Das Grundgesetz auf dem Schafott der Hörigkeit…

Im Zeichen Corona´s ist zumindest mittlerweile das Verhalten (vieler) Menschen um mich herum ein hoch Interessantes. Freunde, die sich nicht mehr melden, gute Bekannte die plötzlich keine Zeit mehr haben, und Berichte von Angehörigen über deren Männer und Frauen, die teils von cholerischen Anfällen erzählen, bis hin zu depressiven Phasen und selbst gewählter völliger Isolation.

Es negiert die Gefährlichkeit eines Virus auch nicht, wenn man bemerkt, dass die geschürte Panik nicht nur Früchte trägt, sondern vollkommen irrational ist, welches sich leicht belegen ließe. Einer Ausgangssperre hätte es wahrscheinlich nicht einmal mehr bedurft… Hinzu kommt – wenn auch aktuelle Umfragen eine Verwerfung der bisherigen Parteienlandschaft möglich erscheinen lassen – eine nahezu schon demütige und zustimmende Haltung gegenüber der Regierung, die den Duktus eines mittelalterlichen Bauern trägt, der vorbei fahrendem Hochadel auf die Knie fallend zu winkt.

Der neue Zuspruch gegenüber den „Grünen“ hat da sogar noch verstärkenden Charakter.

Nein, dies ganze Verhalten ist nicht nur typisch Deutsch. Gut, es trägt etwas Charakter des deutschen Michel in sich, sich stets der Obrigkeit zu beugen und ihr folgsam Tribut zu zollen. Jedoch ist das Verhalten auch bei eher als aufmüpfig bekannten Nationen beobachtbar – wobei diese dann die gleiche Art Politik betreiben.

Um dieses irrationale Verhalten erklären zu können, welches jede noch so normale und sachliche Unterhaltung von vorneherein unmöglich macht, bedarf es wohl eines Blickes zurück in die (eigene?) Kindheit und offenbart eine hoch interessante Parallele zwischen dem Verhalten eines von den Eltern abhängigen Kindes und dem Verhalten eines (scheinbar) von einer Regierung abhängigen Erwachsenen.

Ein Kind welches geschlagen wird, ständig dominiert und ausschließlich Anweisungen und Befehlen zu gehorchen hat, welches nie Begründungen hört, sondern einfach nur gesagt bekommt, dass es zu tun hat, was die Erwachsenen sagen, liebt die Eltern trotzdem! Selbst Kinder, die míssbraucht werden, die wehrlos der Willkür schlechter Eltern ausgesetzt sind, lieben ihre Eltern trotzdem. Es ist – und daran ändert sich nichts – eben ihre Mama und ihr Papa. Gut, es gibt Ausnahmen. Das sind dann die rebellischen Kinder. Die Ausbrecher und zum schwarzen Schaf deklarierten. Das sehen wir derzeit in der Bevölkerung und also bei den Erwachsenen auch. Und auch sie bekamen Begrifflichkeiten übergestülpt.

Diese, mit einem schweren Los behafteten Kinder, müssen ihre Kindheit später aufarbeiten. Entweder beim Psychiater, oder vielleicht schaffen sie es von alleine. Oft erst dann, wenn sie schon mittleren Alters sind. Oft gibt es dann in der Folge eine schmerzvolle und vollkommene Trennung von ihren (schlechten) Eltern und einen Kontaktabbruch. Oft wird der Kontakt auch gehalten, indem es dann aber ein sehr eigenartiges und konfliktbehaftetes Verhältnis bleibt und ist.

Bei politischen Vorgängen zweifelhafter Natur, bennent man solches im Nachheinein mit der Begrifflichkeit „Aufarbeitung“. Und die wird auf jeden Fall noch auf uns zu kommen…

Das gleiche Verhalten eines Kindes, zeigt aktuell die überwiegende Mehrheit der erwachsenen Bevölkerung. Jede Form von Eigenverantwortung, jede Form eigenen Denkens, jede Form von Informationsbeschaffung über das normale Maß hinaus und jede Form von Eigenständigkeit, wird übergeben an die Herrschenden (bei dem missgeachteten Kind: die Eltern). Es entsteht eine seltsame Form von kritikloser Hörigkeit, die alles Dargebrachte glaubt. Die eigene Meinung wird zur Religion und ist daher auch nicht mehr verhandel- oder abänderbar. Die Anlehnung an das Wort der Herrschenden hat schon sklavischen Charakter. Maßnahmen, wie Ausgangsbeschränkungen (Kinder: Stubenarrest), soziale Isolation (Kinder: Du darfst Deine Freunde nicht treffen) und viele weitere Einschränkungen (Kinder: Das ist nur gut für dich. Später wirst du das mal verstehen…) sind 1:1 auf die in Panik versetzte Bevölkerung zu übertragen.

Selbst eine (schlecht getarnte) Impfpflicht, eine Testpflicht (Bei Kindern: Du nimmst jetzt diesen Saft ohne Widerspruch, auch wenn er nicht schmeckt! Böses muss Böses vertreiben!), wird hingenommen und für sich selbst zu guter Letzt auch als Gut empfunden…

Das Problem aber ist, dass wir eben keine Kinder mehr sind. Das wir nun selbst eigentlich Verantwortung zu tragen haben – für wen und was auch immer – und dass das Verhalten der Erwachsenen zwar ein Psychoanalytiker erklären könnte, dies aber nichts daran ändert, dass sich extrem abhängig erscheinende Charaktere als für das Tragen von Verantwortung ungeeignet erweisen.

Denn tragen sie diese auch nicht, ist ihnen nicht klar, dass ihr fehlendes Zutun für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, welches im Zweifel eben auch den massiven Widerspruch beinhaltet, eben diese demontiert und wertlos erscheinen lässt. Dem kann die Erklärung, es läge eine Pandemie vor, auch nicht abhelfen. Dafür gibt es viel zu viele Gegenbeispiele bedrohlicher Lagen, denen wir schon immer einigermaßen schutzlos ausgeliefert waren, aber trotzdem Maßnahmen ergriffen, ohne das politische System zu erschüttern. Ich erinnere nur einmal an die in den 80ern aufgekommene AIDS-Problematik. Wobei auch hier eine Übertragung des Virus statt fand und bei uns die vollkommen durchseuchten Länder Afrikas lediglich ein kurz auf flammendes Mitleid erzeugten, wir ihnen aber die von der Pharma-Industrie damals teuer verkauften Medikamente vor enthielten, nur weil sie sie nicht bezahlen konnten.

Im Kontext von heute, hätten wir damals allen Deutschen das Vögeln verbieten müssen.

Das Grundgesetz verlässt den ursprünglichen Sinn des Abwehrrechtes des Bürgers gegenüber eines staatlichen Zugriffs. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit war als Abwehrrecht gegenüber staatlicher Zugriffe gedacht. Es konnte nie das „Recht auf Gesundheit“ gegenüber dem Staat beinhalten. Wie auch? (Quelle: Bundesgesundheitsblatt v. 5. Sept. 2007 v. C. Pestalozza; FU Berlin)

Durch die Neuauslegung, der Staat habe nun eine vollumfängliche Schutzpflicht gegenüber dem Bürger, mag sich das recht nett anhören, wird aber in Zukunft ihn in größte Schwierigkeiten bringen, weil er sie einerseits nicht leisten kann und andererseits immer mit der Einschränkung anderer Grundrechte verbinden müsste.

Dann allerdings, wenn das (andere) Grundrecht zum Geschenk mutiert und wenn es Verhältnissmäßgkeiten unterworfen wird, verliert das Grundgesetz seine Kraft. Dann wird dies die bald kommende Enttäuschung mit sich bringen, wie sie ein Kind spürt, wenn ein Versprechen der Eltern nicht eingelöst wird. Wenn Vertrauen gebrochen wird und wenn jederzeit mit Willkür zu rechnen ist. Auch wenn Eltern dies dann mit dem Begriff der erzieherischen Verantwortung in eine solche Begrifflichkeit zu verkleiden versuchen, wird es das Kind immer als Vertrauensbruch ansehen und die Unzuverlässigkeit der Eltern irgendwann realisieren.

Darauf allerdings, wird es sich im politischen Kontext nicht beschränken. Wir – als hörige und obrigkeitstreue Bürger – werden den Grundstein mit gelegt haben (sozusagen als Arbeiter für die Pharaonen) das Grundgesetz als kaum verstandenes, jederzeit abänderbares Gesetz anzusehen. Es wird in ihrer Wirkung geschwächt – auch dann, wenn Staatsrechtler alles zu erklären in de Lage sind, so bleibt die Wirkung die Gleiche – und die Demokratie wird zum flexiblem Gebilde, welche sich der erlaubten Überwachung durch Apps, der Möglichkeit der Aussetzung von Grundrechten, aufgrund von zweifelhaften Verhältnissmäßigkeitsprüfungen, unterwirft.

Dann wird der chinesische Staatschef Recht behalten, in dem er sagte: Die Menschen brauchen Wohlstand und Arbeit. Freiheit brauchen sie nicht.

In dieser Welt allerdings, muss ich hoffentlich dann nicht mehr leben müssen…

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Corona und die Bettenbelegung …

Wer kennt sie nicht, die Verschwörungstheoretiker, die in aller Munde sind und teils weinend nachts youtube Videos verfassen, in denen auch ein paar Tränchen rollen, weil man von Gewölben spricht, in denen Blut abgezapft wird, zur Erquickung einer dort in langen Mänteln operierenden Weltelite. Nun ja, auch früher gab es dafür Begrifflichkeiten. Der Einfachheit halber sei hier der Spinner genannt.

Sodann aber, gaben eben diese auch Munition für diejenigen, für die es in vergangener Zeit zumindest auch einen Begriff gab: Lügner.

Und wer viel lügt, braucht nicht nur ein gutes Gedächtnis und lange Beine, analog des Spruches, dass Lügen kurze Beine haben und dies dem Lügner nicht zuträglich sei, er muss auch zwangsläufig dem die Wahrheit sagenden mit Schmäh und Unbill überhäufen.

Dazu bemächtigt sich der Lühner eben dieses Begriffes auch den Verschwörungstheoretikern gegenüber, die eben dieses nicht sind. Verschwörungstheoretiker. Und deshalb ist es auch bemerkenswert, dass nun hier und da die ersten Berichte viel zu frühzeitig auftauchen, welche ein gar nicht so präferiertes Bild auf die Corona-Pandemie werfen und eben Wahrheiten auftauchen, die man unlängst noch im Jahre 2020 als Verschwörungstheorie betitelte und die Hinweisenden in einen Topf warf mit denen, die scheinbar zu viel Gras geraucht haben.

Und da erinnern Sie sich selbst an diejenigen, die im Jahre 2020 schon sagten, dass die Corona-Stationen leer seien und die Betten unbelegt und man sich dies in Verbindung mit der viel beschworenen Überlastung, denn nun gar nicht erklären könne.

Wer Solches in den asoziale Medien „postete“, wie es im Neudeutsch heißt, wurde schnell als Leugner dahin gestellt. Er bekam den virtuellen Pranger umgelegt und einen Bann gleich mit auferlegt, so das er für immer schweigen möge. Facebook, instagram und Co taten es den willfähigen Usern nach und löschten gleich ganze Accounts, wegen der Fake-News.

Und nun just am 11.02.2021 schreibt Wallstreet-Online nun, was viele dachten und auch bemerkten, die man aber belächelte. Bis heute. Die, die schon lange sagten, dass sich die Krankenhäuser im Zeichen von Corona sogar sanierten und sanieren und das es Gewinner gäbe in dieser Pandemie, während der Friseur im Gewölbe heimlich noch ein paar Haare schnitt und sich zu schützen suchte vor den Schergen Berlins.

Und da steht: Ich zitiere.:

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die deutschen Krankenhäuser haben wegen der Corona-Pandemie weitaus weniger Menschen behandelt als zuvor. Zwischen Januar und September 2020 ging die Zahl der Patienten im Vergleich zu den beiden Vorjahren um 15,5 Prozent zurück, wie es in einer Studie für das Bundesgesundheitsministerium heißt, über die der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe berichtet. Das entspricht einer Größenordnung von 2,1 Millionen Menschen. Die Studie, die das RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und die Technische Universität Berlin erstellt haben, untersucht die Folgen der Anweisung des Bundes an die Kliniken im März 2020, planbare Operationen zu verschieben und Kapazitäten für potenzielle Covid-19-Fälle freizuhalten. Der Rückgang der stationären Fälle sei aber zumindest „in diesem Ausmaß“ unerwartet, schreiben die Forscher. So nahm auch die Zahl der Notfallbehandlungen ab.

Studie: Deutlich weniger Patienten in deutschen Kliniken | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/13493480-studie-deutlich-patienten-deutschen-kliniken

Fassen wir zusammen:

Eine Pandemie die bewirkt, das in Krankenhäusern weniger Menschen als zuvor behandelt wurden? Da weiß man dann auch, warum die Schergen Berlins es sich leisten konnten, auch in der Pandemie weiterhin Krankenhäuser zu schließen, bzw. dies die privaten Träger es taten.

Was man unter dem Verschieben planbarer Operationen genauer versteht, nun, das lässt der Artikel offen, denn man hörte zumindest, dass dies auch Patienten betraf, die sich Krankheiten zu zogen, wie z.B. Krebs und andere, die wohl doch leider eher angezeigt sind, alsbald und möglichst schnell behandelt bzw. operiert zu werden.

Auch seien die Herzinfarkte im Vorjahresvergleich zurück gegangen, weshalb nun der Anhänger bundesdeutscher Politik wohl behaupten würde, dies hätten die Betroffenen sicher aus Solidarität getan und ihren eigens für sie bestimmten Herzinfarkt einfach mal ins neue Jahr verschoben.

Und selbst die, die nun diejenige Zahl ad absurdum führen könnten, welche darlegt, dass es nun 8% weniger Herzinfarkte gegeben habe, nämlich die, die einen hatten, können dies nicht mehr kund tun. und ein Beispiel möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.

Unlängst hatte ein 82 jähriger Onkel meiner Frau einen Herzinfarkt, weshalb er ins Krankenhaus kam und sich just genau dort mit Corona ansteckte. Man isolierte ihn ganze 4 Wochen lang bevor er verstarb. Besuch von Verwandten durfte er keinen mehr erhalten. Es bedarf keines Verschwörungstheoretikers zu vermuten, was anschließend auf dem Totenschein für eine Todesursache festgehalten wurde.

Auch im Angesicht dessen, dass man sich in einem sicher geglaubten Krankenhaus wohl leichter mit Corona anstecken kann als beim Friseur, erscheint es sogar, dem Bürger zu empfehlen, so weit es geht diese Giftküchen zu meiden, statt sie auf zu suchen, sehr zur Erquickung der Krankenversicherungen und des Krankenhausmanagements.

Auch die Zahl der Schlaganfälle sei zurück gegangen. Eine Erklärung hierfür erspart man dem Leser. Da man auch einen Schlaganfall schlecht zeitlich festlegen kann, ist wohl eher zu vermuten, dass Schlaganfallbetroffene wohl niemanden um sich hatten, der bemerkte das etwas nicht stimmt. Weil ja niemand da war, der das hätte bermerken können. Social Distancing nennt man das wohl dann. Man möge mir meinen Sarkasmus verzeihen, aber in Ermangelung logischer Erklärungen für das zwischen den Zeilen stehende, sah ich keine Alternative.

Und dann stiegen auch noch die Erlöse für die gebeutelten Kliniken. Ihnen sei es gegönnt, würde dies normalen betriebswirtschaftlichen Vorgängen zuzuschreiben sein, weil vielleicht ein kluger Manager es wusste hin zu bekommen.

Freilich, so war es nicht, denn die Kliniken bekamen Fallpauschalen für freie Betten. Ja schöner und leichter lässt es sich kein Geld verdienen, wenn das Bett welches leer ist und nicht gemacht werden muss, bezahlt wird und man sich auch noch gleich die ganze Arbeit drumherum sparen kann.

Da liegt der Verdacht schnell auf der Hand, warum desöfteren berichtet wurde, dass die Krankenhäuser sich in der Aufnahme neuer Patienten, die etwas anderes aufzubieten hatten als Corona, recht zurückhaltend zeigten und diese wieder nach Hause schickten.

Nun denn, schlußendlich erwarte ich noch abschließend die Nachricht aus Berlin, dass Corona die Gesellschaft gesünder gemacht habe und den Vorschlag : Frau Merkel, Herrn Spahn und dem gesamten RKI einen ganz neu kreierten Weltrettungsorden zu verleihen. So wurde bei den Schildbürgern nicht nur der Bock zum Gärtner gemacht. Er bekam auch noch einen Orden um den Hals, ob seiner Verdienste.

Edit: Beim wiederholten Suchen – da ich den Link verloren hatte – gestaltete sich das Wiederauffinden des Links eher schwierig. Google favorisierte es, mir lieber einen Hinweis der „Faktenchecker von „correktiv“ zu senden. Die wissen ja von jeder alles und auf jeden Fall alles besser und verweisen dann darauf, dass ein „fehlender Kontext“ die Ursache sei, warum man das alles ja völlig falsch verstehe. Ah, jetzt ja…..

Wöchentliche News zu Deutschland, der Welt und allen darin befindlichen Verrückten auch auf meinem Podcast:

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Das „bmfsfj“ und die verschwundene Studie zum Kindeswohl…

Eigentlich wollte ich mal Lustiges zur Abwechslung kund tun, worin ich leider gehindert wurde, weil am gestrigen Tage, dem 06.02.2021, zwei Edelsteine in den Medien erschienen, weshalb es gilt, eben diese mal löblich zu erwähnen, ob dieses Wunders, andererseits das Berichtete leider gar nicht der Belustigung zu trägt, weshalb ich zwar ins Lenkrad biss, aber nicht wegen des vorab geplanten Lachens, sondern aus Wut.

Worum ging es? Nun, im Jahr 2015 gab die Bundesregierung – genauer gesagt, das bmfsfj – also das mystische Ministerium für Frauen, ansonsten ab und zu auch verantwortlich für Familie, Senioren und Jugend, eine Studie in Auftrag, die da genannt wird „PETRA – Studie“, genau übersetzt und etwas verständlicher: „Kindeswohl und Umgangsrecht“. Das machte man auch nicht nur aus Lust an der Freude, oder weil man bemerkt habe, dass man seit der Katastrophenreform von 1977 nicht nur Männer – also somit Väter – verarscht und man dies nicht mehr tun wolle, sondern wegen der Resolution 2079 des Europarates, der feststellte, dass so einiges schief läuft im Familienrecht und faul ist im Staate Dänemark, wobei nicht Dänemark gemeint war, sondern hauptsächlich Deutschland.

Und worum ging es? Nun ja, nach Jahren der Zahlknechtschaft und der haufenweise auftretenden familienrechtlichen Verfahren vor Gericht, weshalb die dortigen Professionen ob ihrer vielen Arbeit gerne jammern aber vergessen zu erwähnen, dass sie sich ganz neben bei auch an diesen Streitigkeiten die Taschen voll machen, nebst umkreisender Helferindustrie in Form von Jugendamt und Co, Elternberatungsstellen, Caritas, Diakonie und freien Trägern, aufzufinden und zu erreichen an jeder dicken Eiche, stellte man fest, dass irgendwie alles schief läuft, wobei das nicht jeder so sieht in unserem Lande.

Und was läuft schief? Da muss man nun differenzieren. Einerseits zwischen dem Vater, der seit Jahren zurecht beklagt, als Zahlknecht, nieder geschunden und von den Kindern getrennt, nicht einmal Erwähnung in dem langen Kürzel des bmfsfj zu finden, andererseits um die Kinder und das here Ziel des Kindeswohls. Beides ist im Grunde untrennbar miteinander verbunden, denn wenn man sich um eine neue Form eines Betreuungsmodells für Kinder in Nachtrennungssituationen unterhält, muss man zwangsläufig in die Diskussion beide Elternteile mit einbeziehen, was vielen nicht gefällt, denn wer verteidigt oder berücksichtigt schon gerne weiße Männer. Eigentlich niemand, und schon gar nicht, wenn sie auch noch ergraut und somit schon etwas älter sind. Denn die alten weißen Männer sind ja sowieso die Bösen.

Die Konzentration geht also in Richtung Kindeswohl. Das ist dieser undefinierte Rechtsbegriff, an dem sich die gesamte Helferindustrie nebst Amstrichtern auf den Familienegrichten jedes Jahr abarbeitet und definiert nach Gutdünken und je nachdem nach emotionaler Gemengelage, wenn der zu werfende Würfel gerade nicht bereit liegt. Das Ganze endet in Beschlüssen, denen teils in der Folge auch niemand folgt, weil jede Mutter, die den unliebsamen Ex los werden möchte weiß, dass sie mit einigen bekannten Tricks dies auch schaffen kann. Ob mit Beschluss oder ohne, der dem Vater seinen Minimalumgang wenigstens schriftlich bescheinigte, spielt da keine Rolle und fällt auch nicht ins Gewicht.

Und wie wichtig es dem deutschen Gesetzgeber war, den Kindern beide Elternteile nun mal zu erhalten, lässt sich alleine daran schon erkennen, dass man in Sachen Umgangsrecht keine Anwaltspflicht hat und somit jeder Vater ein solches Verfahren – zumindest theoretisch – auch alleine führen kann, während man in Verfahren betreffend des Unterhaltes flugs die Anwaltspflicht einführte, denn wenn´s ums Geld geht, versteht man keinerlei Spaß. Bei Kindern ist das hingegen mal so und mal so.

Und dann kamen einige auf die Idee – nämlich die bösen Väter – und meinten, so ein Wechselmodell – auch Doppelresidenzmodell genannt – wäre doch eine ganz gute Idee. Schließlich sei man zwar von Bett und Tisch getrennt, aber man bliebe ja Eltern – was ja auch die Jugendämter zumindest vordergründig, desöfteren auch eher heuchlerisch – gerne anführen und es sei doch gut für die Kinder, wenn man auch zukünftig ihnen beide Elternteile erhalten würde. Dies traf natürlich nicht zu auf die Väter, die dergestalt in Lohn und Brot stehen, dass sie schon mit ganz normalen Umgangszeiten während der Ferien und alle 2 Wochen am Wochenende zufrieden wären – was meist auch nicht klappt – sondern auf die, die aus irgendwelchen Gründen – und dafür müssen sie sich auch gar nicht rechtfertigen – in der Lage sind, durch Homeoffice und andere Annehmlichkeiten eben auch hälftig betreuen zu können.

Deren Ansinnen darf man auch vor Gericht vortragen, nur hat das Ganze den Nachteil dass die sogenannte Alleinerziehende, die es ja eigentlich gar nicht ist, weil da ja noch jemand ist, der gerne auch betreuen würde, so gar nicht erbaut ist, ob der Idee des Wechselmodells, weil man dann evtl. auch auf Teile des Unterhalts verzichten müsse und der Vater sowieso der böse ist. Gründe dafür herbei zu konstruieren ist nicht sonderlich schwierig und jeder Feld-Wald-und Wiesen Anwalt kann das aus dem FF.

Und so gingen bislang die deutschen Gerichte in ihrer allumfassenden Weisheit her und beschieden solche väterlichen Anträge abschlägig, schlicht schon dann, wenn die Mutter sagte: „Nein! Ich bin da gegen!“

Der Beschluss ließ sich dann in das Mäntelchen des Kindeswohls kuschelig hüllen, weil man dieses dann nicht gewahrt sah, weil ja die Kommunikation zwischen Vater und Mutter nicht ganz so harmonisch sei und demnach dieses Betreuungsmodell nicht dem Kindeswohl diene. Das musste man auch so herbei konstruieren, denn es wäre dann wohl zu offensichtlich gewesen zu zu geben, dass es um das Wohl und den Willen der Mutter ging und gar nicht so sehr ums Kindeswohl.

Dumm, das auf fiel, dass es in anderen Ländern klappt und man dort nach einigen Reformen auch weniger Verfahren zu verzeichnen waren, und das Wechselmodell in vielen Ländern Europas erfolgreich Einzug fand. So wurde es beispielsweise in Frankreich sogar zur Rechtsnorm erhoben, aber der kluge Deutsche Gesetzgeber fand auch darauf eine Antwort: denn man wisse ja nicht, ob das Ganze auch auf deutsche Kinder zuträfe und deren Wohle entspricht.

Die Studie, um die es geht, sollte nun Klarheit schaffen und eine Befragung betroffener Eltern und Kinder sollte mit einfließen, und Studien gibt die Politik ja oft und gerne in Auftrag, schlicht um wissenschaftlich erarbeitete Studien als Spiegelbild der Gesellschaft in die Gesetzgebung mit einfließen zu lassen, was ja auch löblich ist.

Dumm nur, wenn eine solche Studie Ergebnisse erarbeitet, die dem Gesetzgeber und zuvorderst hier dem bmfsfj so gar nicht schmecken und am Ergebnis ab zu lesen wäre, dass man seit Jahrzehnten Kindeswohl mit Füßen trat und Väter verarschte. Und da sich dies das feministische Ministerium für Alles außer Männer nun gar nicht ans Heft flicken lassen wollte, versuchte man auf eben diese Studie Einfluss zu nehmen und tut es noch, gleich einer Methodik die einen Charakter hat als wäre sie den Gepflogenheiten der italienischen Mafia oder denen eines failed-State abgekupfert.

Diese 1,5 Millionen Euro teure Studie sollte eigentlich längst fertig sein, und ist es wohl auch, wenn man den Aussagen der damit betrauten Wissenschaftlern glaubt, jedoch sieht dies das bmfsfj nun ganz anders und versteckt sie wie ein Staatsgeheimnis, was auch die FAZ nun so schrieb und man könnte glauben, es bräuchte eines Whistleblowers vom Kaliber eines Edward Snowden um dem Ganzen auf die Spur zu kommen.

Auftragnehmer der Studie waren die Universität Bremen, hier das Zentrum für klinische Psychologie, sowie das Projekt PETRA GmbH & Co KG aus Schlüchte. Studienkoordinator wurde Herr Dr. Stefan Rücker. Ursprünglich wurde die Leitung der Studie Herrn Professor Petermann unterstellt, der leider im August 2019 verstarb.

Um wohl schon von vorne herein unliebsamen Ergebnissen entgegen zu treten, die der starken Mütterlobby und den feministischen Vertretungen so gar nicht gefallen könnten, wurde der Studie ein sogenannter wissenschaftlicher Beirat zugeordnet, welches deshalb nachvollziehbar auf KLritik stieß, weil alleine schon dadurch die Unabhängigkeit der Studie nicht mehr gewährleistet schien.

Dies alleine dadurch, weil alleine schon nicht alle Mitglieder dieses Beirates eine wissenschaftliche Legitimation aufzuweisen hatten. Mich erinnert das ein wenig an die Politkommisare im Kommunismus, die auch immer dabei waren, damit alles schön auf Linie bleibt und selbst U-Boot Fahrer begleiteten, damit nicht plötzlich einer eine falsche Hymne singt und das kanadische Nordmeer mit der Barent-See verwechselt.

Und so ergab es sich, dass bei einem seiner letzten Auftritte von Seiten des Herrn Professor Petermann dieser in einem Interview mit dem ISUV e.v – ein Verein, in dem auch sehr viele Rechtsanwälte Mitglied sind – auf die Frage hin, ob es denn zu Beeinflussungen gekommen sei, sagte: “ Ja, das wurde versucht, aber ich lasse mir von denen nicht meinen Ruf als unabhängiger Wissenschaftler kaputt machen.“

Und wie es die FAZ demzufolge in ihrem Artikel auch ausnahmsweise mal richtig folgert, wo man ja eher alljährlich Artikel von den vielen bösen Unterhaltsprellern liest, die zwar wenig differenziert, dafür aber umso öffentlichkeistwirksamer sind, geht es hier nicht nur um zukünftige Lebensentscheidungen, sondern auch um viel Geld. Genauer gesagt um Milliarden die im Feuer stehen und da reden wir schlicht von Unterhaltszahlungen. Da wird plötzlich die Begrifflichkeit des Kindeswohls vor diesem Hintergrund ganz ganz klein und überlagert von dem, womit wir alltäglich konfrontiert werden, nämlich GELD und den Interessen der Empfänger/innen. (Gendersternchen)

Das die Politik in Berlin nicht immer die Objektivität und das notwendige Interesse, Faktenlagen so zu beurteilen wie sie nun mal sind hat, erleben wir jeden Tag, aber das man deshalb ohne Scham versucht, auch wissenschaftliche Studien zu beeinflussen, erreichte hier eine Qualität, die in ihrer praktizierten Feinheit und Säuberlichkeit selbst eiem Putin die Augen reiben ließe.

So intervenierte mehrmals im Laufe des Jahres 2016 die damalige Familienministerin Schwesig (SPD) in diese Studie hinein, und veränderte eigenmächtig die Auswahl der zu befragenden Eltern. Die Zusammensetzung des wissenschaftlichen Beirats wurde vom bmfsfj unter Verschluss gehalten und erst später nach formaler Antragstellung benannt.

Frauenverbände kritisierten schon früh, dass die Studie väterlastig sei, obwohl im wissenschaftlichen Beirat gar keine Vätervertreter, also Vertreter der Vereine die deren Interessen zu vertreten suchen, beiwohnten. Ihnen war wohl schon alleine ein Dorn im Auge, dass nicht ausschließlich Personen dort zugegen waren, deren einseitige Positionen ind Richtung der Mütterlobby bekannt sind, sondern auch unabhängige Wissenschaftler, welches alleine schon reichte, vor Bekanntgabe der Ergebnisse der Studie, diese zu kritisieren – Man ahnte wohl schon, dass ans Tageslicht kommt, was man gerne versteckt gehalten hätte.

Unter anderem befand sich in diesem Beirat auch eine Frauenrechtlerin namens Prof. Sabine Walper und konträr zu ihrer Ideologie ebenso die bekannte Wechselmodell-Befürworterin Prof. Dr. Hildegund Sünderhauf-Kravets.

Der ganze Verlauf der Studie schien nun das bmfsfj in helle Aufruhr zu verstzen und wie nun den entfleuchten Geist wieder in die Flasche bekommen?

So erschien es einigen verwunderlich – wobei man sich zwischenzeitlich die Frage stellen müsste, wieso es überhaupt noch wunderte – dass es ausgerechnet Prof. Sabine Walper war, der man dann im weiteren Verlauf der Studie die Endredaktion übertrug. Und so fragte der ISUV e.v. nach, weshalb ein Mangel an Transparenz bestünde, und man doch stattdessen die zu erwartenden Studienergebnisse vorab zur gesellschaftlichen Diskussion hätte stellen können.

Ja, das war wohl ein Ansatz, der nun gar nicht in die Richtung ging, die sich das Frauenministerium so wünschte und so schreibt dazu die FAZ, dass das Ministerium hat verlautbaren lassen, dass eine öffentliche Diskussion nur auf einer substantiierten Erkenntnisgrundlage geführt werden könne und nicht auf einer Materialsammlung nicht ausgewerteter Vorfassungen, die Verschwörungstheorien nähren würde.

Da waren sie wieder, die Verschwörungstheorien. Diese Begrifflichkeit scheint mitterweile erfolgreich in jededem Kontext anwendbar zu sein.

Denn das Ministerium bestreitet ganz dolle und fest, dass bis heute, ob dieser längst überfälligen Studie, welche schon 2018 fertig sein sollte – und demzufolge veröffentlicht – gar keine fundierte Arbeit vorläge.

Das ist komisch, denn dem Ausschreibungstext zufolge sollte spätestens Ende 2018 mit Abgabe eines Schlussberichtes die Studie verwertbar vorliegen. Wer hat also geschlampt? Das Ministerium behauptet steif und fest, dass durch den Tod des Prof. Petermann im August 2019 die ganze Geschichte ins Stocken geraten sei und dessen Institut in Folge seines Ablebens aufgelöst worden ist.

Die Corona-Pandemie – sie zeigt sich nun auch als Ausrede geeignet – hätte sodann zu weiteren Verzögerungen geführt. Was das bmfsfj nun so sehr mit der Corona-Pandemie verbindet, sei mal dahin gestellt.

Dumm nur, dass die an der Studie beteiligten Wissenschaftler, das Ganze so gar nicht bestätigen möchten und wohl nicht genügend Maulkörbe zur Verfügung standen. Da war das wohl vergleichbar mit den nicht vorhandenen Masken im 1. Lockdown.

Einen Maulkorb hingegen hatte man übrig, den man flugs auch schon frühzeitig in Richtung des Studienkoordinators Stefan Rücker versandte und der dergestalt Wirkung entfaltet, in dem man ihn vertraglich dahingehend gebunden hat, dass dieser sich nicht einmal gegen den Vorwurf verteidigen darf, im April 2019 – also schon Monate vor dem Tod des Prof. Petermann – eine grottenschlechte Arbeit abgegeben zu haben, bezüglich dessen er in der FAZ versichert: „Ich habe in meinem Leben in jedem Forschungsprojekt streng auf die wissenschaftlichen Gütekriterien geachtet. Wegen unserer hervorragenden Reputation werden wir seit Jahrzezhnten von vielen Ministerien beauftragt.“

Und neben den wenig glaubhaften Auswürfen des bmfsfj, die einen Beweis schuldig bleiben, weil da jemand die Schublade versperrt, in der eben dieser schlummert, hat Herr Rücker auch Rückenhalt, nämlich z.B. von Universitätsprofessor Johannes Münder, der in diesem Zusammenhang erklärt: „Er habe schon längst eine weit entwickelte Fassung der Studie gelesen.“ Also nix Verschwörungstheorie mit rudimentärer Vorlage nicht geeigneter Unterlagen…!

Und weiter sagt er wohl genau das, worum es geht und das ist der Moment, an dem der Frosch ins Wasser rennt: „Die Wollen in diesem verseuchten Feld auf keine Mine treten.“

Auch Hildegund Sünderhauf-Kravets sagt dazu: „Die Arbeit ist mit Sicherheit gut, Dr. Rücker ist ein renommierter Wissenschaftler, der hat bestimmt keinen Mist abgeliefert.“

Die letzte Sitzung im April 2017 – immerhin nun also schon fast 4 Jahre her – sei „streng durchchoreographiert“ gewesen. Fragesteller und Antwortgeber waren vorher abgesprochen und ich konnte nicht mehr zu Wort kommen.“ klagt die Juristin in der FAZ.

Welches mich wieder an das Beispiel mit den Politkommissaren erinnert.

Und so klagt auch der Jugendamtleiter der Stadt St. Augustin gleichfalls in der FAZ, dass der wissenschaftliche Beirat vom Ministerium letztlich kalt gestellt wurde.Nachfragen ihrerseits auf die Vorgänge, wären aus Berlin nie beantwortet worden.

Unliebsame Fragen an unsere Volksvertreter sind nicht erwünscht, wenn die Antworten erhellendes zu Tage brächten.

Niemand glaubt, dass Dr. Stefan Rücker schlampig gearbeitet habe und das ist wohl auch nach Berücksichtigung seiner Vita mehr als unglaubwürdig, dass dieser plötzlich nicht mehr weiß, wie sein Job funktioniert.

So sagt auch der Jugendamtleiter Serafin in der FAZ, dass die Euphorie des Ministeriums bezüglich dieser Studie gebremst gewirkt habe, was man ja nicht immer behaupten kann, betrachtet man die vielen Postings auch der jetzigen Familien- und Frauenministerien Frau Giffey, die ich aus guten Gründen hier ohne Doktortitel erwähne, dessen Herkunft ja zwischenzeitlich in Frage gestellt wird.

Diese hat auch seinerzeit behauptet, für eine große Familienrechtsreform habe man in dieser Legislaturperiode keine Zeit mehr. Zeit ist ohnehin relativ im Familienrecht. Da können auch mal 40 Jahre vergehen, bis da jemand etwas macht. Der alte Mist funktioniert ja weiterhin irgendwie.

Für die Juristin, Frau Sünderhauf-Kravets, ist jedenfalls klar: Das Ministerium verhindert die Veröffentlichung der Studie und – nun kommt der Moment an dem der Frosch zu humpeln an fängt: „Es gibt Ergebnisse, die dem stark feministisch geprägten Mitarbeiterinnenenstab im Ministerium nicht gefallen.“

Da mag man folgern, die Ideologie überlagert mal wieder wissenschaftliche Erkenntnisse und von Quote interessanterweise keine Spur. Das hehre Wohl des oftmals angeführten Kindeswohls wird plötzlich begraben auf dem Schlachtfeld feministischer Grabenkämpfe.

Jedenfalls- so sagt auch die FAZ abschließend – wurde im Verlauf dutzender Gespräche und unter Zuhilfenahme mehrerer Quellen deutlich, was Stefan Rücker heraus gefunden habe: Dass es für das Kindeswohl im Regelfall das Beste ist, wenn Mutter UND Vater dem Kind erhalten bleiben. Dem Ministerium und vielen anderen aus dem Kreise der Mütterlobbyisten erscheint das zu väter-freundlich, was das Ministerium natürlich bestreitet. Zumindest nach außen hin.

Wahrscheinlich lässt sich dies eben nicht mit dem herbei konstruierten Blödsinn vereinbaren, der derzeit von SPD, Grünninen und anderen Parteien ebenso in den Äther gepustet wird, in dem man dreist frech behauptet: Familie ist da, wo alle unter einem Dach wohnen. Egal wer, egal woher. Wir haben ja noch einen neuen sozialen Vater. Daran werden die Kinder sich schon gewöhnen, wenn man von ihnen verlangt, nun eben diesen Papa zu nennen. Die richtigen Väter kennen diese Sauereien zuhauf.

So scheint es, dass das tatsächliche Kindeswohl den neuen Konstruktionen und der Neudefinition von Familie und deren Zusammensetzung entgegen steht, nebst der unliebsamen Tatsache, dass man – würde man dies überdenken – den aus dem Hause entfernten Besuchsonkel und Erzeuger nicht mehr ausreichend melken kann, denn als Zahlesel soll er weiterhin her halten.

Die politisch so gerne vor sich her getragene Forderung an den Mann, nun endlich als verantwortungsvoller und mit erziehender Vater auf zu treten, der auch mal ungefragt die Spülmaschine auszuräumen hat, beschränkt sich also darauf, dass dieser seine Aufgabe nur so lange erfüllen darf, wie er zuhause geduldet ist.

Verschwindet er aus welchen Gründen auch immer, an andere Adresse, reduziert er sich gewollt sodann als Besuchsonkel vom Mamas Gnaden und Unterhaltszahler und hat gefälligst die Klappe zu halten. Schwupps diwupps, hat man dann keine Probleme mehr damit, dass an allen Fronten bekämpfte alte Rollenverständnis von Mann und Frau und Mutter und Vater nun wieder herbei zu führen, weil es eben in den Kram passt.

Bei all dieser Willkür könnte einem glatt der Kitt aus der Brille fallen und man muss sich wohl kaum noch wundern, wenn immer mehr Männer sich der Gründung einer Familie entsagen und eigene Wege gehen.

Aber auch das darf nicht öffentlich gesagt werden, genau so wie ich einen Spruch eines Jugendamtmitarbeiters nie vergessen werde, der einmal zu mir sagte: “ Mach bloß nicht zu viel Zirkus. Ich habe diese Brühe schon selbst ausgelöffelt. Du hast keine Chance gegen eine Frau und Mutter. Wir wissen schon lange, dass es die Männer sind, die sich neuer Kinder verweigern. Dürfen das aber nicht sagen.“ Sprach´s während seine Ex anrief und etwas von ihm wollte und er zeitgleich die titulierte Unterhaltsurkunde für mich vorbereitete.

Das war 2006. Was sind da schon 7 Jahre für eine Studie. Die Schublade wird wohl noch lange verschlossen bleiben in einem Lande, dass gerade heuchlerisch humanitätsduselnd durch die Saat trampelt und nun ganz offensichtlich die eigene Bigotterie heuchlerisch vor sich her trägt.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/sabotiert-das-ministerium-eine-studie-zum-kindeswohl-17183089.html

Mal bisschen „Kassette“ statt zu „tippen“…

Jeder sucht ja manchmal ein wenig nach seinen Stärken, und wenn die Tastatur nur noch verblichene Tastenbeschriftung vorzuweisen hat, sollte man diese einerseits austauschen, andererseits vielleicht auf die Idee kommen, sich mal wieder der guten alten Aufnahme zu widmen, welche aktuell „Podcasting“ genannt wird.

Just half mir ein technisch versierter Freund, dies in die Tat um zu setzen, so dass ich meine Gedanken in den Äther pusten kann.

Naja, facebook fühlte sich letztens auch bemüssigt, mir unlängst eine Verwarnung zu zu senden, weil ich irgendeiner Annegret eine Antwort zollte, mit der sie schlecht umgehen konnte und mich deshalb verpetzte.

Hier zuvorderst mein Dank für Eure Aufmerksamkeit. Hat mich sehr gefreut!

Da ich dem etwas bleich wirkendem Zuckerberch natürlich nicht weiterhin zu Nahe treten möchte, nicht dass er noch seinen Therapeuten aufsuchen muss, habe ich mich als Landbub so einem neumodischen Zeugs unterworfen, in dem ich ganz frei Schnauze herum sauen darf.

Hier also der Link, weshalb ich mich freuen würde, Euch auch als Hörer begrüßen zu dürfen, wenn mal die Brille nicht auffindbar ist, um selbige Geistesergüsse anderswo lesen zu können.

https://www.podcast.de/podcast/908466/

Wer sich also an alte Zeiten des „Kassette Hörens“ erinnern möchte, kann diesen gerne abonnieren. Überall zu finden bei den üblichen Verdächtigen á la „Deezer“, „Spotify“, „google Podcast“ oder einfach nur „podcast“… und dieses Mal unter der Suche nach dem „Papa Pudel“ ,-)

In diesem Sinne. Holdriohhh!

Und so geht die Freiheit zugrunde – mit donnerndem Applaus…

Als im Film „Star Wars“ Kanzler Palpatine in Amt und Würden gewählt wurde, war der galaktischen Republik nicht klar, dass aus ihm bald der Imperator hervor gehen sollte, dessen Imperium über lange Zeit von den Rebellen bekämpft werden musste.

Wer aufmerksam folgte stellte schnell fest: Das Imperium war nicht irgendein plötzlich von außen aufgetauchter Feind, der vorher die Republik vernichtete um dann von Rebellen bekämpft zu werden. Nein, das Imperium war aus der Republik hervor gegangen und durch ihre eigene Schwäche und Unzulänglichkeit war eben diese Republik plötzlich eine ganz andere….

Ganz so ist dies auf irdische Entwicklungen sicher nicht übertragbar, letztlich aber geben eben diese Entwicklungen zu denken, denen wir gerade jetzt in Krisenzeiten ausgesetzt sind. Und zu denken gibt auch, dass eben nicht nur die Mitglieder der ehemals galaktischen Republik den zukünftigen Diktator mit Applaus in dessen Position verhalfen, sondern auch das Verhalten einer Bevölkerung, die dankend einer Führung Tribut zollt, die sich aktuell genau so zu verhalten scheint.

Und so sagte seinerzeit die einsam mit ihrer Meinung da stehende Prinzessin Amidala:

„Und so geht die Freiheit zugrunde. Mit donnerndem Applaus.“

In einer notwendigerweise wohl formulierten Art, die nicht in Abrede stellt, dass natürlich Maßnahmen gegen einen neuen Virus notwendig sind und auch klar hervor arbeitend, dass die Arbeit von Verantwortlichen unter Miteinbeziehung zu treffender Entscheidungen, derzeit keine beneidenswerte ist, verweist zurecht der Autor aber auf etwas mittlerweile scheinbar vergessenes:

Nämlich auf Grundrechtsprinzipien und auf eine rechtsstaatliche Ordnung, bezüglich derer er weiterhin darauf hinweist, dass derzeit das Abbiegen in den Gegenverkehr zumindest einer Gefahr unterliegt, da besonders in Zeiten einer Krise und in Zeiten von Ausgangssperren und Einschränkungen, die über unsere Grundrechte und über unsere Verfassung wachenden Blicke derzeit scheinbar ignoriert werden.

Verfassungsblog

Dem Spruch „Wer kämpft, verliert“ ist zumindest jetzt etwas abzugewinnen, steht man doch vor den Trümmern eines unflexiblen Systems, in dessen Hamsterrad sich die Mehrheit auch gerne einfand. Ermöglichte dieses System bis heute weitestgehend den erwünschten Konsum und den „schönen Dingen“ des Lebens folgen zu können. Auch wenn das Konto am 30. geleert war, so füllte es sich am nächsten 1. des Monats wieder – zumindest so lange, wie man nicht aus dem System gekickt wurde und durch Verschuldung, Obdachlosigkeit und also Einwirkungen des Schicksals von außen aus demselbigen heraus fiel…

So stellen sich derzeit nicht nur Politiker in allererste Reihe und rufen mit Verzückung, sie hätten gut gewirtschaftet und könnten deshalb nun „Milliardenhilfen“ unters Volk bringen, während dieses ebenso verzückt applaudiert.

Vergessen sind die Zustände, welche sich in der Zeit des „guten Wirtschaftens“ als Abfallprodukt im Markt von Globalisierung und Gewinnmaximierung unbeachtet rechts und links des Weges als Collateralschaden wieder fanden.

1,2 Millionen Obdachlose, tausende Tafeln, überfüllte psychiatrische Kliniken von Burnout Betroffenen, Altersarmut und Verbraucherinsolvenzen.

Diese Menschen hatten zumindest die Möglichkeit zu bemerken, dass z.B. eine Insolvenz nicht nur die begrenzte Zeit einer Vermögenslosigkeit nach sich zieht, sondern tiefe seelische Wunden und eine damit einhergehende zutiefst belastende Beschäftigung mit sich selbst und die Auseinandersetzung mit der Frage, wo man denn selbst versagt habe, wo doch alles möglich erschien…

Auch diese Menschen werden jetzt eingesperrt und müssen sich von Tagesschau und Co erzählen lassen, der Staat habe genug Geld, all seine vorherigen Versäumnisse nun in Form von Darlehen und frisch gedrucktem Geld dem deutschen Michel gönnerhaft zur Verfügung stellen zu können.

Welch ein Zynismus…

Und so lange die breite Masse der Menschen sich ständig emotionalisieren lässt, und der Verstand, der auch für sich alleine stehend oft ein Schnippchen schlägt, aber gerade nun heranzuziehen wäre wo er völlig ausgeschaltet erscheint, lässt sich diese breite Masse manipulieren und lenken. Und womit lässt sich der Mensch am besten lenken, als mit dem Instrumentarium der …

ANGST

Niemand bestreitet die Gefährlichkeit eines Virus, aber das ist auch gar nicht die Frage. Die Frage ist – und selbst sie darf derzeit nicht gestellt werden – was uns letztlich kränker machen wird:

Das Virus oder die Angst vor dem Virus?

Die Folgen jedoch, werden wir über Jahre so nachhaltig zu spüren bekommen, dass der Virus an sich, in den Hintergrund treten wird.

Ich unterhielt mich mit einem Kunden, dessen Beruf Bestatter ist und der erhellendes von sich gab, dass die ganze Absurdität der Vorgänge offen legt und niemand kennt sie und niemand will sie kennen…

In vorherigen Artikeln erwähnte ich bereits andere, im Gesundheitssystem tätige Menschen, weshalb wir uns heute nur über dessen Erzählung kurz erstaunen lassen:

Ein zu „besuchendes“ Krankenhaus, welches im Zeichen der Corona-Krise hermetisch abgeriegelt ist und jeder Besucher zwangsweise Fieber gemessen bekommt, musste angefahren werden um einen Verstorbenen (Nein, er verstarb nicht an Corona!) abzuholen. Auf den Hinweis hin, er wolle „jemanden“ abholen hieß es : „Ja, dann gehen sie rein.“ Und so betrat er ohne Schutzmaske und Fiebermessung das hermetisch abgeriegelte Krankenhaus und dessen innerliches Kopfschütteln dürfte nun wohl hier auf Zustimmung stoßen.

Die kritische Masse

Das Thema „Covid-19“ ist nun symptomatisch für eine „Diskussionskultur“ die wir seit langem kennen. Ist zu 70% + X eine Zustimmung erfolgt, ist die Zustimmung des notwendigen Prozentsatzes der „kritischen Masse“ erfolg und es werden dann andere Meinungen, kritische Betrachtungsweisen und skeptische Beobachter unterdrückt und abgedrängt.

Das ist nicht zum ersten Male der Fall. Diese Systematik findet sich seit zig Jahren wieder. Vor „Covid-19“ war es die AfD, die derzeit niemanden zu beschäftigen scheint, teilweise zeitgleich „Greta“ die nun Freitags die Schule nicht mehr von Kanzlerinnen Gnaden zu schwänzen braucht weil sowieso kein Unterricht stattfindet, oder das mittlerweile auch (fast) in Vergessenheit geratene Thema der „Flüchtlingskrise“ welches uns 2015 und danach vollkommen dominierend in Anspruch nahm.

Und jedes Mal fand eine Art der Meinungsbildung statt, die am Ende des Prozesses und Erreichens der kritischen Masse der Zustimmenden jeden und alles weg drückte, der sich zumindest nachfragend in die Reihen mischte.

Die jeweilige Sau, derer es viele zu geben scheint und die jeweils und schön hintereinander geordnet durchs Dorf gejagt wird, ist so bunt angemalt und so zerstörerisch durch die Vorgärten ackernd unterwegs, dass niemand mehr abseits der Meinungsbildung von „Jagd die Sau!“ sich traut aus dem Hause zu treten.

Dieser Rest bleibt ungehört und man gibt sich nicht einmal die Mühe, die Ignoranz diesem Rest gegenüber halbwegs zu verstecken.

Selbst bei entsprechender Befähigung heißt es lange nicht, dass Gehör verschafft wird. Wer nicht an den entsprechenden Hebeln sitzt, nicht politisch hofiert wird und nicht in der Lage ist, die notwendig zu drückenden Knöpfe zu betätigen, ist und bleibt der verschwörerisch anmutende Underdog, den man besser meiden sollte.

Diese Stimmen werden alleine deshalb schon kein öffentliches Gehör finden, weil „die Medien“ – und ja ich fasse dieses heiße Thema an – nicht nur zurecht einer Form der Hofberichterstattung zugesprochen wird, sondern sie in jeder Hinsicht sich schlicht zum Büttel und Ideologieträger der Herrschenden gemacht haben.

Und genau so siecht eine Demokratie dahin, die mal als diskussionsfreudige und konsensorientierte Republik gegründet wurde und die sich zumindest ein paar Jahrzehnte lang den Anschein des Funktionsfähigen gab. Verdammt lang`her…

Und nun siecht das Land vor sich hin. Nur Dirk Müller erklärt noch in youtube Videos, was auf uns zukommen kann und zukommen wird und versucht Zusammenhänge herzustellen wohl wissend, dass nur eine Minderheit dies zu begreifen in der Lage scheint.

Nun kommt der finale Schritt eines dahinvegetierenden Landes, das sich einer Bevölkerung erfreut, die einer Versagenskanzlerin gute Genesungswünsche sendet mit den Worten: Frau Merkel, wir brauchen Sie!

Jeder Adelige im 17. Jhdt, wäre vor Verzückung fast in den Kuchen gefallen.

Und dieses Finale zeigt sich nun so, dass 80 Millionen Menschen eingesperrt werden und zig tausend Unternehmen – vorwiegend Kleinunternehmen und Mittelständler – vor die Wand gefahren werden, weil man auf nichts vorbereitet war.

Keine Masken, keine Schutzanzüge, keine Desinfektionsmittel und so weiter und so fort…. Trotzdem kein kritischer Blick in Richtung Merkel, die den Indern mal gerade so nebenbei eine Milliarde Euro schenkte um sie zu inspirieren, mehr für den Klimaschutz zu tun und kein kritischer Blick darauf, dass Grundrechte und verfassungsmäßige Rechte nicht mal mehr zur Diskussion gestellt werden. Es geht ja um die Gesundheit der Bürger und deren Wohl! Wer will denn dagegen etwas haben?

Kim-Jong Un dürfte sich gerade wohl die Augen reiben…

CORONA oder: Wie uns unser System um die Ohren flog…

„Vielleicht haben wir ja Glück und wir lernen irgend etwas aus dieser Sache…“ sagte ich.

„Nee, tun wir nicht…“, sagte mein Gegenüber

„Glaub ich auch.“ so lautete mein Abschluss des Gesprächs und verschwand in meinem Büro…

Nein, ich werde mich eher weniger zum „Virus“ an sich äußern. Zu dessen Gefährlichkeit und den Differenzen des jeweiligen Empfindens. Und zu dem, wenn der eine Professor sagt: „Wir haben eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes.“ und dieser ungewollt eine Dynamik in Gang setzt, deren tatsächliches Ausmaß er nicht abschätzen konnte, während ein anderer Professor sagt: „Was wäre, wenn dieser Virus nicht entdeckt worden wäre und wir dies als starke Grippewelle eingestuft hätten?“ Hätte, hätte, Fahrradkette…

Was wir haben ist eine der wenigen Klarheiten: Ein Problem! Und ja, wir haben es wegen eines gefährlichen Virus.

Einem Problem begegnet man. Irgendwie und vor allem eben mit Maßnahmen. Auch o.k. Aber hier fängt dasjenige Problem an, welches wir noch haben werden – nämlich in Form der Auswirkungen – wenn der Virus erledigt ist und er nur noch Beachtung bei Stammtischwitzchen erhält.

Und nun sitzen wir in der Patsche! Wie lange, das weiß nur der Himmel. Quarantäne? Ausgangssperre? Ja gut, aber wie lange? Mit 14 Tagen ist das nicht getan und das weiß jeder. Jeder weiß auch, dass dies alles nur dazu gereicht, das Gesundheitssystem nicht zu überfordern. Um etwas anderes geht es nicht.

Harald Lesch hielt nun einen neuen erwartbaren Vortrag: Er kritisierte darin auch das italienische Gesundheitssystem. Man habe dort nur 7.000 Intensivbetten mit Beatmungstechnik gehabt. Das Ergebnis sehen wir jetzt. In Deutschland seien es immerhin 13.000 Betten. Ein Hoch auf das deutsche System! Und dann rechnet er aus, wie schnell unsere Kapazitäten erschöpft seien. Nämlich ziemlich schnell. Und deshalb: Bleibt alle zuhause! Na, danke für den Tipp!

Schon mal was von Verhältnisrechnungen gehört? Italien hat ca. 60 Millionen Einwohner und eben diese 7.000 Betten – die zu wenige sind.

Deutschland hat nun ca. 83 Millionen Einwohner und 13.000 Betten. Wo stehen wir jetzt besser da, Herr Lesch?

„Wenn Du den Frieden willst, rüste für den Krieg!“ Die Grundidee findet sich schon bei Platon.

Hat das jemand? Nein. Warum? Ich denke, da kommen Sie selbst drauf. Hätten wir das Jahr 1986 – da herrschte noch der kalte Krieg – wäre der ganze Plunder der fehlt da gewesen. Hier bei mir auf dem Land im Norden von Rheinland-Pfalz bist Du alle 4 km vor den Zaun eines BW-Depots gelaufen. Selbst Getreidespeicher hat es gegeben.

Unlängst in einem Norma-Markt:

Eine Käuferin fragt eine Verkäuferin nach Vollmilch. Antwort: „Wir werden gerade nicht beliefert!“ Da waren meine Ohren spitz! Wie hieß es so vollmundig? Lasst die Hamsterkäufe, denn es ist genug da! Ja ja is klar….

Natürlich haben viele Spinner Hamsterkäufe getätigt. Wissen wir alle. Aber heute war die Norma nur mit ein paar Personen befüllt. Zudem Schilder, auf denen steht, dass nur haushaltsübliche Mengen raus gegeben werden. Leer waren die Regale trotzdem…

Lassen Sie uns nicht darüber reden, was eine Frau Merkel so meint zu sagen oder ihre politischen Anhängsel ohne Charisma, Stil und Anstand. Das ist die Mühe nicht mehr wert, die selbst das Schreiben eines Artikels kostet.

Lassen Sie uns darüber reden, wie krank ein System ist von dem wir uns haben Glauben machen lassen, dass es alternativlos sei.

Eben fuhr ein Bofrost Laster durch den Ort. Natürlich ohne Maske und Schutz. Ein Paketlieferant, der die Waren vor die Haustüre wirft und beim weg laufen sagt: „Ich unterschreibe für Sie!“ Kann ich verstehen. Kriegt der eigentlich Schmerzensgeld oder Gefahrenzulage? Ist das eigentlich schon Körperverletzung? Keine Ahnung.

Ein Pfleger eines Universitätskrankenhauses erzählte mir: „Das Gesundheitssystem war vorher schon krank! Ein Abstrich bei einem Patienten hatte die Frage zur Folge, ob man denn eine Maske haben könne. Die Antwort war: Nein, das verunsichert den Patienten. Fordern Sie ihn auf, bei dem Abstrich nicht zu sprechen…“ Ach, Dankeschön auch!

Also was jetzt? Zuhause bleiben und niemanden mehr besuchen? Vielleicht sogar noch die Handydaten auswerten lassen? Oder einfach nur den Gegenüber auffordern, nicht zu reden?

Am Ende dieses Zirkusses werden wir alle mehr wissen. Und vielleicht haben wir unsere Freiheit, unsere rechtsstaatliche Ordnung und unser bisheriges Leben verspielt.

Wenn Sie bei Lidl nun nicht mehr mit Bargeld bezahlen dürfen, dürfen Sie das wieder, wenn die Corona-Krise vorbei ist? Ich glaube kaum. Bargeld adé wurde ja schon favorisiert. Jetzt gehen Wünsche in Erfüllung!

Wir haben nichts! Nada! Niente! Und hier liegt das Problem! Das Lager steht auf der Autobahn und macht gerade Zwangspause. Und ja, die sozialistische Lufthoheit in Sachen Meinungsbildung schlägt jetzt, selbst für den völlig Unbedarften, voll durch.

Unser Problem? Wir haben zwei wesentliche Dinge völlig falsch gemacht:

1. Der Staat hat sich von seinen ureigensten Aufgaben verabschiedet

Warum? Weil es seine verdammte Pflicht ist, dafür zu sorgen, dass es – und jetzt wird es ganz ganz altmodisch – Depots gibt. Das es einen funktionierenden Katastrophenschutz gibt. Das es eine Strom- Wasser- und Gasversorgung in staatlicher Hand gibt und das es Reserven gibt, welcher Art auch immer. Im Übrigen eine ur-linke Position. Er hat dem Bürger eine Fürsorgepflicht gegenüber, die dann greift, wenn sie benötigt wird. Und ja, das kostet Geld, etwas vorzuhalten, das man nach einiger Zeit weg schmeißen muss um es neu zu kaufen. Ja, das ist teuer und ja das verbrennt Geld. Als hätten wir noch nie Steuergelder verbrannt….

2. Die staatlichen Eingriffe in die Wirtschaft waren zu massiv.

Warum? Weil es eintausend Hürden gibt, bevor man einen Tisch bauen darf und „kann“. Weil man vor zweitausend Verordnungen sitzt, Zwangsmitgliedsbeiträge in unnütze Organisationen zahlen muss und weil es Phantomlöhne gibt. Weil man ständig die Griffel in etwas hinein gehalten hat, von dem man einerseits nichts versteht und andererseits gerne vergisst, dass der Markt schon seine eigenen Gesetze hat und keine neuen braucht. Und hier haben wir nun eben keine ur-linke Position, die gut wäre sie zu haben, sondern eine vollkommen liberale Position die hier besser wäre, sie zu haben.

Warum?

Weil uns gerade genau diese Vorgehensweise um die Ohren fliegt. Die Wechselwirkungen zwischen Politik und Wirtschaft nämlich.

Die Politik mischte sich in wirtschaftliche Abläufe hinein, obwohl niemand nach ihr rief. Beispiele dafür finden Sie in Brüssel genug.

Und die Wirtschaft hält einen sagenhaften Lobbyismus am leben, der es möglich macht, dass das Hintertor zum Kanzleramt zur Drehtüre umfunktioniert wurde, damit Manager und Banker ganz in Ruhe auch nach 2008 ein eigentlich funktionierendes System in aller Ruhe zum eigenen Vorteil ausschlachten konnten wie eine Weihnachtsgans.

Und jetzt? Haben wir nichts! Keine Handschuhe. Keine Masken. Keine Vorräte. Keine Schutzanzüge. Keine Atemgeräte. Keine Milch.

Wer das realisiert, glaubt er sei in Mexiko. Oder in Nigeria. Das würde man auch glauben. Aber Deutschland? Italien? Großbritannien? USA?

Gut, in unserer Gegend mag ich nachvollziehen können, dass man da einen Engpass an Produktionskapazitäten haben kann. Wir bauen so was wie Holzzerkleinerungsmaschinen oder biegen Rohre in Richtungen, die man gar nicht kannte. Aber woanders? Wenn ich ins „Ländle“ fahre sehe ich neben den Autobahnen viele viele Großunternehmen aller Branchen. Niemand dabei, der mal am Tag 50.000 paar Handschuhe zu produzieren in der Lage ist? Was ist los Ihr tollen Manager?

Nein, Corona ist nicht DAS Problem. Es ist EIN Problem. Ganz klar. Aber unser System ist DAS Problem und es ist noch viel größer, weil es gerade wegen dieses Problems uns nun viel länger als Problem erhalten bleiben wird.

Jetzt bekommen die Leute Kredite und sogar Zuschüsse ohne Rückzahlungsverpflichtung. Gut so, denn nun kann und muss man das Portemonnaie auch mal für die eigenen Leute aufmachen. Aber dann?

Erhaltene Zuschüsse werden übrigens gewinnwirksam verbucht und müssen später beim Finanzamt angegeben werden. Schon gewusst?

Wir rollen nun mit Volldampf in eine Insolvenzwelle. Und nur, weil die Insolvenzpflicht für Unternehmen ausgesetzt worden ist, also eine GmbH nicht mehr nach Zahlungsunfähigkeit innerhalb von 3 Wochen die Insolenz anmelden muss, sondern erst zum 30.09.2020 oder ein wenig später, ist es deswegen noch lange nicht nicht insolvent.

Wir rollen auf Arbeitslosenzahlen zu, die wahrscheinlich die Zahl der 6 Millionen nach der Maueröffnung toppen werden. Das werden wir noch zu stemmen haben!

Wir haben nach der Finanzkrise 2008 nicht die Ursache bekämpft und wer heute glaubt, Frau Merkel hat die damalige Krise (mit-) gemeistert, hat schlicht keine Ahnung. Wir haben nur die Symptome gelindert. Bis 2020….

Das ist vergleichbar mit einem Menschen der Schnupfen hat. Der kauft sich ein Wick-Medi- Night. Das Zeug ist auch gut, denn es macht den Krankheitsverlauf einfach etwas angenehmer. Es heilt aber nicht die Krankheit, also die Ursache. Es lindert das Symptom.

Das haben wir auch gemacht. Wir haben die Pressen laufen lassen und nette viele Banknoten kamen in Form von Krediten da heraus.

Jetzt laufen sie wieder. Und wieder gibt´s Kredite…

Die haben aber die unangenehme Eigenschaft zurück gezahlt werden zu müssen. Für 2020 wäre diese Maßnahme nachvollziehbar. Für 2008 auch? Egal! Wir hatten ja keine Ahnung!

Doch jetzt ist das Pulver verschossen. Das wird noch zu bemerken sein.

Was ein Deflationsschock bzw. eine galoppierende Inflation – je nach Zeitpunkt – bedeutet und was als Erstes kommt, brauche ich hier nicht hin zu schreiben. Dazu können Sie Dirk Müllers Videos anschauen. Der kann das gut erklären…

Jetzt hat sich bei der Beschlußlage, wie man mit der Bedrohung des Virus umgehen muss, etwas entwickelt, aus dem heraus zu kommen eigentlich niemand mehr eine Lösung weiß… Auch ich nicht. Das wäre ja was….

Wie lange wollen Sie denn nun bei dieser Eigendynamik, die sich niemand mehr – nachvollziehbar – zu durchbrechen trauen wird, die Leute einsperren? Wie lange bleiben die Geschäfte geschlossen? Wie lange liegt ein Land denn nun lahm? Wie lange reichen denn 9.000 € Soforthilfe?

Nicht ernsthaft glaubt jemand, diese Situation wäre im April, Mai oder Juni erledigt. Oder heißt es dann etwa plötzlich: Wir haben die größte Gefahr gebannt. Nun könnt Ihr wieder los legen? Wir werden sehen. Und wir werden sehen, was der Virus dazu meint….

Was glauben Sie was die Deutschen nach 3 Monaten einer Ausgangssperre light tun werden?

Hier wage ich mal eine Prognose:

Die krabbeln Dir die Tapete hoch und irgendwann geht der Erste raus und sagt: Jetzt schmeiße ich meine Maschine wieder an und Ihr könnt mich mal – Verzeihung! – am Arsch lecken!

Genau das wird er sagen und genau das wird er tun!

Und was wollen Sie dem entgegen setzen? Die Bundeswehr? Ich lach mich schlapp. Ach, da wären wir ja wieder bei dem Siechtum und dem Notleiden notwendiger – wenn auch kostenintensiver – Institutionen…

Ich bin gespannt, wer jetzt den Stein der Weisen noch zu finden in der Lage ist…

Das Leben ist kein Ponyhof. Und das Schicksal nimmt eigene Wege. Und weil das so ist, spart normalerweise der kleine Mann ein wenig aufs Sparbuch, besitzt eine Tiefkühltruhe und vielleicht sogar einen Generator. Jeder hat da so seine eigenen Vorlieben….

Aber wie war denn unser Land vorbereitet? Vor einigen Woche noch wurden wieder Klinikschließungen abgesegnet.

Während eines Booms, der nun seit über 10 Jahren angedauert hat, künstlich beamtet durch fragwürdige Geldpolitik, hat der Staat was tatsächlich gemacht?

Nun, sehen wir das Ergebnis: Kleine Selbständige haben nicht mal Luft, 4 Wochen durchzuhalten ohne Subventionen.

Arbeitnehmer bekommen von Niedriglöhnen sagenhafte 60 % (bei Kindern 67%) Kurzarbeitergeld. Wahnsinn!

Da hilft jetzt unser Gender*Staat mit Helferkomplex Richtung Marakesch gerne aus…Mit Krediten! Toll! Danke auch!

Vorbereitet jedoch – und genau das hätte geholfen – war er nicht, dieser Staat. Und genau deswegen bleiben Sie jetzt zuhause!

Gegen den Virus konnte er bis heute nichts machen und das macht auch niemand zum Vorwurf.

Aber er hätte Betten, Handschuhe, Masken und Anzüge haben können und so hätte er sogar eine flächendeckende Versorgung – zumindest im Ansatz – vorhalten können.

Er hat versagt, dieser Staat. Nicht mehr und nicht weniger. Und um das zu erkennen, dafür war diese Krise tatsächlich gut. Auch wenn es zynisch klingen mag. Jetzt fahren die Italiener mit ihren Iveco-Armeelastern die Leichen zum Krematorium. Warum? Weil sie nun Ärzte dazu verdammt haben zu entscheiden, wer von den 5% der Viruserkrankten, bei denen der Verlauf dies notwendig macht, an ein Atemgerät kommt und wer nicht…

Das kann – und niemand will es hoffen – sofort in Deutschland auch geschehen.

Denn wenn es im Norma nicht mal Milch gibt, dann ist ein positiveres Szenario für unser Land wohl kaum noch herleitbar.

Und schlußendlich bleibt dann die Mathematik mal wieder: Was wäre, wenn wir einfach besser vorbereitet gewesen wären? Wenn wir mehr Ausrüstung, mehr Klinikbetten und der anderweitig nötigen Dinge gehabt hätten? Wäre dann ein „Billionen Rettungsprogramm“ – wie die Waiblinger Zeitung schreibt – vielleicht doch geringer ausgefallen? Ohne die Folgen, die dies haben wird, denn irgendwie wird dieses Geld wieder herein zu holen sein und dreimal dürfen Sie raten, wer am Ende des Tages die Zeche zahlen wird…

Der Staat hat versagt! Das sollte jedem klar sein…. Und wenn es bald grüne Kekse zu kaufen gibt, bleiben Sie skeptisch.

Frau Dr. Angela Merkel – eine Analyse …

Wer sich Menschen gegenüber interessiert zeigt, erlebt den Augenblick, in dem man manchmal und eine gewisse Zeit lang, fasziniert einen Menschen betrachtet und im Zuge dieser Faszination und wohl auch im Zuge des „innerlichen Kopfschüttelns“ ebenfalls versucht, schlicht zu „verstehen“, statt zu bewerten. Letzteres ist auch nicht immer zielführend. Die Bewertung schließt einerseits die Fähigkeit einer objektiven Betrachtungsweise aus und andererseits regt sie einen auf, je nachdem wie man etwas bewertet – und das ist die Sache wiederum nicht wert.

 

Angela Merkel tauchte zu Anfang ihrer politischen Karriere auf, wie ein vergessenes U-Boot des Ostens. Sie arbeitete sich entgegen aller Traditionen der CDU, nicht in dieser Partei hoch. Sie flog direkt hoch ein, was alleine schon faszinierend ist.

Um diese Einmaligkeit überhaupt Realität werden zu lassen, gab es zwei glückliche Umstände. Einer dieser Umstände offenbart sich in einem Vortrag von Vera Lengsfeld, die den Aufstieg der stramm überzeugten Sozialistin zu DDR Zeiten in diesem Vortrag erklärt:

Der andere Umstand ergab sich durch die glückliche Fügung, dass der Alt- und Machtkanzler Helmut Kohl sie zu „seinem Mädchen“ kürte, wobei hier dessen tatsächliche Motivation zu diesem Schritt wohl ewig im Dunkeln bleiben wird.

Politiker, die letztlich als Person des öffentlichen Lebens gewisse „Qualitäten“ aufweisen müssen, welche Voraussetzung für einen politischen Aufstieg sind, dürften sich im stillen Kämmerlein noch heute die Augen reiben.

Denn zählt man diese „Qualitäten“ einmal auf, ist leicht festzustellen, dass sie bei Frau Merkel, bis auf wenige Ausnahmen, gänzlich fehlen:

Was ihr in jungen Jahren schlicht fehlte – und wofür sie in Teilen ja auch gar nichts kann – sind eben die Eigenschaften, welche man als notwendig ansieht, überhaupt die Mehrheit eines Wahlvolkes hinter sich zu sehen.

Charisma und geschicktes, einnehmendes Auftreten war dem „Mädchen“ eher nicht zuzuschreiben. Rhetorisches Geschick zählte nicht zu ihren Stärken. Neben einem Kanzler Schröder wirkte sie eher aufgeregt und aus der zweiten Reihe redend, während dieser wusste jovial damit umzugehen. Politisches Geschick war ihr nicht zu zusprechen. Erfahrungen in diesem Geschäft waren nicht vorhanden. Ihre Vergangenheit konnte eher für sie gefährlich werden, als das sie zuträglich erschien.

Die Fähigkeit zur Analyse und zur Weitsicht, durfte man ihr schon als Umweltministerin eher absprechen schlicht deswegen, weil sie sich nicht einmal die Mühe gab, welche vorzutäuschen.

Im Ergebnis ist ihr faszinierender Aufstieg und ihre Dauerkanzlerschaft an denjenigen Attributen, die man normalerweise daran fest macht, gar nicht abzuleiten was zur Frage führt: Wie konnte sie dies ausgleichen und wie konnte sie es trotzdem schaffen?

Um das beantworten zu können, bedarf es durchaus intensiven Nachdenkens um zu dem Schluss zu kommen, dass sie gleich mehrere ausgleichende Eigenschaften haben muss und haben musste, um trotzdem zu ihrem Ziel zu kommen:

Zum einen zeigt sich da der unbedingte Wille zur Macht. Und dieser muss nicht analog mit den o.g. Fähigkeiten vorhanden sein. Dieser Wille kann für sich ganz alleine stehen. Geld dürfte nie ein Thema gewesen sein. Weder während ihres Studiums in Moskau, noch während ihres Lebens in der DDR. Geld hatten die Menschen genug, nur konnten sie sich nichts dafür kaufen. Sie wird zusätzlich etwas mehr davon gehabt haben, mit allerdings dem gleichen Effekt. Insofern kann Geld nie Motivation gewesen sein, denn im Sozialismus war mit Geld in privaten Händen sowieso kein Staat zu gewinnen.

Neu in der Bundesrepublik angekommen, war Geld weiterhin kein Thema. Der rasche politische Aufstieg und die Hofierung seitens des Altkanzlers, sorgte schnell für ein ordentliches Auskommen.

Gleichzeitig gehört als ausgleichendes Attribut ein hohes Selbstvertrauen in die eigene Person dazu, welches sie weder ihrem Aussehen (auch das ist keine Wertung und niemand hat sich selbst gemacht), noch ihren besonderen Kenntnissen ableiten konnte, was dadurch schon wieder faszinierend erscheint, weil die meisten Menschen sich – zumindest in Abständen – immer mal wieder in Selbstzweifeln wieder finden. Auch dies konnte man bei Angela Merkel nie bemerken wohl auch, weil sie nie vorhanden waren.

Auch hier hebelt sie wieder jedes Gesetz von Ursache und Wirkung, jedes Gesetz von „Schön UND Reich“ und jedes komplizierte Geflecht ungeschriebener Gesetze des sozialen Lebens aus, welches zwischen Erfolg und Misserfolg entscheidet.

Und ohne all diese Voraussetzungen zu haben, andere Menschen ganz offensichtlich für sich einnehmen zu können, schaffte sie es innerhalb einer CDU, die wahrlich kein einfaches Pflaster ist und für Emporkömmlinge schon gar nicht, gegen alle Traditionen dieser Partei einen kometenhaften Aufstieg hin zu legen, der uns noch lange beschäftigen und ja, auch faszinieren wird.

Im Hintergrund jedoch zeigte sie sehr schnell die Fähigkeit, unliebsame Konkurrenten und vor allem Kritiker, los zu werden. In Aufzählung erscheinen sie zahlreich, doch tatsächlich sind sie in einer meist hoch disziplinierten CDU eher selten. Ist man es doch gewöhnt, dort disziplinierte, sich ihrer Position bewusste, Mitglieder zu haben, denen Fraktionszwang und Konformismus wichtiger zu sein scheint als Widerspruch und Diskurs. Das ist sicher nicht immer freiwillig, aber notwendig in dieser Partei überleben zu können.

Und obwohl die CDU viele Machtmenschen hervorzubringen in der Lage war, konnte niemand über Jahre diese Frau politisch überleben, der sich nicht bedingungslos hinter sie stellte. So listet NTV eine beeindruckende Zahl auf:

Zehn Merkel-Opfer

Helmut Kohl – der Bruch mit dem Förderer

Wolfgang Schäuble – dem sie die Wahl zum Bundespräsidenten vermieste

Laurenz Meyer – den sie auszutauschen schaffte

Friedrich Merz – den sie über Jahre aus dem politischen Geschäft kickte

Edmund Stoiber – der nach Brüssel weg gelobt wurde und verschwand

Günter Oettinger – den sie als Kritiker ebenfalls nach Brüssel verschiffte

Roland Koch – dessen weiteren Aufstieg sie verhinderte

Christian Wulff – dessen Demontierung er nichts entgegen setzen konnte

Wie geht das, eine machtvolle Riege angeblich machtvoller Männer einer machtvollen Partei nach und nach los zu werden und niemand kann etwas dagegen machen?

Hier kann es nur zwei Erklärungen geben. Eine ist ihrem Politikstil zuzuordnen, die andere wiederum ist wesentlich spannender: Die Struktur ihrer Persönlichkeit.

Politisch lernte sie die Kunst des Aussitzens. Dies lernte sie unter Helmut Kohl. In Deutschland geht das durchaus. Bei einer starken Wirtschaft, die sich auch bei hohen Steuerbelastungen zu halten in der Lage ist und immer wieder die Tugenden alter deutscher Traditionen von Fleiß, Disziplin und Forschungswillen durchsetzt, ist das Abwarten eines politisch Tätigen nicht immer ein Nachteil.

Der Markt im Kapitalismus hat nicht nur eigene Gesetze. Er hat auch eine Eigendynamik. Politisch kann hier nur versucht werden zu „lenken“, in welche Richtung auch immer, aber im Ergebnis ist nur eines wichtig: Wie sorge ich dafür, dass die meisten Menschen ihre Bedürfnisse einigermaßen befriedigt bekommen und wie sorge ich dafür, dass der Arbeitsmarkt einigermaßen gute Zahlen aufweist? Mehr nicht…

Die Persönlichkeit aber, die eine „Akzeptanz“ der Wirtschaft und des Wahlvolkes voraus setzt, spielt als weitere wichtige Voraussetzung mit hinein:

Der Narzisst (der Einfachheit halber in männlicher Form genannt) benötigt all das nicht, was oben Aufzählung fand. Der Narzisst hat sich selbst. Das genügt.

Der Narzissmus – so oft er auch vorkommen mag – ist für die Meisten auch heute noch ein unbekanntes Phänomen. Die Definition eines Narzissten, oder was ihn ausmacht, erklärt sich in kurzen, prägnanten Sätzen so:

Ein Narzisst ist eine übermäßig stark auf sich selbst bezogene Person mit überschwänglich positivem Selbstbild, was sie zugleich gegenüber negativer Kritik immunisiert. Solche Menschen überschätzen sich meist maßlos, interessieren sich kaum für andere und agieren häufig sogar rücksichtslos und kalt.

Und resümiert man diese Eigenschaften, addiert sie ihrem Umgang mit der politischen Konkurrenz hinzu, addiert wiederum ihre Art und Weise „Entscheidungen“ zu treffen, könnte man meinen, ein Persönlichkeitsmuster von Angela Merkel höchstpersönlich gefunden zu haben. Welches auch zutrifft…

 

Dies beantwortet auch die Frage, warum diese Kanzlerin politisch nicht zu verorten ist. Warum sie altkonservative Ansichten der CDU scheinbar gar nicht teilt. Warum sie sozialdemokratischer wirkt als Sozialdemokraten und manchmal wirtschaftsliberaler ist als ein Neoliberaler und grüner als mancher Fundi. All das ist sie aber in Wirklichkeit gar nicht. Weil sie nichts davon braucht. Sie braucht als Narzisst keine „Einstellung“ und keine „Werte“. Sie legt sie jeweils flexibel nach Wetter- und Aktenlage fest und nach dem geringsten Widerstand (obwohl sie sich hier 2015 verzockt hat). Sie braucht nur sich. Das genügt.

Auf die Frage hin, ob ein Narzisst etwas vermissen kann, gibt es weiterhin Aufschlussreiches:

Um also die Frage “Kann ein Narzisst vermissen?” zu beantworten: Nein, kann er nicht. Ein Narzisst wird niemals dich als Person vermissen, er vermisst lediglich die Aufmerksamkeit und Liebe, die du ihm gegeben hast.

Und hier kommen wir zu einem aktuellen Problem. Ihre menschenverachtende Einstellung – die sie jedenfalls den Deutschen gegenüber zeigt – wurde offensichtlich in dieser Pressekonferenz:

Pressekonferenz

Es genügt das Anschauen der letzten Minute…

In der Krise offenbart sich das Wesen des Menschen. Dem kann auch eine Angela Merkel nicht entgegen treten.

Diese Person ist nie in der Lage gewesen, nur ansatzweise eine Krise oder Problemlage lösen zu können. Sie hat nicht die konstruktive Durchsetzungskraft eines Helmut Schmidt, der beim Hamburger Hochwasser oder 1977 bei der Entführung der „Landshut“ seine Qualitäten zeigte. Sie hat lediglich die Chuzpe, sich in ernst zunehmender Lage schlicht mit Worthülsen durch den politischen Alltag zu mogeln und schafft es, mit Phrasen und Blendung auch heute noch große Teile der Bevölkerung hinters Licht zu führen, obwohl es offensichtlich ist, dass man auf rein gar nichts adäquat vorbereitet ist und sich auch nie die Mühe gab, auf etwas vorbereitet sein zu wollen.

„Wir schaffen das!“ ist eine der Worthülsen, mit der sie ganze Bevölkerungsteile begeisterte, die ihr folgen wir dem Rattenfänger zu Hameln.

Alle Krisen, Probleme und Herausforderungen sind nicht wichtig, im Geiste der Angela Merkel.  Es wirkt nur so. Es geht ja nicht um sie. Wohl merkend allerdings, dass der allergrößte Teil der Menschen in Deutschland „sie nun nicht mehr wollen“, pustet sie ihnen nun all ihre Verachtung entgegen, die ein gekränkter Narzisst nur aufbringen kann. Mit „Ihr habt mich nicht mehr lieb!“ ist dieses Verhalten eigentlich richtig zu übersetzen.

Und schlussendlich darf man die Frage stellen, ob dieses Land nicht von einem Menschen regiert wurde (und noch wird), die es schaffte alle hinters Licht zu führen?

Unlängst sagte der SPD Politiker Gabriel in einem Interview: „Frau Merkel hat mehr Gefühl im kleinen Finger als die meisten anderen in der ganzen Hand dahingehend, was in Deutschland geht und was nicht.“

Gut, von Gabriel gibt es mehrere rhetorische Ausrutscher, aber hier ist er auch schlicht dem geschickten Taktieren einer Narzisstin zum Opfer gefallen – wie Millionen andere vor ihm.

Denn die narzisstische Persönlichkeitsstörung ist hingegen nicht nur eine tiefgreifende Störung der Persönlichkeit, die durch mangelndes Selbstwertgefühl, einer ausgeprägten Empfindlichkeit gegenüber Kritik und einem geringen Einfühlungsvermögen in andere Menschen besteht sondern sie befähigt solche Menschen auch, andere so für sich zu instrumentalisieren, dass sie es gar nicht merken…

Das, was wir noch merken werden sind die Folgen dieser Kanzlerschaft und vorbeugend denen Gegenüber, die den Nachfolgeregierungen die Schuld für kommende Krisen und Miseren in die Schuhe schieben werden sei gesagt, dass sie nicht vergessen mögen, dass Ursache und Wirkung die unangenehme Eigenschaft haben, zeitversetzt aufzutreten.

Aufstand der Anständigen?

Da hat unser Bundespräsident, der sein repräsentatives Amt gerne mit politischen Richtungsäußerungen nach seinem persönlichen Gusto auskleidet, ja seinerzeit und wiederholt auch den Aufstand der Anständigen lauthals kolportiert wohl wissend, dass ja eigentlich jeder – meistens jedenfalls – zu eben diesen Anständigen zählen möchte.

Nun ist ja eine gewisse Form der Phrasendrescherei für einen Politiker immer recht einfach, denn er redet herab von der Kanzel und alle müssen notgedrungen zuhören. Da kreischt keiner dazwischen und stellt unangenehme Nachfragen, so wie es bei mir am Küchentisch wohl passieren würde oder vor Ort, in einem Gemeindehaus oder am ach so gerne hämisch belächelten Stammtisch.

Solches weiß man sehr wohl zu umkreisen, denn wer sich in einer anderen Liga wähnt, beschäftigt sich nicht wirklich mit Pack und Pöbel und selbst diese Bezeichnungen sind ja nicht wahllos gewählt, da auch sie ja schon von den politisch Tätigen gefallen sind, als sie sich den Unanständigen meinten gegenüber zu sehen.

Wo fängt nun der Anstand an und wo hört er auf? Aber viel mehr gilt die Frage: An wen wendet man sich denn am besten bei diesem hohen und ehrvollen Ansinnen? Meist neigt der Mensch dazu, mit dem Finger auf andere zu zeigen wohl vergessend, dass er im Glashaus sitzt.

Ich habe einen Satz des Altkanzlers Helmut Kohl nie vergessen, der im allgemeinen völlig unbeachtet blieb, als er einmal im Angesicht der CDU-Spendenaffäre sagte, dass „die Affäre sehr wohl die Parteispitze und Spitzenpositionen beträfe, aber nicht die Ligen unterhalb dieser Ebene. Kommunalpolitiker und Landespolitiker seien weitestgehend nicht betroffen und würden anständig und dem Volke dienend, ihre Arbeit machen.“

Das war ein genialer Schachzug! Denn er sprach somit weitestgehend viele Ebenen von Schuld frei, und wahrscheinlich war das auch richtig so. Er zollte dem Spruch Tribut: „Der Fisch fängt immer am Kopf an zu stinken“, wobei er in der Regel (nicht immer!) damit recht hat und wer gerne Fisch isst weiß, dass manchmal das ganze Tierchen stinkt.

Unser Bundespräsident und alle mit ihm, die nun gerne den Aufstand der Anständigen fordern, haben diesen Spruch nun umgedreht. Der Fisch fängt am Schwanz an zu stinken und wir, die Politiker – also der Kopf – sind die, die hier von Euch ständig schmählich beschimpft werden, wo wir doch versuchen, dem Volke dienend, unsere Arbeit zu machen und die machen wir natürlich gut. Im Grunde ebenfalls ein genialer Schachzug!

Verschiebt er doch die Verantwortung und auch den notwendigen Anstand hin zu denen, die mit dem Finger gen Berlin zeigen und lenkt die Aufmerksamkeit von sich ab. Shih Tsu, der die „Kunst des Krieges“ vor über 3.000 Jahren schrieb, hätte es nicht besser machen können.

Dabei sprühen diese Aussagen nur so vor Verlogenheit, dass sie einem ins Gesicht springen.

Dieses Land hat in den letzten 12 Jahren einen Wirtschaftsboom erlebt, der bald länger andauerte als der nach dem 2. Weltkrieg. Und dieser Boom war nicht möglich wegen der mancher Orts seltsamerweise immer noch gefeierten sogenannten Kanzlerin, und auch nicht wegen der Politik im allgemeinen, sondern trotz dieser Politik. Hier hatten sich wieder Tugenden derjenigen durchgesetzt, die man nicht nur verschwunden wähnte, sondern die die Party hier bis heute irgendwie zahlen konnten.

Im Ergebnis hat nach Jahren des Booms die Politik parallel und somit vergleichend, folgendes geschafft:

– Ein völlig kaputtes Gesundheitssystem mit Ärzte- und Pflegermangel und einer Behandlung von Patienten, die das Wort „Behandlung“ nicht verdient hat

– Die größten Infrastrukturprobleme die die Bundesrepublik je hatte mit kaputten Brücken und einem Digitaldesaster

– Sogar lt. tagesschau eine Obdachlosenanzahl von geschätzten 1,2 Millionen Menschen, über die man keine Statistik führt. Und weil die Zahl so unglaublich hoch erscheint, habe ich die „Tagesschau“ gleich mit erwähnt, denn die ist ja nicht gerade als investigativ bekannt

– Eine marode Bundeswehr mit exorbitantem Wasserkopf und einer Berateraffäre, die eine Frau v.d. Leyen zu verschulden hat, welche zum Lohn und Dank nun das höchste Amt der EU bekleiden darf, obwohl sie dauernd ihre Handydaten verliert.

– Eine Flüchtlingskrise, die nie etwas anderes war als eine Krise und eine bleiben wird, dank der allumfänglichen Weisheit einer Kanzlerin, die mit Krisenmanagement nicht glänzen kann, dafür umso mehr mit einer narzisstischen Symptomatik

– eine für Europa beschämende Form der Altersarmut, die Rentner dahin siechen lässt, obwohl sie 40 Jahre lang gearbeitet und Steuern gezahlt haben.

– und eine Politik, die im Zeichen der Corona Krise zeigt, wie sehr sie unfähig ist, Krisen zu bewältigen und nun offenbaren muss, dass dieses Land sich nie auf rein gar nichts vorbereitet hat und vorbereiten wollte.

Ihnen bleibt es überlassen, ob sie die Liste weiter führen möchten, was nicht sonderlich schwierig sein dürfte. Sie können z.B. auf Ihren Lohnzettel schauen und dann daraus ableiten, dass auch Sie Bestandteil des Jobwunders – so der Jargon aus Berlin – sind, oder Bestandteil des größten Niedriglohnsektors innerhalb der EU – so der richtige Jargon -, weil Frau Merkel Ihr Geld gerne mal in Form von 1 Milliarde in Indien verschenkt für … wer weiß das schon und weiß sie es?

Diese Truppen, die mit Volldampf sehenden Auges dieses schöne Land vor die Wand fahren bzw. schon gefahren haben, verlangen nun den Aufstand der Anständigen. Da bekommt der Spruch „den Bock zum Gärtner machen“ eine ganz neue Qualität.

Und nur, weil die „BILD“ nun anfing, die ohnehin sich im Abschied befindliche Kanzlerin nun weg zu schreiben, bemüßigte sich diese in fassungsloser Hilflosigkeit bewegende Person, zu einer Pressekonferenz zu kommen, in der man vollmundig erklärte, man sei gut vorbereitet auf die derzeitige Corona-Krise.

Taggenau bekam ich von einer Altenpflegerin zugetragen, man habe im Pflegedienst keine Schutzhandschuhe mehr.

Wer bitte schön, ist hier nun Unanständig?

Im Angesicht vieler Todesfälle wäre ein Zyniker geneigt zu sagen, dass er dem Virus schon „dankbar“ sein könnte, wäre er nicht so folgenschwer, weil er nun dazu beiträgt auch den letzten Träumern in diesem Land zu zeigen, in welchem Zustand es sich befindet.

Ein Volk jedoch benimmt sich also – lieber Herr Bundespräsident – dann meist anständig, rechtstreu, diszipliniert und respektvoll, wenn es dies von der Obrigkeit vorgelebt bekommt!

Eine Umfrage unter eben diesem Volk, welches der genannten Attribute derzeit auf die Regierenden zutreffen könnte, dürfte erhellend wirken. Denn was Sie nicht selbst zu repräsentieren in der Lage sind, können Sie auch nicht von anderen verlangen.

Lieber Herr Bundespräsident. Ich weiß, man darf Sie ja kraft Ihres Amtes nicht beleidigen, aber Gott sei Dank sind die Gedanken ja frei.

Bevor Sie Ihre hohlen Phrasen wieder in den Äther pusten, sollten Sie sich ganz still in ein noch stilleres Eckchen setzen und darüber nachdenken, erst einmal Ihre Berliner Nachbarschaft aufzufordern mit gutem Vorsatz und guten Taten voran zu gehen. Dann klappt es auch wieder mit der Anständigkeit des Packs.

Der BGH „definiert“ den Kindeswillen in seiner allumfänglichen Weisheit neu…

Denn auch, wenn ein derzeit zartes Pflänzchen gedeiht, unser deutsches Familienrecht zu hinterfragen, so haut unser höchstes Gericht immer mal wieder dazwischen, damit die Väter auch weiterhin wissen, wo genau der Frosch die Locken hat.

Und so haben die weisen obersten Richter wieder einmal gezeigt, wie leicht es sich nicht nur mit dem Begriff des Kindeswohls, sondern auch mit dem Begriff des Kindeswillens spielen lässt…

So fertigte der BGH ein weiteres Meisterstück, den Willen der Kinder zu ignorieren.

Der Fall:

Vater verfällt nach Kind und Scheidung nach Jahren auf die grandiose Idee, nun eine Dame aus der Dominikanischen Republik zu heiraten und drei Kinder zu bekommen. Gute Nacht. Die Dame kann nichts verwertbares und macht dann eine Krankenpflegerausbildung.
Die Ehe dauert acht Jahre. Dann zieht sie aus, nimmt die Kinder mit, beantragt und bekommt das Aufenthaltsbestimmungsrecht.
Der Vater zieht dies in der Folge durch die Instanzen, denn alle Kinder sprechen sich eindeutig vor der gesamten Helferindustrie und den Richtern dafür aus, beim Vater in der alten Wohnung bleiben zu wollen

Keine Chance. Man installiert ein teures Gutachten, dreht alles gegen den Vater. Kindeswille stimmt nicht. Die Show ist ziemlich einmalig, die da abgezogen wird:

„Die Sachverständige habe dokumentiert, dass der Vater überbehütende Tendenzen aufweise und vollständig in das Leben der Kinder integriert sein wolle. Seine Reaktionen und Aktionen in Übergabesituationen, die aktenkundlich geworden seien, zeigten eine erhebliche Schwierigkeit des Kindesvaters, sich von den Kindern zu lösen und diese der Mutter zu übergeben. Sein Verhalten und die von ihm getätigten Aussagen trügen dazu bei, die Kinder in eine angespannte Situation zu versetzen, sie zu verunsichern oder ihnen gar Schuldgefühle oder Gefühle der Verantwortung für den Vater aufzubürden. Insbesondere das älteste Kind solidarisiere sich mit dem Kindesvater, um dessen besondere Aufmerksamkeit und Bestätigung zu erlangen. Schon im Ausgangsverfahren habe dieses gegenüber dem damaligen Verfahrensbeistand statt eigener Bedürfnisse vorwiegend den Wunsch und Willen des Kindesvaters zum Ausdruck gebracht. Aus sachverständiger Sicht handele es sich um eine Kombination aus einem autonom entstandenen Willen und nicht autonom entstandenen Anteilen durch Beeinflussung des Vaters. Das versetze das Kind in einen Konflikt, so dass es Gefahr laufe, seine eigenen Bedürfnisse aus den Augen zu verlieren. Insgesamt assoziierten die Kinder hauptsächlich die Vorzüge des Wohnens im ehemaligen Familienwohnhaus und die damit verbundenen Lebensumstände (Haus, Garten, Spielmöglichkeiten, Haustier) mit einem Lebensmittelpunkt beim Kindesvater. Zwar sei nicht zu verkennen, dass die Kinder emotionale Gründe angegeben hätten, warum sie gern beim Vater leben wollten. Andererseits sei auch zu berücksichtigen, dass sich im Laufe des Verfahrens und des Ausgangsverfahrens starke Beeinflussungs- oder gar Instrumentalisierungstendenzen des Kindesvaters gezeigt hätten. Der Wille der Kinder allein als psychische Lebenswirklichkeit wiege weniger schwer, da er nicht Ausdruck von kindlicher Selbstbestimmung sei.“

BGH-Beschluss

Man stelle sich das mal mit vertauschten Rollen vor. 70% der Mütter würden das Aufenthaltsbestimmungsrecht verlieren.

Auch der Rest der Begründungen sind eine irre Aneinanderreihung von „was nicht passt, wird passend gemacht“. Die Motivation der Richter ist klar. Kinder bei der Mutter. Quetscht den Vater mit Unterhalt aus dass die Schwarte kracht, der wird seine Ex-Frau die nächsten 20 Jahre voll zu finanzieren haben. Umgekehrt würde sie wahrscheinlich ein Sozialfall, der Staat hätte zu blechen. Um das zu verhindern werden Gerichte sehr kreativ – der BGH ganz besonders.

Und er ist in seiner allumfänglichen Weisheit natürlich auch zu beurteilen in der Lage, wie ein Wille entsteht, ob er autonom ist und was das Beste für ein Kind ist – auch gegen dessen Willen. Was ein Glück, das wir diese geballte emotionale Intelligenz auf diesen Richterstühlen haben.

 

EDEKA – oder eine Entgleisung sucht Seinesgleichen

Dem erwünschten Konsumrausch zum Muttertag Tribut zollend, meinte die Edeka-Werbeagentur einmal „Danke“ sagen zu müssen. DANKE, an alle Mütter, die uns die Kinder groß ziehen, sich um den Haushalt kümmern und um das angeheiratete Eheübel, genannt „Mann“, dass sich nicht zu benehmen weiß und für den es noch keine Entsorgungsmöglichkeit gab. Dieses haarige Ungetüm, weiß nicht einmal die Haare des Töchterleins zu kämmen, und es wurde am Ende des Werbespots mal richtig klar gemacht, was er ist: Ein unbedeutsamer Wicht, der eine Belastung darstellt.

„Danke Mama, dass Du nicht Papa bist.“

Jetzt erdreisten sich auch noch Tausende von Vätern und auch Müttern, dem Spot einem Shitstorm zuzuführen. Und EDEKA sagt, im Brustton der Überzeugung und in einer Arroganz, die die Meßbarkeitsgrenze überfliegt:

Man wolle „Väter keinesfalls schlecht darstellen, sondern etwas überspitzt und auf humorvolle Art und Weise allen Müttern anlässlich des Muttertags Danke sagen. Wir freuen uns, dass das Video auf eine hohe Resonanz stößt.“

Man freut sich also über die hohe Resonanz. Eigentlich bleibt jedem normal denkendem Menschen dabei die Spuke weg…

Nicht so dem Discounter „Lidl“, der flugs den Spot veröffentlichte:

„Danke Lidl, dass Du nicht EDEKA bist!“

Danke „Lidl“, denn besser hätte man es in Kürze nicht ausdrücken können!

Genug Leute finden diese Spots dann leider doch scheinbar lustig. Nicht nur, dass GILLETTE sich unlängst Unbill zuzog, bei der Präsentation ihrer zweifelhaften Werbung, auch andere Konzerne mischen fleißig mit. VW zum Beispiel fand es unheimlich lustig, als die Freundin dem Partner die Wohnung ausräumte und alles in den tollen neuen Tiguan passte:

Gut, wer will schon noch so eine Betrügerkarre fahren, aber auch gut, denn wir wissen ja mittlerweile, dass sich unser Land, und mit ihm auch „unsere“ Konzerne, gerade eifrig den Ast absägt, auf dem es sitzt, während man sich in Antidiskriminierungskampagnen sogar schon auf die Scheißhäuser wagt und sich dort das „dritte Klo“ mit Pinkelverordnung gönnt, während in der Zwischenzeit China Autobahnen und Flughäfen zu bauen in der Lage zeigt, aber was soll man machen, außer albern darüber zu lachen. Die Alternative wäre nur noch eine tiefgreifende Depression.

Aber es zeigt auch, dass unsere Opfergruppensucher und Berufsbetroffene sehr wohl wissen, wie es geht, Diskriminierung höchstselbst und effektiv in die Tat umzusetzen, wenn es der eigenen Belustigung dient.

Mein Fazit kann nur lauten: Macht so weiter! Ihr seid nicht modern. Auch nicht lustig. Ihr seid im Grunde lediglich armselige, revanchistische und reaktionäre Clowns von Nicht-Leistungsträgern, die durch ihr Verhalten erreichen, dass Bildung und Vernunft schon längst begonnen haben, sich abzuwenden. Bald könnt Ihr alle gemeinsam auf Ein und das Selbe Klo gehen, mit dem E-Bike zum Öko-Gemüseladen fahren und den ganzen Tag den Vögeln beim Zwitschern zuhören, wären da nicht diese ungehörigen behaarten Monster, die sich immer mehr abwenden und ihr Geld lieber in Whiskey und Nutten investieren – so wie mein Freund Dr. House – investieren und bald grinsend für eine chinesische Firma arbeiten werden.

Ach ja, da war noch was! Denn wenn alle Männer vergrämt sind und keine Kinder mehr da, wenn alle Jobs im Ausland und alle Vorstandsposten an Quotenfrauen vergeben sind, werdet Ihr merken, dass man mit heißer Luft kein E-Bike kaufen kann und der Öko-Laden unbezahlbar geworden ist.