbewegung“ – weg vom einschlägigen Forum, hin zur Phrase bei fb. Da kann man wenigstens schön beleidigen, dem Reichsbürger-Gequatsche irgendetwas abgewinnen oder dem eigenen Narzissmus mit youtube-Videos frönen, die juristisches Viertelwissen offenbaren. Merkt nur keiner. Deshalb ist es auch nicht so schlimm.

Quo vadis, Internet? Du warst so eine tolle Erfindung und jetzt mutierst Du zu einer Plattform, auf der Schlecht gegen Unfähig die Schwerter teilt. Wenn man Nullen multipliziert, kommt dabei trotzdem immer Null heraus. Abgründe die sich auftun.

Wie mein Opa aber sagte: „Nicht dumm sind die meisten Menschen. Nur denkfaul.“ Das können wir uns jetzt jedenfalls anschauen, in der großen weiten Welt des Internets.

Die Mauer des Dagobert Trump

Was treibt den Bundesbürger nur alles um, nur damit er sich nicht mit sich selbst beschäftigen muss. Und denkt er, er könnte es in Betracht ziehen, sorgt die Presse schon dafür, den Blick dorthin zu wenden, bezüglich dessen man zwar am wenigsten Ahnung hat, aber es die Moral zu gebieten scheint.

Und da der Themen viele derzeit in Form einer ganzen Horde Säue durch die Dörfer gejagt werden, erschließt sich ein fast unermesslich großer Quell an Schlagzeilen, an denen man sich so richtig abreagieren kann. Nutzt zwar niemandem, ist aber egal.

Und während die Chinesen bauen was das Zeug hält, basteln wir an Flughäfen und torkeln durch Talk-Shows in denen geklärt werden muss, wie die Sitzordnung auf dem Gender-Klo zu funktioneren hat.

In Anbetracht solcher Prioritäten darf einer in der Aufzählung nicht fehlen: Trump! Der Herrscher eines Noch-Imperiums, Unsympath vor dem Herrn und dann auch noch einer, der die Interessen seines Landes – so sagt er zumindest – tatsächlich vertreten will. Da wir Solches von unseren gewählten Volksvertretern (diese Bezeichnung ging mir gerade sehr schwer über die Tasten) nicht mehr hatten und wohl auch nicht mehr erwarten dürfen, hat sich ein solches Vokabular aus unserem Terminus vollständig verabschiedet, weshalb es umso befremdlicher klingt, wenn sich Andere dessen immer noch bedienen.

Gut, irgendwie wollte ich mit Trump auch kein Bier trinken gehen. Für Kneipenschlägereien muss man trainiert sein und ich weiß ja nicht, wie der sonst so drauf ist, aber manchmal habe ich das schizophrene Gefühl, ihn einerseits nicht mögen zu können, aber andererseits manchmal zu verstehen. Damit muss man erst einmal zurecht kommen.

Aber man muss schon verinnerlichen, dass wenn man ständig auf jemanden einprügelt, er dann auch nicht gerade liebreizend reagiert – aber das soll nicht mein Problem sein. Da kann sich Berlin dran erfreuen, und man kann nur hoffen, das es für uns keine weitreichenden Folgen hat, ständig jemandem ans Bein zu pinkeln, der ungleich fester beißen kann.

Nun, da passt nicht, was seitens Berlin irgendwie nicht mehr ganz zusammen gehört. Die Einen reißen eine Mauer ein und die anderen bauen eine auf. Das kriegen wir nicht in die Birne und da liegt ein riesen Problem.

Da wäre es mal anzuraten, sich über ein Warum und die Gründe, die man dort vielleicht haben könnte, Gedanken zu machen, aber die fehlen in diesem Kontext dem politischen Mainstream völlig.

Fassen wir mal grob zusammen. Da gibt es ein Land, genannt USA mit einem Nachbarn, genannt Mexiko. So weit so gut. An der Grenze (ein Begriff dessen Bedeutung wir gerade zu vergessen scheinen) kraucheln tausende Grenzpolizisten durch Büsche oder sitzen hinter Dünen und versuchen Menschen aufzugreifen, die ebenfalls dort herum tapern und versuchen sie zu überschreiten. Dieses Katz- und Maus Spiel haben wir schon lange. Das Ganze ist gesetzlich nachvollziehbar, Schmuggel gehört zum Geschäft, illegale Einwanderung zur politischen Landschaft und Grenzsicherung, wie der Name schon sagt, zur Sicherung landeseigener Interessen. Ich weiß, nicht bei uns, aber das ist ein anderes Thema.

Nun kommt also einer daher und will gerade dort eine Mauer bauen. Oder einen großen, dicken festen Zaun. Lassen wir uns da jetzt nicht auf unwichtige Details ein. Erst einmal macht das vor dem Hintergrund, exzessiven Drogenschmuggels (über den hier keiner redet), illegaler und unkontrollierter Einwanderung (über das hier keiner reden will bzw. darf), erst einmal sachlich betrachtet, einen gewissen Sinn.

Nun würde alleine dies, der Teddybärchen-Werfer vom Flughafen Frankfurt nicht akzeptieren können, weil wir sind ja alle gleich und denken multilateral, aber lassen wir mal diese ideologisch motivierten Tathergänge außer Acht und werfen einen Blick, der Argumentation für solches Tun des Herrn Trump Tribut zollend, hinter die Fassade und auf das Land Mexiko.

Nun darf ich glücklicherweise behaupten, über die dortigen Zustände berichten zu können, aufgrund einer nicht versiegenden Quelle eines dort lebenden Deutschen, der zutage bringt, was deutsche Journalisten nicht imstande sind zu recherchieren. Eine Diskussion darüber, ob es einfach nur nicht interessant genug erscheint, oder aber andere Gründe vorherrschen, ist müßig und spekulativ und deshalb lassen wir das.

Alle mir vorliegenden recht spannenden Geschichten und Vorkommnisse in Einem zu veröffentlichen, würde ein mittleres Buch füllen. Also suche ich für den Interessierten mal nur ein paar nette Eckdaten und Storys raus und dann mag man neu überlegen, ob eine solche Mauer nicht vielleicht doch Sinn machen kann, auch wenn sie letztlich wohl nicht den gewünschten Erfolg bringen wird. Denn tatsächlich ist sie eine Mauer der Angst und der Verzweiflung vor einer Art des Verbrechens, das so abgrundtief häßlich ist, dass selbst ein Drogenboss nicht mehr mitspielen wollte. Nein, ich drehe gerade nicht durch…

Erinnern Sie sich an unsere Kanzlerin. wie sie händeschüttelnd und lächelnd auf der Hannover-Messe den damaligen Vorzeigedemokraten und Präsidenten des Landes Mexiko mit Namen Enrique Pena Nieto die Hand schüttelte und von weiterem Ausbau wirtschaftlicher und ganz toller neuer Beziehungen sprach? Vielleicht. Und wenn uns Solches gezeigt wird, sind wir ganz dolle stolz. Auf die VW Werke dort, unsere neuen Windmühlen, die auch dort jetzt drehen und vieles vieles mehr. Natürlich machen wir keine Geschäfte mit Schurkenstaaten oder Despoten. Das hätte man uns in diesem Falle ja gesagt, wenn es so wäre. Das kann natürlich bei dem nett drein schauenden, seitengescheiteltem Model-Typ so gar nicht sein.

Während ich diese Zeilen schreibe, hat mittlerweile nach über neunzigjähriger (!) Herrschaft der Partei PRI, welcher auch der nette Herr Nieto angehört, endlich ein anderer gewonnen. Gut, es gab während dieser Herrschaft mal zwei Perioden in denen eine andere Partei – die PAN – regierte, aber das zählt nicht. Das ist nur ein anderer Sauhaufen mit anderem Namen und mit gleichen Zielen.

Der neue Präsident heißt Andres Manuel Lopez Obrador. Er ist ein zivilisierter, ehrbarer Mann und das meine ich auch so. Derzeit hofft man, da er unglaublicherweise vor der Wahl eben diese Phase überlebt hat, dass dies auch weiterhin so bleibt.

Um die Mauer zu verstehen, rollen wir mal vom Datum her ein paar Dinge von vorne nach hinten auf. Das heißt, ich zitiere bzw. vermelde vom aktuellsten Datum, hin in die Vergangenheit und nicht anders herum:

1) „El Chapo“ (ehemaliger Chef des Sinaloa-Drogenkartells) hat laut seinem eigenen Anwalt insgesamt mindestens 1.800 Millionen (1,8 Milliarden) Dollar in Cash an den Ex-Präsidenten Enrique Pena Nieto (PRI) gezahlt. Dafür wurden unzählige LKW und Fahrer benötigt, die auf Fotos und Videos als Beweismaterial vorliegen. Der Anwalt von „El Chapo“ will die Beweise nun der Generalstaatsanwaltschaft in Mexiko vorlegen.


2) Gleichzeitig gab der Anwalt von „El Chapo“ an, dass der Ex-Präsident Enrique Pena Nieto „El Chapo“ darum gebeten habe, den damaligen Präsidentschaftskandidaten und heutigen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador (Morena) zu töten. „El Chapo“ weigerte sich jedoch, da er sich selbst als Landwirt sieht und nicht etwa als Gangster.

3) Der Ex-Präsident Enrique Pena Nieto befindet sich seit mehreren Wochen in Madrid, hat sich von seiner Frau scheiden lassen und ist jetzt mit einem Model zusammen (vermutlich haben sie auch eine heimliche Tochter zusammen). Er soll Nachbar von Cristiano Ronaldo und Zinedine Zidane sein. Er gibt jedoch an, weiterhin in Mexiko zu wohnen und in kein anderes Land umziehen zu wollen.

Quellen: https://adnpolitico.com/mexico/2019/02/ … -en-madrid, https://aristeguinoticias.com/2202/mexi … r-abogado/

Witzig oder? Ein ehemaliger Staatspräsident (bis November 2018) ist so kriminell, dass sogar ein (ehemaliger) Drogenboss überfordert erscheint.

Der Knaller an der Sache ist, dass nach der Wahl Obradors (MORENA – das ist seine Partei) unser „Spiegel“, sich selbst ja sehend als „linkes und humanitäres Blatt“ , den neuen Präsidenten kackdreist als Populisten hinstellte.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-und-andres-manuel-lopez-obrador-gegner-oder-freunde-a-1241234.html

Die Bürger Mexikos sahen das etwas anders als der Spiegel. Die Vereidigung des neuen Präsidenten hatte im mexikanischen Fernsehen eine bessere Einschaltquote als das WM-Finale. Ich denke das will schon etwas heißen.

Quelle: http://www.nacion321.com/gobierno/5-pru … 9mm4HO_M-A

Im Übrigen auch ein sehr bescheidener Präsident. Er fährt einen VW Jetta. Die Politbanden, welche Mexiko bis 2018 regierten und heute natürlich noch ihren Einfluss dort haben, machten das etwas anders.

Schauen wir uns die letzten Amtshandlungen eines Präsidenten Pena Nieto an, bevor er im November abtreten musste. In einem Land, in dem der Großteil der Bevölkerung bitterarm ist und – übrigens ! – die Menschen dort im Vergleich zu allen anderen Nationen, mit am meisten arbeiten! Hätten Sie es gewusst?

November 2018:

Der noch für eine Woche im Amt befindliche Präsident Enrique Pena Nieto (PRI) hat als eine seiner letzten Amtshandlungen beschlossen, die Subventionen für Benzin in Mexiko zu streichen. Bisher wurden 4,59 Pesos pro Liter vom Staat getragen. Der Benzinpreis wird ohne die Subventionen konsequenterweise ansteigen. Statt bisher 22,63 Pesos pro Liter (0,98€) wird der Benzinpreis schon morgen bei 27,22 Pesos (1,18€) liegen.

Zur Einordnung:

1) Der Mindestlohn in Mexiko beträgt 11,04 Pesos pro Stunde (0,48€). Das heißt selbst zwei Arbeitsstunden im Mindestlohntarif reichen nicht aus, um sich einen Liter Benzin zu kaufen.
2) Der Benzinpreis pro Liter lag vor Amtsantritt von Pena Nieto im Jahr 2012 bei 10,36 Pesos (0,45€). Der Preis stieg also während seiner Amtszeit um mehr als 162% an und liegt nun mehr bei 1,18€.
3) Der mexikanische Peso verlor an Wert. War das Verhältnis im Jahr 2012 noch 1 USD = 12,80 Pesos, beträgt es heute 1 USD = 20,17 Pesos. Also auch die Währung selbst hat enorm an Wert verloren, während die Gehälter gleich blieben.

Quelle: https://regeneracion.mx/hacienda-elimin … _bkByDPOZ8, https://www.rankia.mx/blog/mejores-opin … da-externa, https://salariominimo2018mexico.com/

Wenn wir schon von Geld sprechen: Vor Kurzem hat der in New York inhaftierte Drogenboss „El Chapo“ bekannt gegeben, dass der Präsident Enrique Pena Nieto (PRI) und sein Vorgänger Hunderte Millionen Dollar Bestechungsgelder von ihm erhalten hätten. Nun wurde bekannt, dass auch der Minister für innere Sicherheit und Verteidigung (der unter Anderem für die Drogenbekämpfung verantwortlich ist) zwischen 6 bis 8 Millionen Dollar Bestechungsgelder erhalten haben soll. Sämtliche Beschuldigten bestreiten dies und geben an, niemals Gelder empfangen zu haben.

Quelle: https://www.animalpolitico.com/2018/11/ … rcia-luna/

Der ab Dezember im Amt befindliche neue Präsident Andrés Manuel López Obrador will mehrere Volksentscheide ins Leben rufen. Dazu gehört unter Anderem ein Volksentscheid, ob die verschiedenen noch lebenden Expräsidenten juristisch zur Rechenschaft gezogen werden sollen oder ob eine Amnestie die bessere Alternative sei. Hierzu wird er die mexikanische Verfassung ändern und bindende Volksentscheide einführen. Sollte es zu einem positiven Volksentscheid kommen, werden die Ex-Präsidenten Enrique Pena Nieto (PRI), Carlos Salinas de Gortari (PRI), Ernesto Zedillo Ponce de León (PRI), Vicente Fox (PAN) und Felipe Calderón (PAN) vermutlich wegen Korruption, Geldwäsche, Steuerhinterziehung, Massenmord, Mitgliedschaft in terroristischen Organisationen, Hochverrat und/oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt. Bereits jetzt wurde das Gesetz beschlossen, dass Ex-Präsidenten keine staatliche Rente und Boni mehr erhalten. Die Rente für Ex-Präsidenten lag zuvor etwa beim Hundertfachen des mexikanischen Mindestlohns.

Quelle: https://www.animalpolitico.com/2018/11/ … esidentes/, http://www.elfinanciero.com.mx/nacional … linas-amlo

Wenn Sie bis hierhier durchgehalten haben, schauen wir mal nach, wie man sich in einem solchen Land die Taschen voll macht: (Stand: Juli 2018)

1) Die 500 Abgeordneten der Noch-Regierung haben beschlossen, dass jeder Abgeordnete einen „Übergangsbonus“ in Höhe von mehr als 100.000€ erhält, um nach der Legislaturperiode nicht auf der Straße zu landen. (Quelle: https://regeneracion.mx/antes-de-que-en … r-persona/)

2) Eine Lokal-Abgeordnete der Partei „PRI“ gab in einem Interview an, dass sie „zum Überleben klauen müsse, falls ihr Gehalt verringert werden würde“. 2000€ monatlich (mehr als 10x Mindestlohn) würden nicht ausreichen, um der Tätigkeit nachzukommen. Sie fordert für sie und ihre Familie kostenlose Lebensmittel, kostenloses Benzin und eine Maut-Ausnahme für ihre Autos. (Quelle: https://regeneracion.mx/si-me-bajan-el- … n-jalisco/)

und hier, wie man andere sanktioniert, die Spenden für die Erdbebenopfer bereit hielten und zur politischen Konkurrenz gehören:

Die ab Dezember 2018 an der Macht sitzende Partei „MORENA“ soll eine Strafe in Höhe von 197 Millionen Pesos (8,2 Millionen Euro) zahlen, weil sie nach dem Erdbeben vom 19. September unerlaubt Gelder der Partei an Opfer des Erdbebens gespendet hat. Der neue Präsident spricht von „einem Versuch, die Partei finanziell zu schädigen“. (Quelle: https://www.animalpolitico.com/2018/07/ … a-fe-amlo/)

Im Vorwahlkampf passierte natürlich so einiges. Komisch nur, dass dies bei uns medial niemand an den Pranger stellte, ja nicht einmal öffentlichkeitswirksam erwähnte, wo wir doch immer so gerne aufpassen, das gute Gewissen dieser Welt sein zu wollen:

Juni 2018:

Am nächsten Sonntag stehen endlich die Präsidentschaftswahlen in Mexiko an. Im bisherigen Wahlkampf sind mindestens 121 Politiker ermordet worden. (Quelle: https://www.infobae.com/america/mexico/ … en-mexico/)

Denn tatsächlich kennen wir doch auch aus den Medien, dass wir Vorzeigedemokraten auch Wahlbeobachter haben, um den ganzen schrägen Vögeln auf die Finger zu schauen. Naja, scheinbar dann doch nicht überall:

Die gesamte Poilzei der Stadt Ocampo (Michoacan) wurde wegen des Mordes eines Politikers verhaftet. (Quelle: https://elpais.com/internacional/2018/0 … 32732.html)

Im Bundesstaat Tabasco hat ein bewaffnetes Überfallkommando 5 Pakete mit insgesamt über 11.000 Stimmzetteln erbeutet. (Quelle: https://www.proceso.com.mx/540127/grupo … en-tabasco)

Die Europäische Union hat es abgelehnt, Wahlbeobachter nach Mexiko zu entsenden. Grund seien „fehlende Ressourcen“ und „höhere Prioritäten“. 2006 kam es zu einem Skandal, als der Leiter der EU-Wahlbeobachter noch vor der Bekanntgabe der Wahlergebnisse einem Kandidaten zum gelungenen Sieg beglückwünschte. Trotz der Anfechtung der Wahl wurde der Kandidat schnell von der gesamten EU als Gewinner anerkannt. (Quelle: https://www.proceso.com.mx/539642/la-ue … s-a-mexico)

Mexiko: Ein failed State allererster Güte. Aber der böse Trump will einen Zaun. Der Nachbar hat die Schnauze voll. Oh Gott, wie populistisch! (Ironiebutton aus). Und das aus dem Munde Deutschlands und einer EU, die nur froh sein kann, dass niemand erfährt, welche Spiele man hier zu treiben gewillt ist – wenn es nur schnöden Gewinnen aus wirtschaftlicher Zusammenarbeit gut tut.

So eine Wahl ist was ganz unangenehmes, der sich viele Politiker stellen müssen, denen es verwehrt blieb, ganz einfach eine Diktatur auszurufen. Also sagt man: Wir haben eine Demokratie! Und wenn niemand genau hinschauen (will), dann kann man schön und in Ruhe daran basteln, eben eine solche Wahl – sagen wir mal – so zu gestalten, als sähe es aus, als wäre es eine…

Und das geht so:

Passend dazu: Die Staatsanwaltschaft des Bundesstaats Querétaro hat heute drei Lagerhallen beschlagnahmt, in der neben 13255 Fernsehern der Marke Samsung und 33 Wassertanks auch über 3.000 „Fressbeutel“ gefunden wurden. Video: https://www.youtube.com/watch?v=ojIN46GLSgQ

Quelle: https://www.sdpnoticias.com/estados/201 … por-el-pri

Es ist ja bekannt, dass die Regierungspartei PRI entweder direkt Geld anbietet für abgegebene Stimmen (d.h. Fotos der Ausweise, mit denen die Partei dann selbst Stimmzettel ausfüllt) oder eben Sachgegenstände wie Fernseher, Baumaterialien oder Lebensmittel als Gegenleistung anbietet.

So ein „Fressbeutel“ sieht folgendermaßen aus: Im Grunde sind das Reis, Zucker, Mehl, Nudeln, Bohnen, Schokopulver oder Milch sowie vielleicht Reinigungsmittel und ein Geldschein! Und nicht zu vergessen natürlich das Logo der Partei und das Foto des Kandidaten! Dreister geht es wirklich nicht mehr.

Auch will ich Ihnen zeigen, wie man in einem solchen Land mit Hilfslieferungen umgeht, wenn gerade ein Erdbeben die Existenzgrundlage der Ärmsten der Armen zerstört hat:

Am 30.09.2017 bedankte sich, die Regierung Mexikos wie folgt:

Kanada hatte 1500 Zelte als Notunterkünfte nach Mexiko geschickt. Die mexikanische Regierung bedankte sich für die 750 Zelte. Die restlichen sind unterwegs wohl „abhanden gekommen“.

Wenn wir schon von Zelten sprechen. Auch Japan hat jede Menge Zelte für die Opfer der Erdbeben gespendet. In Zahlreichen Gemeinden wurden diese nun von der Regierung zur Miete oder zum Verkauf angeboten. (Beispielvideo auf Spanisch: https://www.facebook.com/RegeneracionPe … 921470816/)

Die Kriminalität in diesem Land kann man wie folgt verdeutlichen:

Allein im Juni 2017 wurden über 2.200 Menschen ermordet – sprich im Schnitt 73 Morde pro Tag. Das ist der schlechteste Wert seit Beginn der Datenerfassung im Jahre 1997. Und die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher sein, da es sich bei diesen Zahlen um offizielle Zahlen der Regierung handelt. Bis Ende Juni kamen wurden demnach dieses Jahr bereits über 12.000 Menschen in Mexiko ermordet. Das entspricht einer Steigerung von etwa 30% im Vergleich zum Vorjahr.

Kriminalität kann nur bekämpfen, wer sich als gewählter Volksvertreter rechtstreu verhält und die Gesetze anwenden will. Wer dies nicht tut, gehört zur anderen Seite, wie z.B. diese Politiker Mexikos. (Stand: 04/17)

1) Gestern wurde der Ex-Gouverneur Tomás Yarrington (PRI) des Bundesstaats Tamaulipas in Florenz (Italien) festgenommen. Er wurde von den USA wegen Geldwäsche und organisiertem Verbrechen gesucht. Die mexikanische Regierung (PRI) hat bereits die Auslieferung gefordert. (Quelle: http://www.proceso.com.mx/481642/detien … yarrington)

2) Bereits im Januar 2016 wurde der Ex-Gouverneur Humberto Moreira (PRI) des Bundesstaats Coahuila in Spanien wegen Geldwäsche und organisiertem Verbrechen verhaftet. Die mexikanische Regierung (PRI) hat unter großem diplomatischen Druck die Auslieferung gefordert, wohingegen sich die spanische Staatsanwaltschaft sträubte. Im Februar 2016 wurde er ausgeliefert. Mittlerweile befindet sich Humberto Moreira wieder im Wahlkampf für die Gouverneur-Wahlen im Bundesstaat Coahuila unter Leitung der Partei „PRI“. (Quellen: http://aristeguinoticias.com/2202/mexic … a-el-pais/, und http://www.eluniversal.com.mx/articulo/ … n-coahuila)

3) Im Februar 2017 hat der Ex-Gouverneur César Duarte (PRI) des Bundesstaats Chihuahua in Texas die US-amerikanische Staatsbürgerschaft beantragt, nachdem er in Mexiko wegen Korruption und Geldwäsche gesucht wird. Er verfügt in El Paso (Texas) mehrere Villen. Die USA haben den Antrag abgelehnt (Quelle: http://regeneracion.mx/cesar-duarte-pid … ania-a-eu/) und die Sache öffentlich gemacht. César Duarte hat daraufhin bei der mexikanischen Staatsanwaltschaft seine Unschuld beteuert und gleichzeitig die Einstellung der Untersuchungen gegen ihn gefordert. Brisant: Ein Sohn des Ex-Gouverneurs ist mit der Tochter des Staatsanwalts verheiratet. Auch der Finanzminister des Bundesstaats Chihuahua (PRI) und die mexikanische Bank „Progresso“ wurden wegen Korruption und Geldwäsche angeklagt. (Quelle: http://www.proceso.com.mx/471637/cesar- … -en-contra)

4) Noch immer wird der Ex-Gouverneur Javier Duarte (PRI) des Bundesstaats Veracruz wegen Geldwäsche, Korruption, Betrug, organisiertem Verbrechen und Steuerhinterziehung gesucht. Er soll sich in Guatemala oder Honduras aufhalten. Er soll sogar als korruptester Politiker der Welt in die Guiness World Records aufgenommen werden (noch vor Politikern aus Senegal oder der zentralafrikanischen Republik). Er soll 1454 Millionen Dollar veruntreut haben. (Quelle: https://www.debate.com.mx/mexico/Duarte … -0139.html)

Einer der Präsidentschaftskandidaten – der es glücklicherweise nicht schaffte – traf hingegen etwa zur gleichen Zeit unsere Bundeskanzlerin Merkel alias IM Erika zum Gerspräch. Und das lief so.:

Stand 02/2017

Ein möglicher mexikanischer Präsidentschaftskandidat (Ricardo Anaya) der Partei „PAN“ hat sich in Berlin mit Angela Merkel getroffen, um über mögliche wirtschaftliche Allianzen, zukünftige Probleme Mexikos unter dem US-Präsidenten Trump und über die neue Weltordnung zu sprechen. Anaya betonte ausdrücklich, dass Mauern zu nichts führen und er es schätze, dass Merkel hunderttausende hilflose Flüchtlinge aufgenommen habe. (Quelle: http://aristeguinoticias.com/1302/mexic … l-a-anaya/ und http://www.proceso.com.mx/474323/anaya- … ler-merkel)

Was für Heuchler, treiben diese Leute doch das Land selbst in den Ruin. Und Merkel darf dann wieder schön Waffen an die Drogenkar…Regierung schicken. Zukünftige Probleme Mexikos unter dem Präsidenten Trump? Na sicher. Selbst ist man die Unschuld per definitionem…

Und genau dieser Trump, welchen wir gerne als Sündenbock anführen, hat tatsächlich von den mexikanischen Eliten die Nase gestrichen voll gehabt, welches sich wie folgt äußerte (Stand 02/17)

…wurden neue Details zu dem Telefonat zwischen Trump und Pena Nieto bekannt. Demnach soll Trump dem mexikanischen Präsidenten mit einer militärischen Invasion in Mexiko gedroht haben, sollte Mexiko das Drogenproblem nicht in den Griff bekommen. Wortwörtlich hat Trump demnach gesagt: „Wir brauchen Mexiko nicht. Wir brauchen keine Mexikaner. Wenn die mexikanische Armee unfähig ist, entsenden wir unsere. Wir bauen die Mauer und ihr zahlt, ob ihr wollt oder nicht.“

Außerdem betonte er, dass er im letzten August nur äußerst ungern nach Mexiko gereist ist und dies nur auf Rat eines Beraters tat. Der mexikanische Präsident betonte, weiterhin eine gute nachbarschaftliche Beziehung pflegen zu wollen. Das Gespräch dauerte nicht wie ursprünglich angenommen 1h, sondern nur 20 Minuten.

Quelle: http://regeneracion.mx/trump-no-quiere- … -balbuceo/

Medienberichten zufolge hieß es im Anschluß, die Drohung Trumps einer Invasion wäre nicht erfolgt. Nun, ernsthaft wäre ja wohl auch keiner davon ausgegangen. Da sind wohl ein paar Pferdchen mit ihm durchgegangen, was man bei diesem Banden durchaus nachvollziehen kann.

Wie gesagt, das sind nur Ausschnitte! Na? Immer noch keine Lust auf eine Mauer? Natürlich sind die Leidtragenden auch echte Flüchtlinge. Menschen, die sich gerne eine neue Existenz aufbauen würden beim reicheren Nachbarn. Sie unkontrolliert mit einigen Dealern vermischt einreisen zu lassen, ist aber für die USA wohl auch kaum noch tragbar. Aber das kennen wir hier ja auch schon.. Nur, da waren es keine Dealer. Obwohl…

Will sagen: Ob eine „Mauer“ tatsächlich der richtige Schritt ist, weiß ich nicht, Bezweifeln darf man das. Aber die Sichtweise auf Entscheidungen eines US-Präsidenten sollte es dann doch irgendwie relativieren, im Angesicht dessen, was hier medial verbreitet wird oder zumindest bzw. zu denken geben, dass all die Klugschwätzer die wir hier haben tatsächlich nicht den Hauch einer Ahnung besitzen.

Die Vita einiger Protagonisten und auch die des neuen Präsidenten habe ich jetzt hier nicht auch noch aufgeführt. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Land im Angesicht von Plünderungen aus Not und Drogenkriminalität sich vielleicht doch noch einmal fängt.

Ebenso bleibt zu hoffen, das der neue Präsident Obrador Erfolg haben wird und diesen auch noch überlebt. Wir erinnern uns an die über 40 Studenten, deren Tod bis heute nicht aufgeklärt wurde. Einer der wenigen Fälle, die bei uns Erwähnung fanden.

Aber zu Einem – so hoffe ich – hat der Blick über den Teich vielleicht beigetragen. Welche Verlogenheit und Heuchlerei unsere eigenen politischen Mannschaften an den Tag legen können ist schon bezeichnend. Auch wenn man sich hier zivilisiert gibt und nicht mordend durch Wahlen schießt, so kommt das bewusste Augen verschließen vor einer solchen Situation einer Mittäterschaft gleich und die Ausrede wirtschaftliche Interessen wahren zu müssen, ist dann an Zynismus nicht mehr zu überbieten.

Deutschland – Ein Volk bejubelt den Betrug an sich selbst…

Nein. Heute kein Thema, dass Sie vielleicht erwartet hätten. Aber geeignet, um es als beispielhaft anzusehen.

Das Vorspiel:

Anfang 2015 erhielt ich von meiner Krankenversicherung einen Bescheid, dass man leider wegen der gestiegenen Kosten einen Beitragszuschlag von 1,2 % erheben müsse. Dies erscheine zwar viel, da die Erhöhungen zwischen 0,5 % und 1,2 % stattfänden, aber man könne dem Versicherten versichern (haha, ein Wortspiel), dass man dann Planungssicherheit habe und ordentlich mit den Einnahmen kalkulieren könne. So weit, so gut.

Das erweiterte Vorspiel:

Ein Jahr später erhielt ich von der seriösen und gut kalkulierenden Krankenversicherung einen weiteren Bescheid. Man müsse leider die nun genehmigte, und von einigen Krankenversicherungen angedachte Erhöhung des Zuschlages (welcher im Übrigen rein arbeitnehmerfinanziert ist) in Höhe von weiteren 0,2 % verlangen.

Wie war das noch mit der langfristigen und seriösen Kalkulation, ein Jahr vorher?

Daraufhin wechselte ich die Krankenversicherung. Im allgemeinen schien es ja um die Versicherungen nicht allzu gut bestellt zu sein. Aber solche Argumentationsketten regten mich dann doch auf.

Der Akt:

Ich wechselte also zu einer anderen Krankenversicherung. So weit so gut.

Nun, im Jahr 2017 (und kurz vor der Wahl, ganz nebenbei bemerkt) werden wir ja allerorts wieder mit Jubelmeldungen versehen. So auch von wem? Man glaubt es kaum. Von den Krankenversicherungen.

Man habe außerordentlich hohe Überschüsse generieren können und interessanterweise stünde die AOK sogar am besten da. Sie habe ein Beitragsplus von 16 Milliarden (!!!, 3 Ausrufezeichen istes mir wert…) verbuchen können. So, die Meldung im Radio.

16 Milliarden? 16.000 Millionen Euro auf der hohen Kante? AHA! Von Beitragssenkungen habe ich zwar nun nichts vernommen, aber was soll’s. Das Geld ist urplötzlich da. Dann ist es wieder weg. Dann ist es wieder da. Faszinierend.

Andere Baustelle:

Letzte Woche komme ich in ein Krankenhaus. Zum Glück nicht als Patient. Und was sehen meine getrübten Augen da im Regal liegen? Ein Prospekt. Und da keine Zeitung in Reichweite lag und ich meiner Langeweile Tribut zu zollen hatte, las ich den dort herum liegenden Plunder.

So preist man dort Wahlleistungen an, welche man dem nachfolgenden Prospekt entnehmen kann:

 

CIMG1481

 

Man erhält also als Privatpatient sogar die Handtücher ausgetauscht und ein erweitertes Speisenangebot! Uii, toll! Diese Leistungen werden angeboten, für insgesamt 125 Euro pro Nacht. Das sind dann schon Preise eines recht gehobenen Hotels, denn das Angebotene bietet Ihnen eine gute Pension auch für 40 Euro. Aber egal. Man muss ja auch noch was verdienen….

Was vielmehr auffällt: Neben der kategorischen Verneinung seitens der Politik, dass es keine 2-Klassen Medizin gäbe, was mittlerweile allseits bekannt ist, darf ich mich fragen:

Was treiben eigentlich die gesetzlichen Kassen mit dem ganzen Geld, wenn sie es zwar zurück legen können, und recht viel an Überschüssen vorzuweisen haben, aber es scheinbar den Patienten kaum noch zu Gute kommen lassen?

Muss sich ein Patient nicht vollkommen verarscht vorkommen, wenn er noch eine solche Meldung aus der Tagesschau, wie ich sie oben erwähnte, in den Ohren hat und dann wohl ziemlich viel Angst bekommen muss, wenn er ins Krankenhaus kommt, und liest, dass sein Handtuch vielleicht nicht ausgewechselt wird…?

In Anbetracht der Tatsache, dass von seinem Bruttogehalt 14,6% Grundbeitrag plus Zusatzbeitrag einbehalten werden und er dann erleben muss, wie er medizinisch behandelt wird, ist das Ganze für die Versicherten wohl ein ziemlich übles Geschäft.

Aber keiner regt sich auf! Ist ja alles ganz dolle in Deutschland.

Und eine Krankenkasse muss eigentlich nicht mal wirklich kalkulieren wie ein Geschäftsmann, denn:

Die Finanzierung der gesetzlichen Kassen erfolgt über den sogenannten Gesundheitsfonds. Sämtliche Beitragseinnahmen der Krankenkassen landen in diesem Topf, werden mit Geldern des Bundes aufgestockt und von hier an die einzelnen Krankenkassen nach einem Bedarfsprinzip verteilt.

Reicht es nicht, stockt der Bund auf. Mit Steuergeldern. Na gut. Wird schon gut gehen. Und vielleicht gibts beim nächsten Mal auch ein gewaschenes Handtuch. Für jeden Versicherten.

https://www.krankenkassenzentrale.de/beitrag#

 

 

 

Dann geh‘ doch zu Deinem Vater…

Das ich mal aus einem Mama-Blog zitieren würde, hätte ich zwar nicht gedacht, zeigt jedoch, dass auch bei Frauen und Müttern natürlich ein Gespür für übelsten Kindesmißbrauch in Trennungssituationen vorhanden ist. Lediglich muss bemerkt werden, dass die Autorin sich nicht bewusst über die (familienrechtlichen) Hintergründe und den damit verbundenen Schicksalen vollumfänglich bewusst ist. Das kann ihr aber auch nicht vorgeworfen werden, da sie als evtl. nicht Betroffene sich bislang nicht damit beschäftigen musste.

Ansonsten sollte man diesen Artikel schlicht auf sich wirken lassen…. Manche sollen schon nach ein paar Sätzen abgebrochen haben…

https://www.minimenschlein.de/gedanken/dann-geh-doch-zu-deinem-vater-wenn-du-ihn-so-vermisst-na-geh-geh-schon-uber-eine-traurige-begegnung

Der EKD – die Frau Käßmann – und eine fb Diskussion…

Lieber Leser 😉

In diesem Beitrag werde ich u.a. eine Original fb-Diskussion veröffentlichen, aber den Namen weg lassen. Das dürfte interessant werden.

Aber es ist kein kurzer Blog-Beitrag. Nur zur Warnung 😉

Natürlich war mein sogenanntes Posting bei fb, bezüglich derjenigen Äußerung von Frau Käßmann, welche heftige Reaktionen auslöste, nicht gerade nett. Frau Käßmann war es aber auch nicht. Der Unterschied zwischen uns Beiden besteht nur darin, dass sie es scheinbar  nicht zu sein braucht, andere aber schon.

Und deshalb droht sie ja auch mit der Beantragung von Löschungen und rechtlichen Schritten. Man mag gespannt sein.

Frau Käßmann hat eine fiffige Masche übernommen: Man setzt etwas in die Welt und schaut mal, ob man sich darin sonnen kann. Klappt dies nicht, behauptet man schlicht, es sei aus dem Kontext gerissen, welcher nach wiederholtem Lesen nicht erkennbar ist, und man habe Bezug genommen auf Dies und Das, was doch hätte klar sein müssen!

Nun war aber der Kommentar über die „deutschen Eltern, die deutschen Großeltern und dem braunen Wind“ nicht der Einzig zweifelhafte, mit dem man sich befassen durfte.

Zum Beispiel, als auf dem EKD mal eben alte Liedtexte gendergerecht abgeändert wurden. Dies kritisierte nicht etwa diejenige Personengruppe, denen man den „braunen Wind“ als Totschlagargument beleidigend verbal entgegen wirft, sondern – man lese und staune – das FAZ-Feuilleton:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/evangelischer-kirchentag-genderwahn-verunstaltet-liederbuch-15036612.html

Auch Andere fühlen sich ganz häßlich mißverstanden, in dem was sie sagten. Zum Beispiel die allseits bekannte Grüne, Frau Göring-Eckhard. Die sprach auf dem evangelischen Kirchentag von „lieben Kinder_innen und Kindern“. Auch sie will nach heftiger Kritik Bezug genommen haben. Nur auf was? Es sei ein Ausspruch von DDR-Liedermachern gewesen. Schaut man sich an wen sie meinte, stellt man leicht fest: Die kennt keine „Sau“. Aber egal.

Abgesehen davon, ist diese „Bürgervertreterin“ grammatikalisch nicht gerade standfest. Denn wenn es Kinder_innen neuerdings gibt, warum heißt es dann „das Kind“ und nicht „der oder die Kind“? Aber auch egal. Der Bildungsnotstand ist jedenfalls dort angekommen.

Wenn Personen des öffentlichen Lebens eine Rede halten, sollten sie eigentlich in der Lage sein, dasjenige auf das sie Bezug nehmen, in solchen Fällen auch zu erwähnen. Da sie rethorisch scheinbar nicht dazu in der Lage sind, fällt einem nicht mehr viel dazu ein, wie man dies noch kommentieren soll.

Kommen wir zurück, zur Eingangs erwähnten fb-Diskussion. Dazu bedarf es ein paar einführender Worte.

Vor einiger Zeit besuchte uns eine junge Frau Mitte zwanzig, die sich mit meiner Lebensgefährtin aufgrund vorheriger Internet-Kontakte anfreundete. Da beide Autoren sind, bzw. sich des Hobbys des Schreibens widmen, hatte man ein gemeinsames Thema.

Wir hatten mit dieser jungen Dame einen angenehmen Besuch und interessante Unterhaltungen. Sie selbst hat eine Mutter, die aus Marokko stammt und einen deutschen Vater. In Deutschland groß geworden, studiert sie derzeit in Österreich. Sie selbst benannte sich dann in unserer fb-Diskussion als Mensch „arabischer Herkunft.“

Mir persönlich ist das wurscht egal. Ich habe mit sechzehn Flugblätter für die Jusos ausgeteilt, das war schon in den 80ern, habe meinen Chef damit trefflich geärgert ;-), habe mit 19 mal eine Kneipe aufgemacht und mit Persern Karten gezockt, habe einen ganz lieben tollen türkischen Kunden, vor dessen Optik andere Angst bekämen und der neben dutzenden Tattoos, Arme hat wie Eisenbahnschweller und doch ein ganzes „Sensibelchen“ ist und ich ihm gerne helfe 😉 … Nur mal so am Rande erwähnt, weil ich ja ob meines langweiligen deutschen Stammbaumes und meiner Äußerungen über islamischen Terrorismus nun auch mit dem „braunen Wind“ angeblich zu tun habe.

Während mich das nun wirklich irritiert, muss ich wohl lernen, damit umzugehen.

Und so schrieb ich also bei fb folgendes:

(M)ein Kommentar zum evangelischen Kirchentag und der Rede von Margot Käßmann:

„Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: ‚Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht’“, kritisierte die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unter tosendem Beifall.

https://www.landeskirche-hannovers.de/…/2017/05/2017_05_26_2

Der Kern des Problems findet sich zu sehr in unserem eigenen Land selbst. Öffentlich bejubelt, können solche Figuren, bei denen jeder Satz mit der Zielstrebigkeit einer Billardkugel im intellektuellen Dunkel verschwindet, sich in ihrer eigenen Selbstverliebtheit suhlen.

Und nie weiß man, in welche Richtung der nächste Hirnfurz geht. Zudem vergessen diese intellektuell Unterbelichteten, wer ihnen ihr monatlich sattsames Salär eigentlich bis jetzt überwiesen hat und sie an den Trögen hält.

Unmenschlich ist die Bundesrepublik Deutschland mit Einwanderern nicht wirklich umgegangen. Das Recht auf Asyl gibt es seit deren Bestehen. Was sie hier versucht zu unterstellen, ist Spalten in Reinkultur.

Und wird von einer Regierung hoffiert, die nicht einmal in der Lage ist, Kontrollmechanismen zu schaffen, die einen Bundeswehrsoldaten, der sich als Flüchtling ausgibt, erkennungsdienstlich bei seiner „Einreise“ zu enttarnen in der Lage sieht.

Demzufolge kann nur noch Absicht unterstellt werden. Wann kommt eigentlich die offizielle Aufforderung an die Bundesbürger, endlich auszuwandern? Mein Stammbaum beschränkt sich auf die unwirtlichen Gegenden des Westerwaldes und des Siegerlandes. Ich freue mich schon darauf, zur „unerwünschten Person“ erklärt zu werden, ob meiner Abstammung.

Auch scheint man bei all der Toleranzbesoffenheit (dahingehend hat Käßmann ja Erfahrung, sie steuert ja auch gerne mal ein Auto unter Alk-Einfluss), noch die Fähigkeit der Differenzierung behalten zu haben. Denn das sich Einsetzen für die sozial Schwächsten wird neuerdings wohl am Ausweis fest gemacht:

Wer sich durchaus bereit erklärt, einem Hilfesuchenden Aufenthalt zu gewähren, aber gleichzeitig sich der Differenzierung widmet, indem er eine genaue Prüfung an den Grenzen seines Landes verlangt, wer denn da tatsächlich anklopft, wird schon der rechtsnationalen Umtriebe bezichtigt.

Über eine solche Idiotie wird man in einigen Jahren, auch angesichts der Folgen, nur noch den Kopf schütteln (müssen).

Denn die Umstriebe der schwafelnden Vielfaltsfront haben es letztlich verursacht, dass das Terrornetzwerk um den Manchester Attentäter herum, sich schon in großen Teilen ebenfalls in England (gleiches Problem wie bei uns) aufhielt und nur teilweise Personen – wie z.B. dessen Vater -, in Libyen festgenommen wurden.

Während diejenigen, die mit ihrer Kirchensteuer den geistig unterirdisch verträumten Sermon dieser Käßmann finanzieren und sie dafür auch noch beklatschen, lachen sich insgeheim bei uns satt finanzierte Gestalten, die sich unter tatsächliche Flüchtlinge ungestört und unkontrolliert mischen konnten, einen Ast.

Sie werden sicher nicht in die EKD eintreten. Im Grunde ist gerade das Verhalten der auf dem Kirchentag auftretenden Funktionäre und deren Besucher menschenverachtend. Nicht das der Kritiker.

Denn sie haben letztlich erreicht, dass sich große Teile der Bevölkerung nun in Angst befinden und hier und da wirklich Schutzsuchenden und arbeitswilligen Menschen mit Mißtrauen begegnen und in Sippenhaft nehmen.

„Alles was Du tust, ist die Summe Deines eigenen Handelns“, würde auch mancher Atheist sagen. Da hat er Recht. Denn es trifft auch auf Käßmann und Co demzufolge zu. Nur müssen die Suppe andere auslöffeln, während Madame Käßmann sicher unter Personenschutz stehen darf.

Und wer an die Intergrierungsfähigkeit von Menschen glaubt, die ihre eigenen Kinder darin unterstützen, kleine Kinder zu Tode zu bomben, weil sie im Anschluß daran der Überzeugung sind, dass der eigene Sohn nun im Himmel Jungfrauen f… darf, der gehört nicht auf eine Bühne, der gehört in eine Gummizelle.

Das zu werten, obliegt jedem selbst. Nett war es nicht. Aber deutlich.

Nun muss erwähnt werden, dass ich die Antwort der nunmehr entsetzten jungen Dame löschen musste. Nicht weil ich Antworten lösche, die mir nicht gefallen, sondern weil es auf Wunsch einer Person geschah, die von der jungen Dame – deren Antworten sie gleich lesen dürfen – mit Klarnamen genannt wurde und das möchte sie aber nicht. Das steht ihr auch zu, denn sie unterhält einen fb-Account der gänzlich unpolitisch sein soll und das soll auch so bleiben…

Insofern gebe ich erst einmal nach meiner Erinnerung wieder, was folgte:

Lieber X! Ich bin gerade sehr entsetzt, über das was Du schreibst. Ich kann mich erinnern, dass ich vor einiger Zeit bei Euch sehr willkommen war, trotzdem ich arabischer Abstammung bin. Und nun lese ich das hier.

Du gibst dauernd irgendwelche dummen Kommentare anderer auf Deinem Profil weiter und unterstüzt damit die AfD.

Frau Käßmann wird dauernd aus dem Zusammenhang gerissen und Du setzt Verschwörungstheorien frei.

Dann kam noch irgendetwas von „rechtem Gedankengut“ und so weiter…

(Dies aus meinem Gedankenprotokoll)

Ich antwortete wie folgt:

Liebe X. Das Willkommen besteht auch weiterhin. Jedoch bedarf es erst gar nicht einer Anlehnung an eine politische Partei, um die sinnfreien Äußerungen solcher Personen zu verdeutlichen. Die AfD wurde in meinem Kommentar nicht erwähnt, welches Du in Deinem Post aber zu suggerieren versuchst.

Der von Dir zitierte Satz „…wann werden wir Bundesbürger endlich aufgefordert, auszuwandern?“, entspringt nicht einem Gedankengut, welchem Verschwörungstheorien Nahrung geben will, denen ich nicht anhänge, sondern ist eine notwendige Polemik auf Sätze, wie den von Frau Käßmann, die zu kommentieren ohne eine solche zuspitzende Polemik, schon gar nicht mehr möglich ist.

Zudem ist meinem Kommentar durchaus die Differenzierung zwischen tatsächlich Hilfesuchenden und Verbrechern zu entnehmen. Eine Differenzierung, zu der sich leider viele Personen derzeit nicht fähig fühlen.

Es darf durchaus als zumindest zutiefst unmoralisch und bigott empfunden werden, wenn ein evangelischer Kirchentag eine Gedenkminute für die Terroropfer verneint, gleichzeitig aber eine Gedenkminute für die im Mittelmeer Ertrunkenen – was sicher auch angebracht ist – eingelegt und somit favorisiert wird.

Wer solche Differenzierungen vornimmt, muss sich nicht wundern, wenn große Teile der Bevölkerung einer solchen Verlogenheit nicht bereit sind zu folgen.

Als Antwort kam dann etwas, was mich doch sehr verwunderte:

Hallo X, ich bin auch sehr traurig. Und ich sage dir klar, warum:

Du willst Kritik üben, monierst mehrfach auf deiner Seite die blöde Kritik anderer, zwischen den Zeilen, dass ja alles so verrückt ist und man nichts mehr sagen darfst … Und löschst dann meinen Kommentar? Wo ist hier jetzt die Meinungsfreiheit? Ich war getroffen, habe aber nur fragen gestellt. Warum darf ich den „Klarnamen“ von Du-weißt-schon-wem nicht nennen? Wir kennen uns doch und nur darauf habe ich verwiesen?

Sorry, ich weiß echt nicht, was ich davon gerade halten soll.

Und natürlich stärkst du indirekt mit deinem Statement die AFD, denn jene hat Käßmann unter anderem kritisiert. Sinnfrei? „Notwendige“ Polemik? Käßmanns Worte waren hart und werden auf Social Media definitiv sehr oft aus dem Kontext gerissen. Als ich das Statement erstmals gelesen habe, war für mich absolut klar, was sie sagen wollte: Sie kritisierte das Denken jener, die sich genetisch eine „deutsche Reinkultur“ erhalten wollen. Nicht Leute wie dich. Sondern klare Rechtsrechte mit rassistischem Hintergrund.

Das ist verwerflich? Und warum ist es verwerflich, an Ertrunkene zu gedenken? Natürlich wird auch regelmäßig Terroropfern in der Kirche gedacht.

Nein, hier steige ich nicht durch.

Und ja: Wer auch nur andeutet (Kritik hin oder her), der Staat würde ihn einmal als Deutschen aus dem Land weisen, bewegt sich ganz klar auf verschwörungstheoretischem Grund.

Nein, hier steigt sie wirklich nicht mehr durch. Interessant ist aber zu beobachten, wie einem von der Seite der „Guten“, welches sie nicht sind, die Worte im Mund herum gedreht werden, denn meine Äußerung, dass man sicher auch berechtigt eine Gedenkminute für im Mittelmeer Ertrunkene machen könne, aber warum man dann keine Gedenkminute für Terroropfer einlege, mündet sodann darin, Zitat:

„und warum ist es verwerflich an Ertrunkene zu denken?“ PENG! Das saß! Jetzt bin ich BÖSE und Sie ist GUT!

Und hierin liegt das Problem in der derzeitigen Situation, welches mich zu folgender Analyse praktisch zwingt und wieder zu etwas Polemik verleitet:

Es muss sich schlicht um einen Haufen kleingeistiger Naivlinge handeln, denen vorher zu Nichts rein gar Nichts einfiel und denen nun die aktuellen Geschehnisse entgegenkommen, indem sie endlich ihrem schlichten Gemüt  folgen können, die Welt in Gut und Böse einzuteilen, ganz so wie bei Marvels Filmfiguren. Da kommt eine gewisse Differenzierung nicht gerade Recht. Und weil das so ist, dreht man die Worte dem Gegenüber einfach im Mund herum, damit das alte Schema Gut gegen Böse wieder hergestellt ist, und die eigene Illusion zu den Guten zu gehören, Aufrecht erhalten werden kann.

Dumm nur, dass es nicht funktioniert, denn tatsächlich betreibt die junge Dame eine Web-Site, in der sie ganz offen Ihre Empörung dergestalt zeigt, dass sie auch vor Mobbing nicht zurück schreckt.

Auch dies scheint legitim, denn es richtet sich ja auch nur gegen die „Bösen“!

Dort stellt sie sich vor als: Sängerin, Lektorin und Autorin und ist demnach in vielen Autorengruppen bei fb verbunden, in denen sich viele – vorwiegend Damen – dieser brotlosen Kunst zugetan fühlen, welche auch für viele aufgrund ihres Talentes  brotlos bleiben wird. Natürlich gehören dort die Allermeisten zu den „Guten“!

So lässt sie sich auf Ihrer Web-Site über eine Autorin aus, die unlängst bei fb postete, sie habe sich in einem Supermarkt beim Zahlen unwohl gefühlt, aufgrund „diverser Blicke anwesender Flüchtlinge“. Nun gut, ich kenne das Posting dieser Frau nicht genau, ich kann auch die Situation nicht beurteilen – ich war ja nicht dabei – ich weiß nicht einmal, ob diese Frau sich tatsächlich unwohl fühlte oder was darüber an Meinung und Äußerungen hinaus geht.

Und da ich so fair sein möchte, den Namen der mir bekannten „Dame“ nicht zu nennen, da sie mit Klarnamen auf ihrer Web-Site auftritt, kopiere ich auch keine Textpassagen aus dieser. Warum? Weil ich mich eben nicht auf dasjenige Niveau herab lasse, mit denen diese „Guten“ meinen arbeiten zu müssen.

So wurde nämlich die Frau, die sich in dem besagten Supermarkt bedroht fühlte, mit dutzenden Beschimpfungen übersäht, aus diversen Gruppen gelöscht und es fand eine Hatz statt, die doch so sehr bekämpft und angezweifelt wird, wenn es darum geht, die „Bösen“ zu enttarnen.

Da ich nun kein Freund von schnell dahin geworfenen Phrasen bin und versuche, dem Gegenüber einen Standpunkt verständlich zu machen, antwortete ich also auf die fb-Nachricht der jungen Frau mit folgendem Kommentar, der natürlich auch wieder zu lang war. Ja, sie hat sich tatsächlich die Mühe gemacht ihn zu lesen, was sehr anstrengend gewesen sein muss:

Das „traurig“ bezog sich lediglich auf die Tatsache, dass ich auf Wunsch, Deinen ersten Post deshalb löschte, weil es die erwähnte Person so wollte.
Wenn sich Dritte einer Meinung bemächtigen wollen, ist es ihnen freigestellt, diese selbst zu äußern. Wollen diese aber auf fb keinerlei politische Diskussionen, ist dies zu akzeptieren und ihr Name in einem solchen Post (zumindest von mir) zu löschen. Das hat mit Meinungsfreiheit nichts zu tun. Deine Interpretationsweite ist eindeutig zu groß. Es steht Dir natürlich jederzeit frei, diese Fragen, welche von mir beantwortet wurden, nochmal hier rein zu schreiben.

Sollte Frau Käßmann nach ihrer Rede nun erwägen, „Löschungen“ zu beantragen oder gar rechtliche Schritte einzuleiten, ist ihr das unbenommen. Jedoch sollte man einer öffentlichen Person zutrauen dürfen, sich so auszudrücken, dass eben keine „Mißverständnisse“ entstehen.

Gerne bin ich bei zwei Beispielen behilflich, verbunden mit dem Hinweis, dass ich keinen Kritiker kenne, der die von Dir benannte Reinkultur befürwortet. Bezogen auf solche Unterstellungen, bitte ich dann doch davon abzusehen!

So schreibt die web-site „evangelisch.de“:

Käßmann hatte am Donnerstag in einer Bibelarbeit beim Kirchentag in Berlin die Forderung der AfD nach einer höheren Geburtenrate kritisiert. Sie sagte, diese entspreche dem „kleinen Arierparagrafen der Nationalsozialisten“: „Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern“ – und setzte mit Blick auf die AfD nach: „Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht.“

Auch dies, schwächt den Unfug keineswegs ab, den sie von sich gibt. Diese „Forderung“ der AfD, ist nichts anderes, als eine „Forderung“ der Politik seit Jahren im Allgemeinen, dass die Geburtenraten in Deutschland sehr niedrig (die niedrigste in der EU) seien, und dies durch Förderung von Familien möglichst abgeändert werden soll.

Dieser Wunsch ist auch denjenigen geschuldet, die Wirtschaftswachstum mit Geburtenraten verbinden. Plötzlich aber, wo eine weitere Partei genau selbiges proklamiert, soll dies an einen sogenanten „Arierparagraphen“ erinnern? Wer auf den Zug aufspringt, hat die Fähigkeit objektiven nachdenkens längst verloren.

Denn längst haben alle politischen Parteien und Institutionen das Problem erkannt. Es ist also gar keine AfD Erfindung. Beispiel? wiwo.de : (Wirtschaftswoche) : „Kindermangel wird für Deutschland zum Problem“. Wo ist hier Dein Problem?

Im Übrigen finde ich es sehr zweifelhaft, und bin es mittlerweile von links-außen gewöhnt, wenn man versucht, mir die Worte im Mund herum zu drehen. Mit Verlaub. Das mag in manchen Kreisen funktionieren, aber bei mir nicht. Ich habe geschrieben:

„Es darf durchaus als zumindest zutiefst unmoralisch und bigott empfunden werden, wenn ein evangelischer Kirchentag eine Gedenkminute für die Terroropfer verneint, gleichzeitig aber eine Gedenkminute für die im Mittelmeer Ertrunkenen – was sicher auch angebracht ist – eingelegt hat und somit favorisiert wird.“

… und bekomme als Antwort: Zitat: „Und warum ist es verwerflich, an Ertrunkene zu gedenken?“
Da sollte man sich zumindest mal die Mühe geben, den Diskussionspartner dergestalt ernst zu nehmen, in dem man liest, was er schreibt bzw. zuhört.

Im Übrigen sind die Ausrutscher der Frau Käßmann ja nicht gerade selten. Beispiel?
welt.de „:
„…den Attentätern solle mit Liebe und Gebeten begenet werden, denn genau das sei für Terroristen die größte Provokation.“

Ja richtig! Und setzt weitere Attentate frei. Und weil das so ist, arbeiten Polizei und Geheimdienste mit Hochdruck. Lassen wir sie doch endlich beten! Ich zahle höchstselbst das Ticket nach Manchester für Frau Käßmann. Dort kann sie dann den Eltern des 8-jährigen Mädchens beten beibringen, das eines der ersten identifizierten Opfer war…

Aber auch jetzt schien sie einiges nicht verstanden zu haben und ab einem gewissen Punkt, weiß man dann auch nicht mehr was man sagen soll. Vielleicht ein Bild malen? Jedenfalls hatte ich mich ja klar und eindeutig dazu geäußert, warum Ihr Eingangsposting gelöscht wurde (Im Übrigen war sie schon mehrfach aufgefordert worden, den Klarnamen der Benannten, die gelöscht werden wollte, nicht immer zu nutzen, da diese mit einem Künstlernamen auftritt. Hier handelte es sich auch um ganz andere Zusammenhänge. Dies zu akzeptieren, der jungen Frau aber wohl sehr schwer fiel).

Lieber X, das wäre doch ganz anders lösbar gewesen: Indem du mich anschreibst, den Namen zu löschen. Was ich sofort getan hätte. Nein, stattdessen lässt du natürlich nur deinen Beitrag dastehen, sodass ich mich auf meinen originalen nicht mehr berufen kann? Was hat das mit fairer Diskussionskultur zu tun?

Zu deinen weiteren Anschuldigungen: Selbstverständlich habe ich sowohl den Original-Artikel sowie deinen ganzen Kommentar gelesen. Mit Interesse sogar, sonst hätte ich ja nicht antworten können. Meine Fragen sind, was sie waren: Fragen. Ich habe ein paar Stellen missverstanden? Das kann im Internet schon mal verkommen, gerade bei einer, mit Verlaub, verschwurbelteren Schreibweise wie bei dir. Deswegen frage ich.

Und ich frage auch nicht primär wegen der Käßmann – ich frage wegen dir und deiner Aussage „wenn wir Deutschen mal auswandern müssen“. Ja, da klingeln bei mir die Alarmglocken, denn so was habe ich bisher nur auf Seiten von Leuten gesehen, die an Blödsinn wie Weißen Genozid glauben. Wenn du damit provozieren willst – bitte! Aber dann sei auch auf eine öffentliche Diskussion mit entsprechendem Hinterfragen vorbereitet.

Die AFD muss nicht aus dem Kontext gerissen werden. Ich befürworte den Kontext sehr, soll sie ruhig ihr wahres Gesicht zeigen – aber nein, das tut sie ja nicht, alles schön umgehen und die Meinungsfreiheit so weit dehnen, wie es geht, und gleichzeitig monieren, dass es keine Freiheit gebe. Kennt man ja – das finde ICH süß.

Und nun, lieber Leser, verlange ich Ihnen schon wieder Einiges ab. Kann aber ankündigen, dass es meine letzte (lange) Antwort war, der auch keine Antwort der jungen Dame mehr folgte und ich schlicht der Illusion zum Opfer fiel, noch einmal mit einem neuerlichen Versuch zu versuchen zu verdeutlichen, was denn tatsächlich gemeint sei:

Trotz allem Ärgerniss bezüglich des gelöschten Artikels, muss festgehalten werden, dass sich aus meiner Antwort der Inhalt Deines Posts ergibt. Aber vielleicht sollte ich noch anmerken, dass in Deinem Post auch stand, „ich würde es als verwerflich ansehen, dass man eine Gedenkminute für die im Mittelmeer Ertrunkenen eingelegt hätte“.

Dies ist leider wieder einmal der Beweis dafür, wie einem die Worte im Mund herum gedreht werden, weil man sich das ja leisten kann, wenn die Kritik von der richtigen Seite kommt. Nur lasse ich mir Solches nicht unterstellen und dies gibt auch mein Kommentar nicht her.

Der von mir ausgeprochene Satz an den Du Dich klammerst, wurde in seiner Polemik ausführlich erklärt. Einer weiterführenden Erklärung bedarf es daher nicht.

Wer mich kennt, weiß sehr genau, dass es mir meist um das Thema an sich geht. Und wer meine Postings aufmerksam durchsucht, findet Kommentare von Frau Wagenknecht (die Linke), die ich in ihrer Arbeit sehr schätze und auch z.B. Beiträge von Georg Schramm. Beide sind von rechts außen so weit entfernt, wie die Erde vom nächsten schwarzen Loch. Es geht auch längst nicht mehr um dümmliche Rechts-Links Einteilung, sondern um Äußerungen an sich, die genauso blöd wie inflationär mittlerweile daher kommen und zu Recht (!) aufgegriffen werden.

Interessant finde ich unsere Diskussion allemal! Denn nun bleibt ein Satz von Dir bei mir hängen, welcher mir zweifelhaft erscheint:

Zitat, in Bezug auf die AfD: „… – aber nein, das tut sie ja nicht, alles schön umgehen und die Meinungsfreiheit so weit dehnen, wie es geht, und gleichzeitig monieren, dass es keine Freiheit gebe.“

Die Meinungsfreiheit kann man nicht dehnen. Zumindest bei uns. Lediglich die Art der Äußerung kann strafrechtliche Konsequenzen haben. Meinungsfreiheit dehnt hier auch niemand. Im Gegenteil. Diese wird derzeit eingeschränkt. Dies geschieht gerne sehr subtil. So ist es ein beliebtes Totschlagargument, eine Meinung schlicht so einzuordnen, dass es schon genüge, damit die AfD indirekt zu unterstützen (deine Worte!) um sie in der Folge nicht mehr äußern zu dürfen.

Und selbst das von Dir aufgeworfene Thema „AfD“ ist in diesem Zusammenhang schwach. denn selbst die „Familienpartei“, welche du leicht finden kannst, wenn Du im Suchfeld „Familienpartei“ eingibst, hat ebenfalls einen Link auf die Äußerungen von Frau Käßmann geteilt und kritisiert.

Völlig unabhängig davon, sollte das Demokratieverständnis gerade von derjenigen Seite einmal überprüft werden, die sich gerade unheimlich darüber zu freuen scheint, in augenscheinlicher Naivität, die Welt endlich wieder einmal und ganz einfach, in Gut und in Böse einteilen zu dürfen. Denn, die AfD ist eine Partei im demokratischen Spektrum der Bundesrepublik Deutschland. Nicht mehr und nicht weniger! Nicht einmal der Verfassungsschutz sah Veranlassung dafür, die Partei beobachten zu müssen.

Wenn es jemandem darauf ankommt, eine breite politische Meinungsbildung – und somit die Freiheit – in Deutschland zu erhalten und zu unterstützen, dann gehöre ich dazu. Und das sagt jemand wie ich, der mit 16 für die Jusos Flugblätter verteilte. Dies würde ich allerdings nicht mehr tun.

Wer in seinem Programm Sätze beherrbergt wie: „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden.“ muss sich nicht wundern, nicht mehr als Volkspartei zu gelten.

Das scheint sie dann nun nicht nur in Sprachlosigkeit versetzt zu haben, sondern wohl auch gänzlich überfordert.
Deshalb bekam ich keine Antwort mehr und wurde auf Facebook „entfreundet“. Haha.
Ja, mit solchen Leuten möchte man dann ja auch nichts zu tun haben.
Fazit: Unsere desaströs arbeitende Kanzlerin, samt ihrer Gefolgschaft, die sich gerade erfolgreich mit der USA anzulegen versucht, hat im Grunde Eines aber geschafft:
Eine völlig versiffte, unqualifizierte, dämliche, infantil anmutende Diskussionskultur zu schaffen, weil sie denen, die bis dato sich wenigstens nur in ihren eigenen Kreisen mit Phrasen gegenseitig erleuchteten, eine Plattform schaffte, die zur Folge hatte, dass das Muster vom „Teilen und Herrschen“ hier in Reinkultur funktioniert hat.
Diese Politik – und niemand Anderes – hat bewirkt, dass sich ein ganzes Land so auseinanderdividiert hat, dass die, die nicht zu den tatsächlich Hilfesuchenden gehören, aus dem Lachen nicht mehr heraus kommen und genau bekommen, was sie bezweckten.

HERR, lass Hirn regnen. Oder Steine. Hauptsache du triffst…

 

Diesen, von mir auf der Seite http://www.väterwiderstand.de gefundenen Artikel, überlasse ich dem interessierten Leser ohne weiteren Kommentar. Der ist auch nicht notwendig…

Seit nahezu 14 Jahren müssen sich Berliner Familienrichterinnen u.a. mit mir, einem von der Justiz als renitent eingestuften Querulanten, der die deutsche Politik und Rechtspraxis der Väterdiskriminierung nicht hinnimmt, abplagen, weil ich in der staatlich organisierten Verweigerung des naturgegebenen und grundgesetzlich geschützten väterlichen Elternrechts keine Wahrnahme der Interessen meiner nichtehelichen Tochter Lisa H. erkenne, weil Entfremdung von Kindern und Entsorgung ihrer Väter  durch Kreidekreismütter und ihre Komplizen in der Helferindustrie einen zutiefst verachtenswerten Frevel darstellen.

Der Begriff der Hals-und Blutgerichtsbarkeit ist kein geläufiger mehr. Gegenwärtig  dürfen deutsche Richter die Todesstrafe nicht verhängen. Ihre Wiedereinführung scheiterte 1952 im Bundestag. Die vermutlich letzte Hinrichtung in Deutschland fand 1981 in der DDR statt.

 Heutigentags ist die Gesellschaft zivilisierter. Der Begriff vom Rechtsstaat ist allgegenwärtig und bei seinen Vertretern und Apologeten sehr beliebt.

 Es bedarf aber nicht immer des Schwertes, des Strickes oder anderer Tötungsmittel um unliebsame Mitmenschen „zu entsorgen“.

Ohnehin ist das geschriebene, obrigkeitshörige (neudeutsch: mainstreamgemäße) Wort bei Rabulistikern stets beliebter als dessen praktische Umsetzung und scharfrichterliche Vollstreckung, bewahrt es doch scheinbar die Unschuld der Zunft der schwarzen und roten Roben, weil die eigentliche Drecksarbeit Kalfaktoren erledigen.

 Und so ist es nicht verwunderlich, dass redliche Väter, die gegen aktiven Kindesmissbrauch angehen und versuchen ethische Normen vor Familiengerichten zu erstreiten und durchzusetzen, am Ende ihres Kampfes oftmals einzig über viele Kilogramm beschriebenen Papiers  mit so sinnigen Überschriften wie Beschluss, familienpsychologisches Gutachten, Stellungnahme Jugendamt, Beistand oder sonstwen, verfügen.

 Das Lesen all dieser papiergewordenen Ergüsse menschlichen Geistes ist meist schwer und für Betroffene schmerzhaft, jedoch nicht aufgrund der ihnen innewohnenden Weisheit.

 Zu den reflexartigen und inflationsähnlichen Wortwiederholungen vom

  Selbstwirksamkeit, Kindeswille, Loyalität, elterlicher Kommunikationsfähigkeit

 gehören auch die vom

Rechtsstaat, der richterlichen Unabhängigkeit und Einzelfallprüfung.

 Spätestens beim Hinterfragen bemerkt der betroffene Vater, dass in den Gerichtssälen der Familiengerichtsbarkeit schmierige und stümperhafte Theaterstücke aufgeführt werden in denen Begriffe einzig als Pointen für miserable Kalauer dienen.

Juristisch ist die Suche nach einer Wahrheitsfindung auf der Strecke geblieben und den zuständigen Familienrichterinnen geht es nur um das Finden von Begründungen für die vorab feststehenden Zwangsmaßnahmen gegen Kinder und ihre Väter.

 Ihre Wirklichkeitskonstruktionen kommen stets ohne Väter und ohne das vielbeschworene Kindeswohl aus.

 Ich habe feststellen müssen, dass die Stahlbetonwand der Mütterzentrierung in Deutschland extrem hoch und die Väterdiskriminierung made in germany besonders intensiv betrieben wird.

 Wenn sich für den Publizisten Joachim Wagner in seinem Buch vom „Ende der Wahrheitssuche“, u.a. rezensiert in der Süddeutschen Zeitung unter der Überschrift

 „Nicht nur Justitia ist weiblich“

 http://www.sueddeutsche.de/politik/gender-debatte-nicht-nur-justitia-ist-weiblich-1.3472410

 die Vorteile der Gleichstellungspolitik, also nicht der Gleichberechtigung, „mit den besonderen Privilegien des Richterberufs zu einem Arbeitsparadies“ für Frauen verschmelzen, dann hat die Qualität der Rechtsprechung erheblich gelitten, weil nach dem  Geschlechteraustausch in diesem Paradies nicht Eva sondern Lilith, die einst erste Frau an Adams Seite, regiert.

Die Verweiblichung der Justiz scheint diese hartherziger und brutaler gemacht zu haben.

Was den einen das Arbeitsparadies, wird für Kinder und viele ihrer Väter zu einer Unterwelt aus zwielichtigen Wortakrobaten, geldheischenden Parasiten, Rechtsmissachtern, Kindeswohlgefährdern und Frevlern.

 Wenn die Justiz aufgrund der „schon gelösten und noch ungelösten Probleme mit der Frauenquote“ nun gar als Lehrmodell für die ganze Gesellschaft angesehen werden soll, eine Gesellschaft die der „voranschreitenden“ progressiven und gestaltenden Justiz noch hinterherhinkt, dann ist die ideologische Torheit von der menschlichen Gesellschaft die durch Überwindung der männlichen geschaffen werden soll, eindrucksvoll belegt, u.a. auch durch die Gerichtspraxis gewaltsamer Trennungen der Kinder von ihren Vätern, der rechtlichen Absicherung elterlicher Ungleichbehandlung und der allumfassenden Sorgerechtapartheid von Anbeginn.

 Wann gehörte die Justiz mit ihren Vasallen je zu den progressiven Kräften in der deutschen Geschichte?

 Meine in leidvollen Erfahrungen gewonnene Voreingenommenheit gegen all das, was mit Paragrapheninterpretationen für Otto Normalkonsument daherkommt, erspart mir das Leisten von Abbitte indes nicht.

 Fast hätte ich die von „meiner“  zuständigen Familienrichterin in farbenprächtigen gelben Umschlägen erhaltenen Beschlüsse, mit denen sie Umgangsausschluss an Umgangsausschluss reiht, persönlich genommen.

Die Gefahr, ob dieser von ihr gefundenen „Begründungen“ für meine väterliche Unwürdigkeit gar depressiv zu werden oder dem Zweifel in die Hände zu fallen, war gebannt, als ich zufällig das obige Zitat im Internet wiederfand, nicht etwa in dem meine Tochter und mich betreffenden Beschluss sondern gaaaaanz woanders.

 Ich war überhaupt nicht gemeint!!!!

 Da habe ich Dummerchen mich gewundert, warum in einem mir zugestellten weiteren Umgangsausschluss gar von mehreren Kindern die Rede ist, obwohl ich „nur“ eine nichteheliche Tochter habe die entfremdet wird.

Kann ja ´mal passieren.

 Wenn schon das Woher der gefundenen Begründung für den  Umgangsausschluss vergessen wird anzugeben -immerhin ist die Verhängung des dauerhaften und totalen Kontaktverbotes zwischen Kind und Vater „nur“ die massivste Form familiengerichtlicher Intervention und Familienzerstörung- dann kann auch schon mal schnell aus ein Kind zwei Kinder gemacht werden.

Dem Kindeswohl wird´s scho´recht sein!

 Frau Richterin hat einfach nur aus einem Beschluss des Kammergerichts abgeschrieben und wird erst jetzt beim Mogeln erwischt.

Meine Annahme „Wow, was für eine Formulierkunst und Geistesleistung“ platzte wie jüngst einer meiner Autoreifen.

 Beinah kam mir der Gedanke es mit einem richterlichen Plagiat zu tun zu haben.

Doch das war eine irrige Idee, weil Richterinnen ihre Beschlüsse nicht unterschreiben, nur dann könnte in Richtung strafbaren Handelns gedacht werden.

Schavan, zu Guttenberg und all die anderen, tja, die hatten ihre Doktorarbeit unterschrieben. Doktorarbeiten werden auch von Juristen unterschrieben; doch das steht hier nicht zur Debatte.

Vielleicht habe ich den wahren Grund für die fehlenden Unterschriftsleistungen von Richterinnen unter ihre Beschlüsse gefunden. Der Slogan „Meine Hand für mein Produkt“ hat früher ebensowenig funktioniert…

 Abbitte muss ich vielmehr leisten, weil die „Initiative gegen familienfeindliche Väterbenachteiligung“, Väterwiderstand.de, in der Vergabe des

 „Ordens für erfolgreiche Väterausgrenzung“

 oben angeführten Geistesblitz

 „Hinzu kommt, dass der Vater nicht verstanden hat,…“

der Richterin am Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg, Frau Dr. Stephanie Wahsner urheberrechtlich zuordnete.

 Das Schmücken mit fremden Federn war nicht beabsichtigt.

 Das ist zu beanstanden – ändert indes die sonstige inhaltliche Auszeichnungsbegründung nicht.

Anzumerken bleibt, dass das Plagiat zufällig bemerkt wurde.

Urteilsbegründungen von Gerichten sind nicht jedermann und keineswegs leicht zugänglich. Weitere (nicht als Zitat gekennzeichnete) Abschreibleistungen „meiner“ Familienrichterin oder einer ihrer Kolleginnen sind nicht auszuschließen. Da ohnehin Textbausteine zum Schreiben von Beschlüssen genutzt werden ist es in der Sache müßig nach weiteren Plagiaten zu suchen. In den Arbeitsparadiesen für Richterinnen an Familiengerichten sollte vielleicht von der Mär der Einzelfallentscheidung abgerückt werden.

 Und, um es vielleicht doch noch persönlich zu nehmen:

Wer eine hervorragende und viel gelobte Doktorarbeit zum Thema des würdevollen Umgangs mit dem menschlichen Leichnam schreibt, von dem darf erwartet werden auch im Familienrecht qualifiziert tätig zu sein und würdevoll mit einem lebenden Vater und seiner nichtehelichen Tochter umgehen…

 Gert Bollmann

 Quellennachweis

„Hinzu kommt (Dies zeigt), dass der Vater nicht verstanden hat, dass es neben der rein rechtlichen Dimension, eine weitere viel wichtigere Dimension, nämlich die zwischenmenschliche gibt, die von ihm mehr fordert als die Einforderung seiner Rechte als Vater. Sie erfordert Einfühlungsvermögen und Respekt vor der Persönlichkeit und dem Willen seines(r) heranwachsenden Kindes(r), deren Zuneigung man nicht erzwingen kann, sondern sich verdienen muss.“

Zitiert aus:

– Kammergericht – Beschluss vom 20. Juni 2014 · Az. 3 UF 159/12  (Abs.49) https://openjur.de/u/874603.html

– Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg, Abteilung für Familiensachen – Beschluss vom 22.07.2015 – Az.133 F 7996/15

http://sorgerechtapartheid.de/dokumente.html unter Ziff.4

Väterausgrenzung! Orden für Dr. Stephanie Wahsner

Manchester, 22. Mai 2017, Konzert [†]

Zum nachfolgenden, und von mir geteilten Artikel des Bloggers „Emannzer“, vemag ich nur noch im Hinblick auf Worthülsen wie: „Wir müssen Ihnen mit Liebe begegnen“ (Margot Käßmann), mi einem anderen Zitat aufwarten. (Leider muss ich dazu bis ins 7. Jhdt. zurück…)

Papst Gregor der Große: „Die Vernunft, kann sich mit größerer Kraft dem Bösen entgegen stemmen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht.“

Kommt nicht von mir. Kommt vom Papst…

emannzer

So langsam mag man es nicht mehr posten; dieses Bild. Schon wieder ein Attentat, schon wieder dieselben Irren, welche auch in Moskau, Bagdad oder Istanbul sinnlos Zivilisten umbringen und dabei den Tod von kleinen und großen Kindern, unschuldige Menschen, für eine hasserfüllte Ideologie bzw. Religion, welche ja angeblich den Frieden bringt, in Kauf nimmt:

https://i2.wp.com/www.gedenkseiten.de/images/user/sabine-riehle/images/Stimmungsbild-Sabine-Riehle-1.jpg

Ein widerliches und abstoßendes Verbrechen an Menschen, die das ganze Leben noch vor sich hatten. Und das Alles im Namen des Großen, des Allahs, der den verhassten Christen und ‚Hedonisten‘ nichts anderes bringt, als der/den Tod!

Man muss sich dass einmal nur vorstellen: Da gehen viele Jugendliche auf ein Konzert und freuen sich vielleicht auf ihr Idol bzw. sind stolz auf ihren eigenen Übergang ins Leben der Erwachsenen. Und was bleibt von ihnen übrig(?): Herumliegende Handys, von Nägeln zerfetzte Körper und Eltern, die eigentlich hofften, dass ihre Kinder sie einmal überleben werden und ihr Werk, ihre…

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Alkohooohl, ist das Dressing für deinen Kopfsalat…

http://www.songtexte.com/songtext/herbert-gronemeyer/alkohol-3bdcf49c.html

Dieses Lied, ging mir heute morgen durch den Kopf, weil ich vor Ärger sogar heute Nacht aufgewacht bin.

ALKOHOL, in Deutschland – oder: Was niemand sehen will.

Ja, ich fahre ab und an TAXI. Ich bin Einer dieser Leute, die von manchen Fahrgästen mitleidig belächelt werden, wie man so tief sinken kann. Ich lasse sie gerne in ihrem Kleingeist dahin siechen und die Hintergründe, sowie meine anderen Tätigkeiten gehen sie sowieso nichts an.

Und ich bin WHISKEY-Liebhaber. Ja, ich habe im Moment so circa 8 – 10 Sorten Whiskey zuhause. Nicht gerade der Billigste und nicht das Gesöff aus der Kneipe. WHISKEY ist gerade sowieso IN und ganz nebenbei so ein bißchen Eines meiner Hobbys. Nur das eine Flasche – wenn sie übehaupt auf ist – so nach ca. 1  1/2 Jahren noch halb voll ist. Und meistens hatte dann noch der Ein oder Andere Freund seinen Anteil am Getrunkenen.

Vor einigen Jahren regte ich mich über die Hatz gegen die Raucher auf. Keine Frage! Rauchen IST ungesund! Darüber gibt es nichts zu diskutieren. Keine Frage! Rauchen ist eine Sucht! Auch darüber diskutiert man besser nicht. Nur die Art und Weise, wie man mit Rauchern dann verfuhr, war nicht gerade Gentleman-Like. Damit soll das Thema hier abgeschlossen sein.

Was scheinbar niemanden interessiert, ist die Sauferei. Was sie schon für einen Schaden angerichtet hat, dürfte kaum zu errechnen sein. Und im Laufe des TAXI Fahrens bekam ich in Richtung ALKOHOL dann irgendwie eine ganz neue Sensibilität für dieses Thema.

Rechne ich heute die Menschen zusammen, die sofort als Alkoholiker diagnostiziert würden, und die ich kenne, bekomme ich mittlerweile Angst.

Menschen, die vom Charakter her eigentlich einwandfrei sind. Menschen, die auch viele Schicksalsschläge haben hinnehmen müssen. Aber auch Menschen, die sich jetzt und heute permanent selbst belügen, und die nur noch Eines im Sinn haben: BIER her!

Manchmal bekomme ich gesagt: Neee, Whiskey ist nix für mich! Und dann betrachte ich mir diese Leute. Ja, Whiskey ist tatsächlich nichts für sie. Nicht, weil er ihnen nicht schmecken würde, denn das Argument ist nur vordergründig. Sondern, weil das Zeug ihnen zu teuer ist.

Alkohol muss her. Und zwar in Massen. Bier eignet sich dafür recht gut. (Bei Frauen übrigens, ist der Wein dahingehend gerne gesehen).

Meine Ex-Schwiegermutter, die nicht mehr unter den Lebenden weilt, war mal Alkoholikerin. (Später, hörte sie jedoch mit dem Trinken auf). Ich muss keinem sagen, dass diese Frau zu diesen Zeiten so unausstehlich war (nebst ihrem ohnehin zweifelhaften Charakter), dass ich heute, selbst nach ihrem Tode, mir den Luxus erlaube, sie zutiefst zu verachten. Nicht wegen der Sauferei. Das ist eine Krankheit und ich bewundere die Suchttherapeuten. Sondern wegen dem, was dabei heraus kam…

Mein Stiefvater war auch Alkoholiker. Heute ist mir das eher bewusst. Er war sehr gläubig und wollte ein guter Christ sein. Die Sauferei hielt ihn dann nicht davon ab, sich absolut gegenteilig zu benehmen.

Am Wochenende musste eine Freundin einen abendlichen Ausgehtermin mit uns absagen. Warum? Weil Ihr Gefährte zu einem Fußballspiel ging und sie genau wusste, dass er Hackedicht wieder nach Hause kommt. Ich habe ihn auch bislang als Freund betrachtet. Jetzt geht er mir mit seinem dummen Gelaber nur noch auf den Geist.

Nein, heute schreibe ich nicht aus therapeutischer Sicht. Ich schreibe auch nicht verständnisvoll und nutze verbale Blümchen, ob der schrecklichen Krankheit. Ich schreibe heute emotional. Aus meiner Sicht und menschlich. So, wie es jemand schreibt, der genervt ist. Ja, liebe Säufer! Nicht nur Euch geht es schlecht. Ihr belastet auch Eure Umwelt!

Ich kenne mittlerweile soooo viele Menschen, von denen ich genau weiß, dass sie nicht ausgehen, wenn sie wissen, an diesem Tag aus irgendeinem Grund (vielleicht weil sie noch fahren müssen), keinen Alkohol trinken zu können. Dann bleiben sie lieber zuhause. Und wir reden hier nicht von 0,2 cl Whiskey, die man mal genießt oder EINEM Bier und dann ist es gut. Könnten sie das noch, würden sie ja mitkommen. Nein, sie wissen: Betrete ich die Kneipe, komme ich Voll wieder raus.

… und labern den Taxi Fahrer zu. Nun, das bin ich gewöhnt. Aber manchmal könnte ich der Figur, die seit vierzig (!) Jahren Hartz IV bezieht – Ja 40 ! – und der seinen Vater verhauen hat um auch dessen Rente zu versaufen, sorry: Eins in die Fresse hauen.

Ich doofer Idiot, genügsamer Esel und dafür immer wieder bestraft worden, wollte gestern einem mir bekannten Handwerker einen Gefallen tun und mir auch. Das Fenster kann jetzt neu gesetzt werden. Ich hätte es wissen sollen. Ich bin nur noch froh, dass er nicht noch vom Dach gefallen ist.

Ja, ich rege mich gerade auf. Zurecht, wie ich meine. Nein, meine Nerven würden nicht mehr ausreichen, Suchtkranke zu behandeln. Diesem Job gebührt allerhöchster Respekt. Wir sind immernoch ein „freies“ Land, möchte man zumindest meinen. Man kann das Zeug nicht verbieten. Das wäre auch der falsche Weg.

Es ist auch nur noch traurig, wenn ich die zahnlosen Leute sehe, wenn ich in die entsprechenden Kneipen als Taxi-Mann komme und sehe sie, mit immer den gleichen Klamotten und der zerstörten Existenz. Die meisten von ihnen gehen sogar arbeiten. Und verdienen nicht schlecht! Zur Freude des Gastwirtes. Des einen Freud, des anderen Leid. Sie haben nichts. Rein gar nichts mehr. Wie sie das schaffen, arbeiten zu gehen und dann sich bis nachts um zwei vollaufen zu lassen, finde ich faszinierend. Ich würde das nicht aushalten.

Aber die Masse derer erschreckt mich. Und sehe ich die Auswüchse, die eine moderne, offene Gesellschaft so mit sich bringt, frage ich mich manchmal, ob die meisten Menschen nicht tatsächlich einfach nur Führung und Vorschriften brauchen, um sich nicht selbst zu zerstören.

Eines – und wenn es auch nicht wirklich viel ist – kann ich einem ehrlichen Muslim abgewinnen. Er meidet Alkohol und er weiß wohl auch warum.

Schade, dass ein wenig Verstand und Einsicht scheinbar nicht ausreicht, das selbstzerstörerische Tun zu erkennen. Deshalb ist es ja auch eine Krankheit. Aber krank zu sein, ist heute auch beliebte Ausrede. Zudem fehlt den Meisten sogar die Krankheitseinsicht. Sie brauchen sich also nicht mal damit raus zu reden. Sie finden noch viel profanere Ausreden.

Scheinbar sind wir Menschen dann doch so unzulänglich gestrickt, dass es einer  fundamentalistischen und strengen Religion bedarf, die jeder Logik, wissenschaftlicher Erkenntnis und oftmals reiner Menschlichkeit an sich, wiederspricht, um Menschen vor sich selbst zu schützen.

Das ist nicht gut. Gar nicht gut.