Deutschland – Ein Volk bejubelt den Betrug an sich selbst…

Nein. Heute kein Thema, dass Sie vielleicht erwartet hätten. Aber geeignet, um es als beispielhaft anzusehen.

Das Vorspiel:

Anfang 2015 erhielt ich von meiner Krankenversicherung einen Bescheid, dass man leider wegen der gestiegenen Kosten einen Beitragszuschlag von 1,2 % erheben müsse. Dies erscheine zwar viel, da die Erhöhungen zwischen 0,5 % und 1,2 % stattfänden, aber man könne dem Versicherten versichern (haha, ein Wortspiel), dass man dann Planungssicherheit habe und ordentlich mit den Einnahmen kalkulieren könne. So weit, so gut.

Das erweiterte Vorspiel:

Ein Jahr später erhielt ich von der seriösen und gut kalkulierenden Krankenversicherung einen weiteren Bescheid. Man müsse leider die nun genehmigte, und von einigen Krankenversicherungen angedachte Erhöhung des Zuschlages (welcher im Übrigen rein arbeitnehmerfinanziert ist) in Höhe von weiteren 0,2 % verlangen.

Wie war das noch mit der langfristigen und seriösen Kalkulation, ein Jahr vorher?

Daraufhin wechselte ich die Krankenversicherung. Im allgemeinen schien es ja um die Versicherungen nicht allzu gut bestellt zu sein. Aber solche Argumentationsketten regten mich dann doch auf.

Der Akt:

Ich wechselte also zu einer anderen Krankenversicherung. So weit so gut.

Nun, im Jahr 2017 (und kurz vor der Wahl, ganz nebenbei bemerkt) werden wir ja allerorts wieder mit Jubelmeldungen versehen. So auch von wem? Man glaubt es kaum. Von den Krankenversicherungen.

Man habe außerordentlich hohe Überschüsse generieren können und interessanterweise stünde die AOK sogar am besten da. Sie habe ein Beitragsplus von 16 Milliarden (!!!, 3 Ausrufezeichen istes mir wert…) verbuchen können. So, die Meldung im Radio.

16 Milliarden? 16.000 Millionen Euro auf der hohen Kante? AHA! Von Beitragssenkungen habe ich zwar nun nichts vernommen, aber was soll’s. Das Geld ist urplötzlich da. Dann ist es wieder weg. Dann ist es wieder da. Faszinierend.

Andere Baustelle:

Letzte Woche komme ich in ein Krankenhaus. Zum Glück nicht als Patient. Und was sehen meine getrübten Augen da im Regal liegen? Ein Prospekt. Und da keine Zeitung in Reichweite lag und ich meiner Langeweile Tribut zu zollen hatte, las ich den dort herum liegenden Plunder.

So preist man dort Wahlleistungen an, welche man dem nachfolgenden Prospekt entnehmen kann:

 

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Man erhält also als Privatpatient sogar die Handtücher ausgetauscht und ein erweitertes Speisenangebot! Uii, toll! Diese Leistungen werden angeboten, für insgesamt 125 Euro pro Nacht. Das sind dann schon Preise eines recht gehobenen Hotels, denn das Angebotene bietet Ihnen eine gute Pension auch für 40 Euro. Aber egal. Man muss ja auch noch was verdienen….

Was vielmehr auffällt: Neben der kategorischen Verneinung seitens der Politik, dass es keine 2-Klassen Medizin gäbe, was mittlerweile allseits bekannt ist, darf ich mich fragen:

Was treiben eigentlich die gesetzlichen Kassen mit dem ganzen Geld, wenn sie es zwar zurück legen können, und recht viel an Überschüssen vorzuweisen haben, aber es scheinbar den Patienten kaum noch zu Gute kommen lassen?

Muss sich ein Patient nicht vollkommen verarscht vorkommen, wenn er noch eine solche Meldung aus der Tagesschau, wie ich sie oben erwähnte, in den Ohren hat und dann wohl ziemlich viel Angst bekommen muss, wenn er ins Krankenhaus kommt, und liest, dass sein Handtuch vielleicht nicht ausgewechselt wird…?

In Anbetracht der Tatsache, dass von seinem Bruttogehalt 14,6% Grundbeitrag plus Zusatzbeitrag einbehalten werden und er dann erleben muss, wie er medizinisch behandelt wird, ist das Ganze für die Versicherten wohl ein ziemlich übles Geschäft.

Aber keiner regt sich auf! Ist ja alles ganz dolle in Deutschland.

Und eine Krankenkasse muss eigentlich nicht mal wirklich kalkulieren wie ein Geschäftsmann, denn:

Die Finanzierung der gesetzlichen Kassen erfolgt über den sogenannten Gesundheitsfonds. Sämtliche Beitragseinnahmen der Krankenkassen landen in diesem Topf, werden mit Geldern des Bundes aufgestockt und von hier an die einzelnen Krankenkassen nach einem Bedarfsprinzip verteilt.

Reicht es nicht, stockt der Bund auf. Mit Steuergeldern. Na gut. Wird schon gut gehen. Und vielleicht gibts beim nächsten Mal auch ein gewaschenes Handtuch. Für jeden Versicherten.

https://www.krankenkassenzentrale.de/beitrag#

 

 

 

Dann geh‘ doch zu Deinem Vater…

Das ich mal aus einem Mama-Blog zitieren würde, hätte ich zwar nicht gedacht, zeigt jedoch, dass auch bei Frauen und Müttern natürlich ein Gespür für übelsten Kindesmißbrauch in Trennungssituationen vorhanden ist. Lediglich muss bemerkt werden, dass die Autorin sich nicht bewusst über die (familienrechtlichen) Hintergründe und den damit verbundenen Schicksalen vollumfänglich bewusst ist. Das kann ihr aber auch nicht vorgeworfen werden, da sie als evtl. nicht Betroffene sich bislang nicht damit beschäftigen musste.

Ansonsten sollte man diesen Artikel schlicht auf sich wirken lassen…. Manche sollen schon nach ein paar Sätzen abgebrochen haben…

https://www.minimenschlein.de/gedanken/dann-geh-doch-zu-deinem-vater-wenn-du-ihn-so-vermisst-na-geh-geh-schon-uber-eine-traurige-begegnung

Der EKD – die Frau Käßmann – und eine fb Diskussion…

Lieber Leser 😉

In diesem Beitrag werde ich u.a. eine Original fb-Diskussion veröffentlichen, aber den Namen weg lassen. Das dürfte interessant werden.

Aber es ist kein kurzer Blog-Beitrag. Nur zur Warnung 😉

Natürlich war mein sogenanntes Posting bei fb, bezüglich derjenigen Äußerung von Frau Käßmann, welche heftige Reaktionen auslöste, nicht gerade nett. Frau Käßmann war es aber auch nicht. Der Unterschied zwischen uns Beiden besteht nur darin, dass sie es scheinbar  nicht zu sein braucht, andere aber schon.

Und deshalb droht sie ja auch mit der Beantragung von Löschungen und rechtlichen Schritten. Man mag gespannt sein.

Frau Käßmann hat eine fiffige Masche übernommen: Man setzt etwas in die Welt und schaut mal, ob man sich darin sonnen kann. Klappt dies nicht, behauptet man schlicht, es sei aus dem Kontext gerissen, welcher nach wiederholtem Lesen nicht erkennbar ist, und man habe Bezug genommen auf Dies und Das, was doch hätte klar sein müssen!

Nun war aber der Kommentar über die „deutschen Eltern, die deutschen Großeltern und dem braunen Wind“ nicht der Einzig zweifelhafte, mit dem man sich befassen durfte.

Zum Beispiel, als auf dem EKD mal eben alte Liedtexte gendergerecht abgeändert wurden. Dies kritisierte nicht etwa diejenige Personengruppe, denen man den „braunen Wind“ als Totschlagargument beleidigend verbal entgegen wirft, sondern – man lese und staune – das FAZ-Feuilleton:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/evangelischer-kirchentag-genderwahn-verunstaltet-liederbuch-15036612.html

Auch Andere fühlen sich ganz häßlich mißverstanden, in dem was sie sagten. Zum Beispiel die allseits bekannte Grüne, Frau Göring-Eckhard. Die sprach auf dem evangelischen Kirchentag von „lieben Kinder_innen und Kindern“. Auch sie will nach heftiger Kritik Bezug genommen haben. Nur auf was? Es sei ein Ausspruch von DDR-Liedermachern gewesen. Schaut man sich an wen sie meinte, stellt man leicht fest: Die kennt keine „Sau“. Aber egal.

Abgesehen davon, ist diese „Bürgervertreterin“ grammatikalisch nicht gerade standfest. Denn wenn es Kinder_innen neuerdings gibt, warum heißt es dann „das Kind“ und nicht „der oder die Kind“? Aber auch egal. Der Bildungsnotstand ist jedenfalls dort angekommen.

Wenn Personen des öffentlichen Lebens eine Rede halten, sollten sie eigentlich in der Lage sein, dasjenige auf das sie Bezug nehmen, in solchen Fällen auch zu erwähnen. Da sie rethorisch scheinbar nicht dazu in der Lage sind, fällt einem nicht mehr viel dazu ein, wie man dies noch kommentieren soll.

Kommen wir zurück, zur Eingangs erwähnten fb-Diskussion. Dazu bedarf es ein paar einführender Worte.

Vor einiger Zeit besuchte uns eine junge Frau Mitte zwanzig, die sich mit meiner Lebensgefährtin aufgrund vorheriger Internet-Kontakte anfreundete. Da beide Autoren sind, bzw. sich des Hobbys des Schreibens widmen, hatte man ein gemeinsames Thema.

Wir hatten mit dieser jungen Dame einen angenehmen Besuch und interessante Unterhaltungen. Sie selbst hat eine Mutter, die aus Marokko stammt und einen deutschen Vater. In Deutschland groß geworden, studiert sie derzeit in Österreich. Sie selbst benannte sich dann in unserer fb-Diskussion als Mensch „arabischer Herkunft.“

Mir persönlich ist das wurscht egal. Ich habe mit sechzehn Flugblätter für die Jusos ausgeteilt, das war schon in den 80ern, habe meinen Chef damit trefflich geärgert ;-), habe mit 19 mal eine Kneipe aufgemacht und mit Persern Karten gezockt, habe einen ganz lieben tollen türkischen Kunden, vor dessen Optik andere Angst bekämen und der neben dutzenden Tattoos, Arme hat wie Eisenbahnschweller und doch ein ganzes „Sensibelchen“ ist und ich ihm gerne helfe 😉 … Nur mal so am Rande erwähnt, weil ich ja ob meines langweiligen deutschen Stammbaumes und meiner Äußerungen über islamischen Terrorismus nun auch mit dem „braunen Wind“ angeblich zu tun habe.

Während mich das nun wirklich irritiert, muss ich wohl lernen, damit umzugehen.

Und so schrieb ich also bei fb folgendes:

(M)ein Kommentar zum evangelischen Kirchentag und der Rede von Margot Käßmann:

„Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: ‚Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht’“, kritisierte die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unter tosendem Beifall.

https://www.landeskirche-hannovers.de/…/2017/05/2017_05_26_2

Der Kern des Problems findet sich zu sehr in unserem eigenen Land selbst. Öffentlich bejubelt, können solche Figuren, bei denen jeder Satz mit der Zielstrebigkeit einer Billardkugel im intellektuellen Dunkel verschwindet, sich in ihrer eigenen Selbstverliebtheit suhlen.

Und nie weiß man, in welche Richtung der nächste Hirnfurz geht. Zudem vergessen diese intellektuell Unterbelichteten, wer ihnen ihr monatlich sattsames Salär eigentlich bis jetzt überwiesen hat und sie an den Trögen hält.

Unmenschlich ist die Bundesrepublik Deutschland mit Einwanderern nicht wirklich umgegangen. Das Recht auf Asyl gibt es seit deren Bestehen. Was sie hier versucht zu unterstellen, ist Spalten in Reinkultur.

Und wird von einer Regierung hoffiert, die nicht einmal in der Lage ist, Kontrollmechanismen zu schaffen, die einen Bundeswehrsoldaten, der sich als Flüchtling ausgibt, erkennungsdienstlich bei seiner „Einreise“ zu enttarnen in der Lage sieht.

Demzufolge kann nur noch Absicht unterstellt werden. Wann kommt eigentlich die offizielle Aufforderung an die Bundesbürger, endlich auszuwandern? Mein Stammbaum beschränkt sich auf die unwirtlichen Gegenden des Westerwaldes und des Siegerlandes. Ich freue mich schon darauf, zur „unerwünschten Person“ erklärt zu werden, ob meiner Abstammung.

Auch scheint man bei all der Toleranzbesoffenheit (dahingehend hat Käßmann ja Erfahrung, sie steuert ja auch gerne mal ein Auto unter Alk-Einfluss), noch die Fähigkeit der Differenzierung behalten zu haben. Denn das sich Einsetzen für die sozial Schwächsten wird neuerdings wohl am Ausweis fest gemacht:

Wer sich durchaus bereit erklärt, einem Hilfesuchenden Aufenthalt zu gewähren, aber gleichzeitig sich der Differenzierung widmet, indem er eine genaue Prüfung an den Grenzen seines Landes verlangt, wer denn da tatsächlich anklopft, wird schon der rechtsnationalen Umtriebe bezichtigt.

Über eine solche Idiotie wird man in einigen Jahren, auch angesichts der Folgen, nur noch den Kopf schütteln (müssen).

Denn die Umstriebe der schwafelnden Vielfaltsfront haben es letztlich verursacht, dass das Terrornetzwerk um den Manchester Attentäter herum, sich schon in großen Teilen ebenfalls in England (gleiches Problem wie bei uns) aufhielt und nur teilweise Personen – wie z.B. dessen Vater -, in Libyen festgenommen wurden.

Während diejenigen, die mit ihrer Kirchensteuer den geistig unterirdisch verträumten Sermon dieser Käßmann finanzieren und sie dafür auch noch beklatschen, lachen sich insgeheim bei uns satt finanzierte Gestalten, die sich unter tatsächliche Flüchtlinge ungestört und unkontrolliert mischen konnten, einen Ast.

Sie werden sicher nicht in die EKD eintreten. Im Grunde ist gerade das Verhalten der auf dem Kirchentag auftretenden Funktionäre und deren Besucher menschenverachtend. Nicht das der Kritiker.

Denn sie haben letztlich erreicht, dass sich große Teile der Bevölkerung nun in Angst befinden und hier und da wirklich Schutzsuchenden und arbeitswilligen Menschen mit Mißtrauen begegnen und in Sippenhaft nehmen.

„Alles was Du tust, ist die Summe Deines eigenen Handelns“, würde auch mancher Atheist sagen. Da hat er Recht. Denn es trifft auch auf Käßmann und Co demzufolge zu. Nur müssen die Suppe andere auslöffeln, während Madame Käßmann sicher unter Personenschutz stehen darf.

Und wer an die Intergrierungsfähigkeit von Menschen glaubt, die ihre eigenen Kinder darin unterstützen, kleine Kinder zu Tode zu bomben, weil sie im Anschluß daran der Überzeugung sind, dass der eigene Sohn nun im Himmel Jungfrauen f… darf, der gehört nicht auf eine Bühne, der gehört in eine Gummizelle.

Das zu werten, obliegt jedem selbst. Nett war es nicht. Aber deutlich.

Nun muss erwähnt werden, dass ich die Antwort der nunmehr entsetzten jungen Dame löschen musste. Nicht weil ich Antworten lösche, die mir nicht gefallen, sondern weil es auf Wunsch einer Person geschah, die von der jungen Dame – deren Antworten sie gleich lesen dürfen – mit Klarnamen genannt wurde und das möchte sie aber nicht. Das steht ihr auch zu, denn sie unterhält einen fb-Account der gänzlich unpolitisch sein soll und das soll auch so bleiben…

Insofern gebe ich erst einmal nach meiner Erinnerung wieder, was folgte:

Lieber X! Ich bin gerade sehr entsetzt, über das was Du schreibst. Ich kann mich erinnern, dass ich vor einiger Zeit bei Euch sehr willkommen war, trotzdem ich arabischer Abstammung bin. Und nun lese ich das hier.

Du gibst dauernd irgendwelche dummen Kommentare anderer auf Deinem Profil weiter und unterstüzt damit die AfD.

Frau Käßmann wird dauernd aus dem Zusammenhang gerissen und Du setzt Verschwörungstheorien frei.

Dann kam noch irgendetwas von „rechtem Gedankengut“ und so weiter…

(Dies aus meinem Gedankenprotokoll)

Ich antwortete wie folgt:

Liebe X. Das Willkommen besteht auch weiterhin. Jedoch bedarf es erst gar nicht einer Anlehnung an eine politische Partei, um die sinnfreien Äußerungen solcher Personen zu verdeutlichen. Die AfD wurde in meinem Kommentar nicht erwähnt, welches Du in Deinem Post aber zu suggerieren versuchst.

Der von Dir zitierte Satz „…wann werden wir Bundesbürger endlich aufgefordert, auszuwandern?“, entspringt nicht einem Gedankengut, welchem Verschwörungstheorien Nahrung geben will, denen ich nicht anhänge, sondern ist eine notwendige Polemik auf Sätze, wie den von Frau Käßmann, die zu kommentieren ohne eine solche zuspitzende Polemik, schon gar nicht mehr möglich ist.

Zudem ist meinem Kommentar durchaus die Differenzierung zwischen tatsächlich Hilfesuchenden und Verbrechern zu entnehmen. Eine Differenzierung, zu der sich leider viele Personen derzeit nicht fähig fühlen.

Es darf durchaus als zumindest zutiefst unmoralisch und bigott empfunden werden, wenn ein evangelischer Kirchentag eine Gedenkminute für die Terroropfer verneint, gleichzeitig aber eine Gedenkminute für die im Mittelmeer Ertrunkenen – was sicher auch angebracht ist – eingelegt und somit favorisiert wird.

Wer solche Differenzierungen vornimmt, muss sich nicht wundern, wenn große Teile der Bevölkerung einer solchen Verlogenheit nicht bereit sind zu folgen.

Als Antwort kam dann etwas, was mich doch sehr verwunderte:

Hallo X, ich bin auch sehr traurig. Und ich sage dir klar, warum:

Du willst Kritik üben, monierst mehrfach auf deiner Seite die blöde Kritik anderer, zwischen den Zeilen, dass ja alles so verrückt ist und man nichts mehr sagen darfst … Und löschst dann meinen Kommentar? Wo ist hier jetzt die Meinungsfreiheit? Ich war getroffen, habe aber nur fragen gestellt. Warum darf ich den „Klarnamen“ von Du-weißt-schon-wem nicht nennen? Wir kennen uns doch und nur darauf habe ich verwiesen?

Sorry, ich weiß echt nicht, was ich davon gerade halten soll.

Und natürlich stärkst du indirekt mit deinem Statement die AFD, denn jene hat Käßmann unter anderem kritisiert. Sinnfrei? „Notwendige“ Polemik? Käßmanns Worte waren hart und werden auf Social Media definitiv sehr oft aus dem Kontext gerissen. Als ich das Statement erstmals gelesen habe, war für mich absolut klar, was sie sagen wollte: Sie kritisierte das Denken jener, die sich genetisch eine „deutsche Reinkultur“ erhalten wollen. Nicht Leute wie dich. Sondern klare Rechtsrechte mit rassistischem Hintergrund.

Das ist verwerflich? Und warum ist es verwerflich, an Ertrunkene zu gedenken? Natürlich wird auch regelmäßig Terroropfern in der Kirche gedacht.

Nein, hier steige ich nicht durch.

Und ja: Wer auch nur andeutet (Kritik hin oder her), der Staat würde ihn einmal als Deutschen aus dem Land weisen, bewegt sich ganz klar auf verschwörungstheoretischem Grund.

Nein, hier steigt sie wirklich nicht mehr durch. Interessant ist aber zu beobachten, wie einem von der Seite der „Guten“, welches sie nicht sind, die Worte im Mund herum gedreht werden, denn meine Äußerung, dass man sicher auch berechtigt eine Gedenkminute für im Mittelmeer Ertrunkene machen könne, aber warum man dann keine Gedenkminute für Terroropfer einlege, mündet sodann darin, Zitat:

„und warum ist es verwerflich an Ertrunkene zu denken?“ PENG! Das saß! Jetzt bin ich BÖSE und Sie ist GUT!

Und hierin liegt das Problem in der derzeitigen Situation, welches mich zu folgender Analyse praktisch zwingt und wieder zu etwas Polemik verleitet:

Es muss sich schlicht um einen Haufen kleingeistiger Naivlinge handeln, denen vorher zu Nichts rein gar Nichts einfiel und denen nun die aktuellen Geschehnisse entgegenkommen, indem sie endlich ihrem schlichten Gemüt  folgen können, die Welt in Gut und Böse einzuteilen, ganz so wie bei Marvels Filmfiguren. Da kommt eine gewisse Differenzierung nicht gerade Recht. Und weil das so ist, dreht man die Worte dem Gegenüber einfach im Mund herum, damit das alte Schema Gut gegen Böse wieder hergestellt ist, und die eigene Illusion zu den Guten zu gehören, Aufrecht erhalten werden kann.

Dumm nur, dass es nicht funktioniert, denn tatsächlich betreibt die junge Dame eine Web-Site, in der sie ganz offen Ihre Empörung dergestalt zeigt, dass sie auch vor Mobbing nicht zurück schreckt.

Auch dies scheint legitim, denn es richtet sich ja auch nur gegen die „Bösen“!

Dort stellt sie sich vor als: Sängerin, Lektorin und Autorin und ist demnach in vielen Autorengruppen bei fb verbunden, in denen sich viele – vorwiegend Damen – dieser brotlosen Kunst zugetan fühlen, welche auch für viele aufgrund ihres Talentes  brotlos bleiben wird. Natürlich gehören dort die Allermeisten zu den „Guten“!

So lässt sie sich auf Ihrer Web-Site über eine Autorin aus, die unlängst bei fb postete, sie habe sich in einem Supermarkt beim Zahlen unwohl gefühlt, aufgrund „diverser Blicke anwesender Flüchtlinge“. Nun gut, ich kenne das Posting dieser Frau nicht genau, ich kann auch die Situation nicht beurteilen – ich war ja nicht dabei – ich weiß nicht einmal, ob diese Frau sich tatsächlich unwohl fühlte oder was darüber an Meinung und Äußerungen hinaus geht.

Und da ich so fair sein möchte, den Namen der mir bekannten „Dame“ nicht zu nennen, da sie mit Klarnamen auf ihrer Web-Site auftritt, kopiere ich auch keine Textpassagen aus dieser. Warum? Weil ich mich eben nicht auf dasjenige Niveau herab lasse, mit denen diese „Guten“ meinen arbeiten zu müssen.

So wurde nämlich die Frau, die sich in dem besagten Supermarkt bedroht fühlte, mit dutzenden Beschimpfungen übersäht, aus diversen Gruppen gelöscht und es fand eine Hatz statt, die doch so sehr bekämpft und angezweifelt wird, wenn es darum geht, die „Bösen“ zu enttarnen.

Da ich nun kein Freund von schnell dahin geworfenen Phrasen bin und versuche, dem Gegenüber einen Standpunkt verständlich zu machen, antwortete ich also auf die fb-Nachricht der jungen Frau mit folgendem Kommentar, der natürlich auch wieder zu lang war. Ja, sie hat sich tatsächlich die Mühe gemacht ihn zu lesen, was sehr anstrengend gewesen sein muss:

Das „traurig“ bezog sich lediglich auf die Tatsache, dass ich auf Wunsch, Deinen ersten Post deshalb löschte, weil es die erwähnte Person so wollte.
Wenn sich Dritte einer Meinung bemächtigen wollen, ist es ihnen freigestellt, diese selbst zu äußern. Wollen diese aber auf fb keinerlei politische Diskussionen, ist dies zu akzeptieren und ihr Name in einem solchen Post (zumindest von mir) zu löschen. Das hat mit Meinungsfreiheit nichts zu tun. Deine Interpretationsweite ist eindeutig zu groß. Es steht Dir natürlich jederzeit frei, diese Fragen, welche von mir beantwortet wurden, nochmal hier rein zu schreiben.

Sollte Frau Käßmann nach ihrer Rede nun erwägen, „Löschungen“ zu beantragen oder gar rechtliche Schritte einzuleiten, ist ihr das unbenommen. Jedoch sollte man einer öffentlichen Person zutrauen dürfen, sich so auszudrücken, dass eben keine „Mißverständnisse“ entstehen.

Gerne bin ich bei zwei Beispielen behilflich, verbunden mit dem Hinweis, dass ich keinen Kritiker kenne, der die von Dir benannte Reinkultur befürwortet. Bezogen auf solche Unterstellungen, bitte ich dann doch davon abzusehen!

So schreibt die web-site „evangelisch.de“:

Käßmann hatte am Donnerstag in einer Bibelarbeit beim Kirchentag in Berlin die Forderung der AfD nach einer höheren Geburtenrate kritisiert. Sie sagte, diese entspreche dem „kleinen Arierparagrafen der Nationalsozialisten“: „Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern“ – und setzte mit Blick auf die AfD nach: „Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht.“

Auch dies, schwächt den Unfug keineswegs ab, den sie von sich gibt. Diese „Forderung“ der AfD, ist nichts anderes, als eine „Forderung“ der Politik seit Jahren im Allgemeinen, dass die Geburtenraten in Deutschland sehr niedrig (die niedrigste in der EU) seien, und dies durch Förderung von Familien möglichst abgeändert werden soll.

Dieser Wunsch ist auch denjenigen geschuldet, die Wirtschaftswachstum mit Geburtenraten verbinden. Plötzlich aber, wo eine weitere Partei genau selbiges proklamiert, soll dies an einen sogenanten „Arierparagraphen“ erinnern? Wer auf den Zug aufspringt, hat die Fähigkeit objektiven nachdenkens längst verloren.

Denn längst haben alle politischen Parteien und Institutionen das Problem erkannt. Es ist also gar keine AfD Erfindung. Beispiel? wiwo.de : (Wirtschaftswoche) : „Kindermangel wird für Deutschland zum Problem“. Wo ist hier Dein Problem?

Im Übrigen finde ich es sehr zweifelhaft, und bin es mittlerweile von links-außen gewöhnt, wenn man versucht, mir die Worte im Mund herum zu drehen. Mit Verlaub. Das mag in manchen Kreisen funktionieren, aber bei mir nicht. Ich habe geschrieben:

„Es darf durchaus als zumindest zutiefst unmoralisch und bigott empfunden werden, wenn ein evangelischer Kirchentag eine Gedenkminute für die Terroropfer verneint, gleichzeitig aber eine Gedenkminute für die im Mittelmeer Ertrunkenen – was sicher auch angebracht ist – eingelegt hat und somit favorisiert wird.“

… und bekomme als Antwort: Zitat: „Und warum ist es verwerflich, an Ertrunkene zu gedenken?“
Da sollte man sich zumindest mal die Mühe geben, den Diskussionspartner dergestalt ernst zu nehmen, in dem man liest, was er schreibt bzw. zuhört.

Im Übrigen sind die Ausrutscher der Frau Käßmann ja nicht gerade selten. Beispiel?
welt.de „:
„…den Attentätern solle mit Liebe und Gebeten begenet werden, denn genau das sei für Terroristen die größte Provokation.“

Ja richtig! Und setzt weitere Attentate frei. Und weil das so ist, arbeiten Polizei und Geheimdienste mit Hochdruck. Lassen wir sie doch endlich beten! Ich zahle höchstselbst das Ticket nach Manchester für Frau Käßmann. Dort kann sie dann den Eltern des 8-jährigen Mädchens beten beibringen, das eines der ersten identifizierten Opfer war…

Aber auch jetzt schien sie einiges nicht verstanden zu haben und ab einem gewissen Punkt, weiß man dann auch nicht mehr was man sagen soll. Vielleicht ein Bild malen? Jedenfalls hatte ich mich ja klar und eindeutig dazu geäußert, warum Ihr Eingangsposting gelöscht wurde (Im Übrigen war sie schon mehrfach aufgefordert worden, den Klarnamen der Benannten, die gelöscht werden wollte, nicht immer zu nutzen, da diese mit einem Künstlernamen auftritt. Hier handelte es sich auch um ganz andere Zusammenhänge. Dies zu akzeptieren, der jungen Frau aber wohl sehr schwer fiel).

Lieber X, das wäre doch ganz anders lösbar gewesen: Indem du mich anschreibst, den Namen zu löschen. Was ich sofort getan hätte. Nein, stattdessen lässt du natürlich nur deinen Beitrag dastehen, sodass ich mich auf meinen originalen nicht mehr berufen kann? Was hat das mit fairer Diskussionskultur zu tun?

Zu deinen weiteren Anschuldigungen: Selbstverständlich habe ich sowohl den Original-Artikel sowie deinen ganzen Kommentar gelesen. Mit Interesse sogar, sonst hätte ich ja nicht antworten können. Meine Fragen sind, was sie waren: Fragen. Ich habe ein paar Stellen missverstanden? Das kann im Internet schon mal verkommen, gerade bei einer, mit Verlaub, verschwurbelteren Schreibweise wie bei dir. Deswegen frage ich.

Und ich frage auch nicht primär wegen der Käßmann – ich frage wegen dir und deiner Aussage „wenn wir Deutschen mal auswandern müssen“. Ja, da klingeln bei mir die Alarmglocken, denn so was habe ich bisher nur auf Seiten von Leuten gesehen, die an Blödsinn wie Weißen Genozid glauben. Wenn du damit provozieren willst – bitte! Aber dann sei auch auf eine öffentliche Diskussion mit entsprechendem Hinterfragen vorbereitet.

Die AFD muss nicht aus dem Kontext gerissen werden. Ich befürworte den Kontext sehr, soll sie ruhig ihr wahres Gesicht zeigen – aber nein, das tut sie ja nicht, alles schön umgehen und die Meinungsfreiheit so weit dehnen, wie es geht, und gleichzeitig monieren, dass es keine Freiheit gebe. Kennt man ja – das finde ICH süß.

Und nun, lieber Leser, verlange ich Ihnen schon wieder Einiges ab. Kann aber ankündigen, dass es meine letzte (lange) Antwort war, der auch keine Antwort der jungen Dame mehr folgte und ich schlicht der Illusion zum Opfer fiel, noch einmal mit einem neuerlichen Versuch zu versuchen zu verdeutlichen, was denn tatsächlich gemeint sei:

Trotz allem Ärgerniss bezüglich des gelöschten Artikels, muss festgehalten werden, dass sich aus meiner Antwort der Inhalt Deines Posts ergibt. Aber vielleicht sollte ich noch anmerken, dass in Deinem Post auch stand, „ich würde es als verwerflich ansehen, dass man eine Gedenkminute für die im Mittelmeer Ertrunkenen eingelegt hätte“.

Dies ist leider wieder einmal der Beweis dafür, wie einem die Worte im Mund herum gedreht werden, weil man sich das ja leisten kann, wenn die Kritik von der richtigen Seite kommt. Nur lasse ich mir Solches nicht unterstellen und dies gibt auch mein Kommentar nicht her.

Der von mir ausgeprochene Satz an den Du Dich klammerst, wurde in seiner Polemik ausführlich erklärt. Einer weiterführenden Erklärung bedarf es daher nicht.

Wer mich kennt, weiß sehr genau, dass es mir meist um das Thema an sich geht. Und wer meine Postings aufmerksam durchsucht, findet Kommentare von Frau Wagenknecht (die Linke), die ich in ihrer Arbeit sehr schätze und auch z.B. Beiträge von Georg Schramm. Beide sind von rechts außen so weit entfernt, wie die Erde vom nächsten schwarzen Loch. Es geht auch längst nicht mehr um dümmliche Rechts-Links Einteilung, sondern um Äußerungen an sich, die genauso blöd wie inflationär mittlerweile daher kommen und zu Recht (!) aufgegriffen werden.

Interessant finde ich unsere Diskussion allemal! Denn nun bleibt ein Satz von Dir bei mir hängen, welcher mir zweifelhaft erscheint:

Zitat, in Bezug auf die AfD: „… – aber nein, das tut sie ja nicht, alles schön umgehen und die Meinungsfreiheit so weit dehnen, wie es geht, und gleichzeitig monieren, dass es keine Freiheit gebe.“

Die Meinungsfreiheit kann man nicht dehnen. Zumindest bei uns. Lediglich die Art der Äußerung kann strafrechtliche Konsequenzen haben. Meinungsfreiheit dehnt hier auch niemand. Im Gegenteil. Diese wird derzeit eingeschränkt. Dies geschieht gerne sehr subtil. So ist es ein beliebtes Totschlagargument, eine Meinung schlicht so einzuordnen, dass es schon genüge, damit die AfD indirekt zu unterstützen (deine Worte!) um sie in der Folge nicht mehr äußern zu dürfen.

Und selbst das von Dir aufgeworfene Thema „AfD“ ist in diesem Zusammenhang schwach. denn selbst die „Familienpartei“, welche du leicht finden kannst, wenn Du im Suchfeld „Familienpartei“ eingibst, hat ebenfalls einen Link auf die Äußerungen von Frau Käßmann geteilt und kritisiert.

Völlig unabhängig davon, sollte das Demokratieverständnis gerade von derjenigen Seite einmal überprüft werden, die sich gerade unheimlich darüber zu freuen scheint, in augenscheinlicher Naivität, die Welt endlich wieder einmal und ganz einfach, in Gut und in Böse einteilen zu dürfen. Denn, die AfD ist eine Partei im demokratischen Spektrum der Bundesrepublik Deutschland. Nicht mehr und nicht weniger! Nicht einmal der Verfassungsschutz sah Veranlassung dafür, die Partei beobachten zu müssen.

Wenn es jemandem darauf ankommt, eine breite politische Meinungsbildung – und somit die Freiheit – in Deutschland zu erhalten und zu unterstützen, dann gehöre ich dazu. Und das sagt jemand wie ich, der mit 16 für die Jusos Flugblätter verteilte. Dies würde ich allerdings nicht mehr tun.

Wer in seinem Programm Sätze beherrbergt wie: „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden.“ muss sich nicht wundern, nicht mehr als Volkspartei zu gelten.

Das scheint sie dann nun nicht nur in Sprachlosigkeit versetzt zu haben, sondern wohl auch gänzlich überfordert.
Deshalb bekam ich keine Antwort mehr und wurde auf Facebook „entfreundet“. Haha.
Ja, mit solchen Leuten möchte man dann ja auch nichts zu tun haben.
Fazit: Unsere desaströs arbeitende Kanzlerin, samt ihrer Gefolgschaft, die sich gerade erfolgreich mit der USA anzulegen versucht, hat im Grunde Eines aber geschafft:
Eine völlig versiffte, unqualifizierte, dämliche, infantil anmutende Diskussionskultur zu schaffen, weil sie denen, die bis dato sich wenigstens nur in ihren eigenen Kreisen mit Phrasen gegenseitig erleuchteten, eine Plattform schaffte, die zur Folge hatte, dass das Muster vom „Teilen und Herrschen“ hier in Reinkultur funktioniert hat.
Diese Politik – und niemand Anderes – hat bewirkt, dass sich ein ganzes Land so auseinanderdividiert hat, dass die, die nicht zu den tatsächlich Hilfesuchenden gehören, aus dem Lachen nicht mehr heraus kommen und genau bekommen, was sie bezweckten.

HERR, lass Hirn regnen. Oder Steine. Hauptsache du triffst…

 

Diesen, von mir auf der Seite http://www.väterwiderstand.de gefundenen Artikel, überlasse ich dem interessierten Leser ohne weiteren Kommentar. Der ist auch nicht notwendig…

Seit nahezu 14 Jahren müssen sich Berliner Familienrichterinnen u.a. mit mir, einem von der Justiz als renitent eingestuften Querulanten, der die deutsche Politik und Rechtspraxis der Väterdiskriminierung nicht hinnimmt, abplagen, weil ich in der staatlich organisierten Verweigerung des naturgegebenen und grundgesetzlich geschützten väterlichen Elternrechts keine Wahrnahme der Interessen meiner nichtehelichen Tochter Lisa H. erkenne, weil Entfremdung von Kindern und Entsorgung ihrer Väter  durch Kreidekreismütter und ihre Komplizen in der Helferindustrie einen zutiefst verachtenswerten Frevel darstellen.

Der Begriff der Hals-und Blutgerichtsbarkeit ist kein geläufiger mehr. Gegenwärtig  dürfen deutsche Richter die Todesstrafe nicht verhängen. Ihre Wiedereinführung scheiterte 1952 im Bundestag. Die vermutlich letzte Hinrichtung in Deutschland fand 1981 in der DDR statt.

 Heutigentags ist die Gesellschaft zivilisierter. Der Begriff vom Rechtsstaat ist allgegenwärtig und bei seinen Vertretern und Apologeten sehr beliebt.

 Es bedarf aber nicht immer des Schwertes, des Strickes oder anderer Tötungsmittel um unliebsame Mitmenschen „zu entsorgen“.

Ohnehin ist das geschriebene, obrigkeitshörige (neudeutsch: mainstreamgemäße) Wort bei Rabulistikern stets beliebter als dessen praktische Umsetzung und scharfrichterliche Vollstreckung, bewahrt es doch scheinbar die Unschuld der Zunft der schwarzen und roten Roben, weil die eigentliche Drecksarbeit Kalfaktoren erledigen.

 Und so ist es nicht verwunderlich, dass redliche Väter, die gegen aktiven Kindesmissbrauch angehen und versuchen ethische Normen vor Familiengerichten zu erstreiten und durchzusetzen, am Ende ihres Kampfes oftmals einzig über viele Kilogramm beschriebenen Papiers  mit so sinnigen Überschriften wie Beschluss, familienpsychologisches Gutachten, Stellungnahme Jugendamt, Beistand oder sonstwen, verfügen.

 Das Lesen all dieser papiergewordenen Ergüsse menschlichen Geistes ist meist schwer und für Betroffene schmerzhaft, jedoch nicht aufgrund der ihnen innewohnenden Weisheit.

 Zu den reflexartigen und inflationsähnlichen Wortwiederholungen vom

  Selbstwirksamkeit, Kindeswille, Loyalität, elterlicher Kommunikationsfähigkeit

 gehören auch die vom

Rechtsstaat, der richterlichen Unabhängigkeit und Einzelfallprüfung.

 Spätestens beim Hinterfragen bemerkt der betroffene Vater, dass in den Gerichtssälen der Familiengerichtsbarkeit schmierige und stümperhafte Theaterstücke aufgeführt werden in denen Begriffe einzig als Pointen für miserable Kalauer dienen.

Juristisch ist die Suche nach einer Wahrheitsfindung auf der Strecke geblieben und den zuständigen Familienrichterinnen geht es nur um das Finden von Begründungen für die vorab feststehenden Zwangsmaßnahmen gegen Kinder und ihre Väter.

 Ihre Wirklichkeitskonstruktionen kommen stets ohne Väter und ohne das vielbeschworene Kindeswohl aus.

 Ich habe feststellen müssen, dass die Stahlbetonwand der Mütterzentrierung in Deutschland extrem hoch und die Väterdiskriminierung made in germany besonders intensiv betrieben wird.

 Wenn sich für den Publizisten Joachim Wagner in seinem Buch vom „Ende der Wahrheitssuche“, u.a. rezensiert in der Süddeutschen Zeitung unter der Überschrift

 „Nicht nur Justitia ist weiblich“

 http://www.sueddeutsche.de/politik/gender-debatte-nicht-nur-justitia-ist-weiblich-1.3472410

 die Vorteile der Gleichstellungspolitik, also nicht der Gleichberechtigung, „mit den besonderen Privilegien des Richterberufs zu einem Arbeitsparadies“ für Frauen verschmelzen, dann hat die Qualität der Rechtsprechung erheblich gelitten, weil nach dem  Geschlechteraustausch in diesem Paradies nicht Eva sondern Lilith, die einst erste Frau an Adams Seite, regiert.

Die Verweiblichung der Justiz scheint diese hartherziger und brutaler gemacht zu haben.

Was den einen das Arbeitsparadies, wird für Kinder und viele ihrer Väter zu einer Unterwelt aus zwielichtigen Wortakrobaten, geldheischenden Parasiten, Rechtsmissachtern, Kindeswohlgefährdern und Frevlern.

 Wenn die Justiz aufgrund der „schon gelösten und noch ungelösten Probleme mit der Frauenquote“ nun gar als Lehrmodell für die ganze Gesellschaft angesehen werden soll, eine Gesellschaft die der „voranschreitenden“ progressiven und gestaltenden Justiz noch hinterherhinkt, dann ist die ideologische Torheit von der menschlichen Gesellschaft die durch Überwindung der männlichen geschaffen werden soll, eindrucksvoll belegt, u.a. auch durch die Gerichtspraxis gewaltsamer Trennungen der Kinder von ihren Vätern, der rechtlichen Absicherung elterlicher Ungleichbehandlung und der allumfassenden Sorgerechtapartheid von Anbeginn.

 Wann gehörte die Justiz mit ihren Vasallen je zu den progressiven Kräften in der deutschen Geschichte?

 Meine in leidvollen Erfahrungen gewonnene Voreingenommenheit gegen all das, was mit Paragrapheninterpretationen für Otto Normalkonsument daherkommt, erspart mir das Leisten von Abbitte indes nicht.

 Fast hätte ich die von „meiner“  zuständigen Familienrichterin in farbenprächtigen gelben Umschlägen erhaltenen Beschlüsse, mit denen sie Umgangsausschluss an Umgangsausschluss reiht, persönlich genommen.

Die Gefahr, ob dieser von ihr gefundenen „Begründungen“ für meine väterliche Unwürdigkeit gar depressiv zu werden oder dem Zweifel in die Hände zu fallen, war gebannt, als ich zufällig das obige Zitat im Internet wiederfand, nicht etwa in dem meine Tochter und mich betreffenden Beschluss sondern gaaaaanz woanders.

 Ich war überhaupt nicht gemeint!!!!

 Da habe ich Dummerchen mich gewundert, warum in einem mir zugestellten weiteren Umgangsausschluss gar von mehreren Kindern die Rede ist, obwohl ich „nur“ eine nichteheliche Tochter habe die entfremdet wird.

Kann ja ´mal passieren.

 Wenn schon das Woher der gefundenen Begründung für den  Umgangsausschluss vergessen wird anzugeben -immerhin ist die Verhängung des dauerhaften und totalen Kontaktverbotes zwischen Kind und Vater „nur“ die massivste Form familiengerichtlicher Intervention und Familienzerstörung- dann kann auch schon mal schnell aus ein Kind zwei Kinder gemacht werden.

Dem Kindeswohl wird´s scho´recht sein!

 Frau Richterin hat einfach nur aus einem Beschluss des Kammergerichts abgeschrieben und wird erst jetzt beim Mogeln erwischt.

Meine Annahme „Wow, was für eine Formulierkunst und Geistesleistung“ platzte wie jüngst einer meiner Autoreifen.

 Beinah kam mir der Gedanke es mit einem richterlichen Plagiat zu tun zu haben.

Doch das war eine irrige Idee, weil Richterinnen ihre Beschlüsse nicht unterschreiben, nur dann könnte in Richtung strafbaren Handelns gedacht werden.

Schavan, zu Guttenberg und all die anderen, tja, die hatten ihre Doktorarbeit unterschrieben. Doktorarbeiten werden auch von Juristen unterschrieben; doch das steht hier nicht zur Debatte.

Vielleicht habe ich den wahren Grund für die fehlenden Unterschriftsleistungen von Richterinnen unter ihre Beschlüsse gefunden. Der Slogan „Meine Hand für mein Produkt“ hat früher ebensowenig funktioniert…

 Abbitte muss ich vielmehr leisten, weil die „Initiative gegen familienfeindliche Väterbenachteiligung“, Väterwiderstand.de, in der Vergabe des

 „Ordens für erfolgreiche Väterausgrenzung“

 oben angeführten Geistesblitz

 „Hinzu kommt, dass der Vater nicht verstanden hat,…“

der Richterin am Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg, Frau Dr. Stephanie Wahsner urheberrechtlich zuordnete.

 Das Schmücken mit fremden Federn war nicht beabsichtigt.

 Das ist zu beanstanden – ändert indes die sonstige inhaltliche Auszeichnungsbegründung nicht.

Anzumerken bleibt, dass das Plagiat zufällig bemerkt wurde.

Urteilsbegründungen von Gerichten sind nicht jedermann und keineswegs leicht zugänglich. Weitere (nicht als Zitat gekennzeichnete) Abschreibleistungen „meiner“ Familienrichterin oder einer ihrer Kolleginnen sind nicht auszuschließen. Da ohnehin Textbausteine zum Schreiben von Beschlüssen genutzt werden ist es in der Sache müßig nach weiteren Plagiaten zu suchen. In den Arbeitsparadiesen für Richterinnen an Familiengerichten sollte vielleicht von der Mär der Einzelfallentscheidung abgerückt werden.

 Und, um es vielleicht doch noch persönlich zu nehmen:

Wer eine hervorragende und viel gelobte Doktorarbeit zum Thema des würdevollen Umgangs mit dem menschlichen Leichnam schreibt, von dem darf erwartet werden auch im Familienrecht qualifiziert tätig zu sein und würdevoll mit einem lebenden Vater und seiner nichtehelichen Tochter umgehen…

 Gert Bollmann

 Quellennachweis

„Hinzu kommt (Dies zeigt), dass der Vater nicht verstanden hat, dass es neben der rein rechtlichen Dimension, eine weitere viel wichtigere Dimension, nämlich die zwischenmenschliche gibt, die von ihm mehr fordert als die Einforderung seiner Rechte als Vater. Sie erfordert Einfühlungsvermögen und Respekt vor der Persönlichkeit und dem Willen seines(r) heranwachsenden Kindes(r), deren Zuneigung man nicht erzwingen kann, sondern sich verdienen muss.“

Zitiert aus:

– Kammergericht – Beschluss vom 20. Juni 2014 · Az. 3 UF 159/12  (Abs.49) https://openjur.de/u/874603.html

– Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg, Abteilung für Familiensachen – Beschluss vom 22.07.2015 – Az.133 F 7996/15

http://sorgerechtapartheid.de/dokumente.html unter Ziff.4

Väterausgrenzung! Orden für Dr. Stephanie Wahsner

Manchester, 22. Mai 2017, Konzert [†]

Zum nachfolgenden, und von mir geteilten Artikel des Bloggers „Emannzer“, vemag ich nur noch im Hinblick auf Worthülsen wie: „Wir müssen Ihnen mit Liebe begegnen“ (Margot Käßmann), mi einem anderen Zitat aufwarten. (Leider muss ich dazu bis ins 7. Jhdt. zurück…)

Papst Gregor der Große: „Die Vernunft, kann sich mit größerer Kraft dem Bösen entgegen stemmen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht.“

Kommt nicht von mir. Kommt vom Papst…

emannzer

So langsam mag man es nicht mehr posten; dieses Bild. Schon wieder ein Attentat, schon wieder dieselben Irren, welche auch in Moskau, Bagdad oder Istanbul sinnlos Zivilisten umbringen und dabei den Tod von kleinen und großen Kindern, unschuldige Menschen, für eine hasserfüllte Ideologie bzw. Religion, welche ja angeblich den Frieden bringt, in Kauf nimmt:

https://i2.wp.com/www.gedenkseiten.de/images/user/sabine-riehle/images/Stimmungsbild-Sabine-Riehle-1.jpg

Ein widerliches und abstoßendes Verbrechen an Menschen, die das ganze Leben noch vor sich hatten. Und das Alles im Namen des Großen, des Allahs, der den verhassten Christen und ‚Hedonisten‘ nichts anderes bringt, als der/den Tod!

Man muss sich dass einmal nur vorstellen: Da gehen viele Jugendliche auf ein Konzert und freuen sich vielleicht auf ihr Idol bzw. sind stolz auf ihren eigenen Übergang ins Leben der Erwachsenen. Und was bleibt von ihnen übrig(?): Herumliegende Handys, von Nägeln zerfetzte Körper und Eltern, die eigentlich hofften, dass ihre Kinder sie einmal überleben werden und ihr Werk, ihre…

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Alkohooohl, ist das Dressing für deinen Kopfsalat…

http://www.songtexte.com/songtext/herbert-gronemeyer/alkohol-3bdcf49c.html

Dieses Lied, ging mir heute morgen durch den Kopf, weil ich vor Ärger sogar heute Nacht aufgewacht bin.

ALKOHOL, in Deutschland – oder: Was niemand sehen will.

Ja, ich fahre ab und an TAXI. Ich bin Einer dieser Leute, die von manchen Fahrgästen mitleidig belächelt werden, wie man so tief sinken kann. Ich lasse sie gerne in ihrem Kleingeist dahin siechen und die Hintergründe, sowie meine anderen Tätigkeiten gehen sie sowieso nichts an.

Und ich bin WHISKEY-Liebhaber. Ja, ich habe im Moment so circa 8 – 10 Sorten Whiskey zuhause. Nicht gerade der Billigste und nicht das Gesöff aus der Kneipe. WHISKEY ist gerade sowieso IN und ganz nebenbei so ein bißchen Eines meiner Hobbys. Nur das eine Flasche – wenn sie übehaupt auf ist – so nach ca. 1  1/2 Jahren noch halb voll ist. Und meistens hatte dann noch der Ein oder Andere Freund seinen Anteil am Getrunkenen.

Vor einigen Jahren regte ich mich über die Hatz gegen die Raucher auf. Keine Frage! Rauchen IST ungesund! Darüber gibt es nichts zu diskutieren. Keine Frage! Rauchen ist eine Sucht! Auch darüber diskutiert man besser nicht. Nur die Art und Weise, wie man mit Rauchern dann verfuhr, war nicht gerade Gentleman-Like. Damit soll das Thema hier abgeschlossen sein.

Was scheinbar niemanden interessiert, ist die Sauferei. Was sie schon für einen Schaden angerichtet hat, dürfte kaum zu errechnen sein. Und im Laufe des TAXI Fahrens bekam ich in Richtung ALKOHOL dann irgendwie eine ganz neue Sensibilität für dieses Thema.

Rechne ich heute die Menschen zusammen, die sofort als Alkoholiker diagnostiziert würden, und die ich kenne, bekomme ich mittlerweile Angst.

Menschen, die vom Charakter her eigentlich einwandfrei sind. Menschen, die auch viele Schicksalsschläge haben hinnehmen müssen. Aber auch Menschen, die sich jetzt und heute permanent selbst belügen, und die nur noch Eines im Sinn haben: BIER her!

Manchmal bekomme ich gesagt: Neee, Whiskey ist nix für mich! Und dann betrachte ich mir diese Leute. Ja, Whiskey ist tatsächlich nichts für sie. Nicht, weil er ihnen nicht schmecken würde, denn das Argument ist nur vordergründig. Sondern, weil das Zeug ihnen zu teuer ist.

Alkohol muss her. Und zwar in Massen. Bier eignet sich dafür recht gut. (Bei Frauen übrigens, ist der Wein dahingehend gerne gesehen).

Meine Ex-Schwiegermutter, die nicht mehr unter den Lebenden weilt, war mal Alkoholikerin. (Später, hörte sie jedoch mit dem Trinken auf). Ich muss keinem sagen, dass diese Frau zu diesen Zeiten so unausstehlich war (nebst ihrem ohnehin zweifelhaften Charakter), dass ich heute, selbst nach ihrem Tode, mir den Luxus erlaube, sie zutiefst zu verachten. Nicht wegen der Sauferei. Das ist eine Krankheit und ich bewundere die Suchttherapeuten. Sondern wegen dem, was dabei heraus kam…

Mein Stiefvater war auch Alkoholiker. Heute ist mir das eher bewusst. Er war sehr gläubig und wollte ein guter Christ sein. Die Sauferei hielt ihn dann nicht davon ab, sich absolut gegenteilig zu benehmen.

Am Wochenende musste eine Freundin einen abendlichen Ausgehtermin mit uns absagen. Warum? Weil Ihr Gefährte zu einem Fußballspiel ging und sie genau wusste, dass er Hackedicht wieder nach Hause kommt. Ich habe ihn auch bislang als Freund betrachtet. Jetzt geht er mir mit seinem dummen Gelaber nur noch auf den Geist.

Nein, heute schreibe ich nicht aus therapeutischer Sicht. Ich schreibe auch nicht verständnisvoll und nutze verbale Blümchen, ob der schrecklichen Krankheit. Ich schreibe heute emotional. Aus meiner Sicht und menschlich. So, wie es jemand schreibt, der genervt ist. Ja, liebe Säufer! Nicht nur Euch geht es schlecht. Ihr belastet auch Eure Umwelt!

Ich kenne mittlerweile soooo viele Menschen, von denen ich genau weiß, dass sie nicht ausgehen, wenn sie wissen, an diesem Tag aus irgendeinem Grund (vielleicht weil sie noch fahren müssen), keinen Alkohol trinken zu können. Dann bleiben sie lieber zuhause. Und wir reden hier nicht von 0,2 cl Whiskey, die man mal genießt oder EINEM Bier und dann ist es gut. Könnten sie das noch, würden sie ja mitkommen. Nein, sie wissen: Betrete ich die Kneipe, komme ich Voll wieder raus.

… und labern den Taxi Fahrer zu. Nun, das bin ich gewöhnt. Aber manchmal könnte ich der Figur, die seit vierzig (!) Jahren Hartz IV bezieht – Ja 40 ! – und der seinen Vater verhauen hat um auch dessen Rente zu versaufen, sorry: Eins in die Fresse hauen.

Ich doofer Idiot, genügsamer Esel und dafür immer wieder bestraft worden, wollte gestern einem mir bekannten Handwerker einen Gefallen tun und mir auch. Das Fenster kann jetzt neu gesetzt werden. Ich hätte es wissen sollen. Ich bin nur noch froh, dass er nicht noch vom Dach gefallen ist.

Ja, ich rege mich gerade auf. Zurecht, wie ich meine. Nein, meine Nerven würden nicht mehr ausreichen, Suchtkranke zu behandeln. Diesem Job gebührt allerhöchster Respekt. Wir sind immernoch ein „freies“ Land, möchte man zumindest meinen. Man kann das Zeug nicht verbieten. Das wäre auch der falsche Weg.

Es ist auch nur noch traurig, wenn ich die zahnlosen Leute sehe, wenn ich in die entsprechenden Kneipen als Taxi-Mann komme und sehe sie, mit immer den gleichen Klamotten und der zerstörten Existenz. Die meisten von ihnen gehen sogar arbeiten. Und verdienen nicht schlecht! Zur Freude des Gastwirtes. Des einen Freud, des anderen Leid. Sie haben nichts. Rein gar nichts mehr. Wie sie das schaffen, arbeiten zu gehen und dann sich bis nachts um zwei vollaufen zu lassen, finde ich faszinierend. Ich würde das nicht aushalten.

Aber die Masse derer erschreckt mich. Und sehe ich die Auswüchse, die eine moderne, offene Gesellschaft so mit sich bringt, frage ich mich manchmal, ob die meisten Menschen nicht tatsächlich einfach nur Führung und Vorschriften brauchen, um sich nicht selbst zu zerstören.

Eines – und wenn es auch nicht wirklich viel ist – kann ich einem ehrlichen Muslim abgewinnen. Er meidet Alkohol und er weiß wohl auch warum.

Schade, dass ein wenig Verstand und Einsicht scheinbar nicht ausreicht, das selbstzerstörerische Tun zu erkennen. Deshalb ist es ja auch eine Krankheit. Aber krank zu sein, ist heute auch beliebte Ausrede. Zudem fehlt den Meisten sogar die Krankheitseinsicht. Sie brauchen sich also nicht mal damit raus zu reden. Sie finden noch viel profanere Ausreden.

Scheinbar sind wir Menschen dann doch so unzulänglich gestrickt, dass es einer  fundamentalistischen und strengen Religion bedarf, die jeder Logik, wissenschaftlicher Erkenntnis und oftmals reiner Menschlichkeit an sich, wiederspricht, um Menschen vor sich selbst zu schützen.

Das ist nicht gut. Gar nicht gut.

 

 

Einmal quer durch’s Gemüse, oder: Wie blöd darf man sein?

Kennen Sie das? Welch schönes Gefühl, einen Blog zu haben, auf dem Sie einfach einmal so richtig abkotzen können und selbst wenn es keiner liest, ist es Dir richtig scheiß egal.

Ja, man darf sogar mal Kraftausdrücke verwenden, weil Dich sowieso keine Sau kennt. Ich mag das. Eine Rampensau war ich noch nie und möchte auch keine werden. Also tippe ich hier.

Und anonym darf ich das sowieso 😉 Natürlich darf man auch anonym niemanden beleidigen, was ich auch nicht vor habe, aber: Ich bin im Schreiben sozusagen recht frei. Bezogen auf meine Bücher ist das manchmal schwierig, weil irgendwann der Lektor Schnappatmung bekommt. Aber auch den muss ich hier nicht konsultieren.

Also fangen wir doch einmal mal mit Punkt 1 an und gehen mal heute zwei Aufreger durch, welche nur rudimentär wieder gegeben werden können, denn die Liste ist lang. Seeeehr lang – in unserem ach so schönen Lande. Und weitere Aufreger spare ich mir für weitere Artikel auf.

1.

Die gute alte „Tagesschau“. Von Bösewichtern als Bestandteil der Lügenpresse beschimpft. Von sachlich gebliebenen Realisten die Information suchen, gemieden, ob ihrer recht kurz gehaltenen Nachrichten, dient sie doch aber der Nachrichtenübermittlung zumindest dem Großteil der Bürger.

Kommt da doch gestern tatsächlich folgendes: Ein Bericht über eine Insel im Südpazifik, die aufgrund der Meeresströmung Unmengen (!) an Plastikmüll heran gespült bekommt, der sich zudem fortsetzt, wenn man am Strand auch noch ein bißchen gräbt. Müll überall! Plastik, dass die Meere zerstört. Plastik, dass die Fische tötet. Plastik, dass den Tod eines ganzen Ökosystems verursacht. So weit so gut. Also eben nicht gut, aber soweit vernommen.

Dann: Ja, wo kommt der Scheißdreck denn her? Fangen wir mal so an:

Seitdem die „Grünen“, die sich ja während ihrer Entstehung des politischen Großwerdens die Umweltpolitik (zurecht) auf die Fahnen geschrieben hatten, die Müllberge kritisierten, ist viel Zeit vergangen.

Seither wird an Müll viel viel Geld verdient. Bei uns wird er verbrannt oder recycelt. Wilde Deponien gibt es nicht mehr. Wir zahlen für den Abfall wie es sich für einen ordentlichen Bürger gehört. Bringt er etwas zur Deponie, findet er ein ordentlich aufgeräumtes Unternehmen vor, das fein sortiert, viele verschiedene Container aufweist, in die man nach vollzogener Mülltrennung die eigenen Sachen entsorgen darf und etwas zusätzliche Gebühr dafür zahlt. Alles in Butter. Sollte man meinen…

Zurück zu den „Grünen“. Haben Sie in der Vergangenheit nochmal etwas von Müllbergen gehört? Krirtik daran, warum man eine schlichte Ware zig mal in Plastik verschweißen muss. Bei uns gibt es die sogenannten „gelben Säcke“. Da kommt der Plastikmüll rein. Scheißzeugs, dass nicht richtig brennt und die Natur nicht abbaut. Ein Dreipersonen-Haushalt legt regelmäßig zur Abholung sechs-bis acht Säcke Plastikmüll an die Straße. 6 bis 8 (!) . Nur Plastik! Nix Anderes! Stört das Jemanden? Stört das die Grünen?  Nöööö.

Und der Scheiß ist auch noch umsonst! Kostet also nix extra. Ist in den Gebühren drin! Nebenbei bemerkt:

Ist Ihnen noch nie aufgefallen, dass unser Staat, der sich ja ach so um die lieben Kinderlein und die Familien kümmern möchte – insbesondere deren Förderung- haha, watt hammer gelacht, nicht dafür zu sorgen imstande ist, dass nämlich WINDELSÄCKE einen verdammten Scheiß-Haufen an Geld kosten? Richtig gelesen! Eine kleine Familie bekommt ein Baby und das macht richtig viele kleine Scheißhaufen. Die zu entsorgen kostet Geld: Jeder Sack- und der ist echt schnell voll – kostet bei uns 1.50 €. Da kriegste mal schnell im Monat 10-12 Säcke beisammen. Der PLASTIKSACK kostet nichts extra. Komisch, wie ich finde.

Unsere mittlerweile mit Krawatten ausgestatteten Grünen finden das nicht komisch. Komisch eigentlich.

So. Was passiert mit dem Dreck? Naja, man verkauft ihn. Ja, man verkauft Müll! Wie auch immer das im Detail geht, aber es wird mit Müll Kohle gemacht. Und seither mit Müll Kohle gemacht wird, hört man auch keine Klagen mehr, es gäbe von demselbigen zuviel. Seltsam oder? (Ironiebutton aus)

Nun schippern über die Weltmeere allerlei Dampfer, mit Schweröl betrieben, während Du ein umweltgerechtes Auto kaufen sollst, und die sind auch mit Müll beladen. Ja, und wie werden die Dinger den Scheiß los? Manchmal auf einfache Weise: Man lässt ihn zu Wasser, sozusagen. Zusätzlich zu den ganzen anderen Phänomenen, wo der Müll sonst noch her kommt.

Zum Beispiel ist es außerordentlich intelligent, nach AFRIKA Waren zu liefern, die wie verpackt sind? Richtig. Aus Plastik. Und weil die nicht so schöne Deponien haben, wandert das dann auch wohin? Genau! Dorthin wo man es gerade hin schmeißen kann.

So weit so gut und zurück zur Tagesschau: Denn diese hatte eine witzige Erklärung parat, welche dem dummen Wahlvieh erzählt wurde, wo das Zeugs denn her käme:

Man blendete eine Deutschland-Karte ein (!), keine Internationale, – Nein! – eine DEUTSCHLAND-KARTE und darauf waren unsere Flüsse eingezeichnet. Der RHEIN, der MAIN, die ODER und die ELBE. Mehr Flüsse gabs nicht zu sehen. Kennt der durchschnittlich gebildete Bürger ja sowieo nicht mehr.

Und dann hieß es: Das Plastik würde in die Flüsse geworfen und gelange dann von eben diesen Flüssen in das Meer, woraufhin dieses dann das Meer verseuche und die arme Pazifikinsel noch dazu.

Ja, seid Ihr denn total bescheuert? Oder einfach nur noch KACKDREIST?

Ja nee is klar. Die bösen Deutschen schmeißen ihren Plastikmüll in Rhein und Ruhr und deshalb sind die Meere verdreckt. Sieht man ja jeden Tag! Man sieht das Zeug auf jedem deutschen Fluß herum schwimmen, so dass man nichts anderes mehr sieht und der Schiffsverkehr ist auch noch beeinträchtigt dadurch.

Also dieser nachrichtlich übertragene Stumpfsinn ist kaum noch zu überbieten. Kein Wunder, dass die Presse per se, so in der Kritik steht. Sind es Träumer, die den Quatsch wirklich glauben?

Oder ist es nicht nur wieder so, dass es natürlich viel leichter ist, den dummen Steuermichel als Schuldigen heraus zu suchen um die wirklichen Verursacher dieser Schweinerei nicht beim Namen nennen zu müssen. Denn mit Müll wird ja Geld verdient und wo Geld ist, ist Lobyismus,

Ach und dann war da noch was: Die Deutschen sind sowieso an allem Schuld. Das habe ich ganz vergessen.

 

2.

Unsere Bundesverteidigungsministerin, Frau Ursula von der Leyen, genannt „Flintenuschi“, legt sich ja derzeit bekanntermaßen mit dem eigens ihr unterstellten Verein an: Der Bundeswehr.

Die Bundeswehr ist nicht allzu begeistert, wegen der dort empfundenen Illoyalität, aber die Bundeswehr hat auch noch nicht verinnerlichen können, dass sie nicht mehr vordergündig eine Armee darstellt, sondern sich auf die Schulungen bezüglich sexueller Diversity einzustellen hat.

Nun sind rechte Umtriebe nicht sonderlich erquickend, weshalb man ihnen nachgehen muss. Aber zudem erscheint ihr Vorgehen recht reflexhaft und nicht auf den Punkt kommend. Denn gleichzeitig – so scheint es – nutzt Flintenuschi die Gelegenheit, die Gesinnung per se prüfen zu müssen. Das bekommt einen faden Beigschmack und hat was von Sippenhaftung.

Natürlich ist es auch recht leicht, nach unten zu treten, aber unangehme Fragen muss man sich wohl dann doch gefallen lasse:

Wie es z.B. möglich war, dass sich ein deutscher Soldat als syrischer Flüchtling registrieren lassen kann. Eigentlich eine Nummer aus dem Lummerland oder eben aus der Bananenrepublik Deutschland, mit einer bald wieder gewählten „Wir schaffen das!“ Kanzlerin. Ja, liebe Angela. Du schaffst uns…

Im Kaiserreich hätte man Flintenuschi ob des Anstrebens dieses Ministerpostens (sofern sie ihn überhaupt je angestrebt hat) gefragt:

„Ja, haben sie denn überhaupt gedient?“ Aber heute braucht man das nicht mehr. Unsere Politiker sind Allround-Genies und jeder der es nicht bemerkt, ist ein Rechter oder schlicht blöd oder Beides.

Und jetzt möchte Flintenuschi als Cheffe richtig aufräumen. Nein, nicht dort wo es notwendig wäre, in Anbetracht nicht fliegender Hubschrauber, um die Ecke schießender Gewehre, eines nicht fliegenden Transportflugzeuges und der eigenen Unfähigkeit, wenigstens eine vernünftige Ausschreibung für die neuen 5 geplanten Fregatten hin zu bekommen, nein, sie betätigt sich lieber als sozialistischer Politoffizier:

Und so lesen wir heute in der BILD:

Im Panzermuseum

                                   Schnittmodell eingezogen

 

Zitat:

Munster – Jetzt muss sogar das Panzermuseum in Munster (Lüneburger Heide) wegen des Bundeswehrskandals seine Exponate neu ordnen! Ein Sprecher des Heeres bestätigt auf BILD-Anfrage:

„Abgesehen von vereinzelten Ausstellungsstücken und Modellen, die entfernt wurden, wurden einzelne Leihgaben der Lehrsammlung der gepanzerten Kampftruppen von der Truppe eingezogen und eingelagert.“

Darunter nach Angaben des Heeres sogar das Schnittmodell einer Wehrmachtswaffe.

Nun, gesunder Menschenverstand beweist sich auch dadurch, dass solche Menschen, die zu eben jenem fähig sind, auch Verhältnismäßigkeiten in ihrem Tun fähig sind anzuwenden.

Ich selbst darf diesen Unfug durchaus anprangern, denn ich war politisch nie „rechts“ , aber die Definierungshoheit obliegt ja nun anderen und daran kann ich nichts ändern.

Vielleicht sollte man im Zuge dessen auch den Verkehrsminister konsultieren, der bitte die Oldtimer-Szene auffordern solle, dass alle Fahrzeuge aus dieser Zeit nicht mehr automobiles Kulturgut seien, sondern Zeitzeuge der NS-Diktatur und deshalb weder ein H-Kennzeichen bekommen können, noch öffentlich mehr vorgeführt werden dürfen.

Dieser blonde wandelnde Aprilscherz in Form einer deutschen Ministerin hat schlicht den Schuß nicht mehr gehört. Vielleicht sollte im September bedacht werden, dass uns auch diese Figuren erhalten bleiben werden, bis sich unser Land international der vollständigen Lächerlichkeit preis gegeben hat.

 

 

 

 

 

 

„Zwangsvaterschaft“ – oder: Die Hinterfragung eines mütterlichen Alleinstellungsmerkmales…

Unlängst hat der Genderkongreß 2017 stattgefunden, welcher ein bislang unbeachtetes Thema aufgriff:

Die Zwangsvaterschaft

https://www.genderkongress.org/anmeldung/

Während die Themen des Genderkongresses derzeit sich noch gewisser Unbeliebtheit erfreuen, in dem sich mittlerweile dem Establishment zugehörig fühlenden „Gender-Mainstreaming“ und deren Vertreter/innen, sind die Themen mithin nicht weniger interessant, sondern notwendig, da die der Öffentlichkeit dargebrachte Einseitigkeit derjenigen, die die Welt zu erklären wissen, kaum noch zu rechtfertigen ist.

Bezeichnend aber ist der Mut, ein Thema aufzugreifen, dass für sich alleine genommen schon eine Frechheit für den Feminismus bedeuten muss, da nicht einmal mehr diskutiert wird – ja nicht einmal kontrovers darüber nachgedacht wird – ob ein Kinderwunsch per se der Zustimmung beider Beteiligter bedarf, wo doch die absolute Deutungs- und Entscheidungshoheit bei der Mutter liegt, ob, wie und wann sie ein Kind möchte.

Der Blog von

https://emannzer.wordpress.com/2017/05/16/nachlese-vortrag-zwangsvaterschaft/

geht hier, auch mit vielen Verweisen und Verlinkungen sehr detailreich der Sache nach.

Grundsätzlich ist ein gesellschaftsfähiges Phänomen zu erkennen, über das genauso wenig nachgedacht wird, als dass es eigentlich tatsächlich dem entspricht, was unsere Gesellschaft derzeit tagein tagaus in die Hörner geflötet wird: Bloß keine Diskriminierung von Irgendwem.

Ist ja eigentlich auch ganz löblich, wäre da nicht das Problem der Selektion durch die Hintertüre. Denn wer sich als „diskrminierungswürdig“ erweist, entscheiden unsere Gleichstellungsexperten. Und Väter gehören nicht dazu. Auch nicht Werdende….

Es wird also auch gar nicht erst in Erwägung gezogen, dass es Männer geben könnte, die in eine solche Problematik als Betroffene herein rutschen könnten. Es ist von vorneherein festgelegt, wer das Opfer ist. Die Mutter.

Das nenne ich mal „Gestaltungsspielraum“.

Da ich dies natürlich so nicht stehen lassen kann, möchte ich demgegenüber eine andere Betitelung aus dem Finanz- und Steuerrecht anführen:

Handelt es sich nicht eher um Gestaltungsmißbrauch?

Während also der feministisch angehauchte Teil der weiblichen Bürgerschaft sehr gerne das Wort des „Erzeugers“ in den Mund nimmt, und dies auch im Zusammenhang mit dem obigen Thema, verbleibt nur noch hierzu zu sagen, dass gerade dann diese Feministinnen sich ihrer vollständigen Glaubwürdigkeit per se berauben, denn die Begrifflichkeit „Erzeuger“ ist wohl eine der sexistischsten Begriffe überhaupt, also Sexismus in Reinkultur, welcher doch so gerne von genau dieser Seite aus bekämpft wird.

Ich nenne eine Mutter auch nicht – und verhält sie sich noch so zweifelhaft – eine „Gebährende“.

Dies festzuhalten mir einmal wichtig war…

Betrachten wir also bei allem Für und Wider einmal einen Fall aus der Praxis:

Ein Paar ist seit einiger Zeit „zusammen“. Während der Mann sich noch nicht schlüssig ist, ob er ein Kind haben möchte (oder mit dieser Frau haben möchte?) oder nicht, beschließt die Mutter die Pille zu vergessen. Nun, man kann eine Pille vergessen, aber man sollte eben nicht vergessen, dass man sie vergessen hat. Aber das ist ein anderes Thema, denn hier ist das „Vergessen“ gleichzusetzen mit „Vorsatz“, den zuzugeben die Frau in der Öffentlichkeit dann sich doch nicht traut, weshalb man eben dann das Wort „vergessen“ nutzt. Wohl wissend, dass solche Vorgänge dann doch schon mal einen faden Beigeschmack nach sich ziehen können.

Der Mann und werdende Vater allerdings, steht nun vor einem Dilemma. Gefragt hat ihn niemand. Und ganz nebenbei ist er im Grunde also betrogen worden.

Egal ob:

  • Die Frau nun abtreiben möchte (und er nicht) oder,
  • Die Frau das Kind möchte (und er nicht)

Dieser Betrug ist nun nicht strafrechtlich relevant, aber es ändert nichts an der Defintion des Wortes Betrug an sich, welches nun schon – wissend was als Nächstes kommt – wortreich und auch agressiv von Seiten der Brigitte-Forum-Nutzer abgewiesen würde.

Nun , also seiner Entscheidungsfreiheit beraubt, hintergangen und betrogen, verlangt die Gesellschaft zum Einen, und die Mutter im Besonderen, von ihm „seinen Mann zu stehen“. Nicht zu seiner Entscheidung, die er ja nie treffen durfte, sondern zu dem, was auf ihn zukommt. Egal was.

Da hier einmal mehr die Deutungshoheit des Begriffes „Moral“ schlicht bei anderen lag, geht ihm sehr schnell argumentativ die Puste aus. Wie kann man sich auch nur gegen ein, nun schon sich auf der Welt befindliches Kind, stellen? Und nicht nur das! Wie kann man sich gegen eine Mutter stellen, die ein Kind nicht austragen möchte? Er kann es drehen und wenden wie er will. er steht daneben und hat genau dort zu bleiben…

Zahlen will er nur nicht, der Lump! (Sollte die Mutter sich für das Kind entschieden haben)

Und schwupps, befinden sich diejenigen ohne Scham und in aller Eile, die jedes Rollenverständnis und Verteilung desselbigen, versuchen als „Pfui Bäh“ vom Tisch zu fegen, wieder genau dort sehr gerne wieder, nämlich in dem Rollenverständnis, welches es doch so stark zu bekämpfen gilt.

Mutter bestimmt. Vater zahlt.

„Frau“ macht sich eben die Welt, wie sie ihr gefällt…

Der, dem Manne nun aufoktroyierte Wille der Frau, dem ein vollzogener Betrug voranging, hat nun die bedingungslose Kapitulation des Mannes zu folgen.

Entweder „Augen zu und durch“, was vielfach praktiziert wird, oder aber die Trennung von dieser Frau, da ja auch das Vertrauen des Mannes in seine Partnerin mißbraucht wurde und wer weiß was als Nächstes kommt?

Gemäß den Fall, dass die Mutter gegen den Willen des Mannes ein Kind bekam, gilt es aber nun die Finanzierung zu sichern, denn das Kindeswohl steht ja im Vordergund und wird gerne am Gelde festgemacht, so dass die Frau sich trefflich schön dahinter verstecken kann . Sie mutiert zum Opfer eines unwilligen Mannes.

Das deutsche Unterhaltsrecht verhält sich hier eindeutig: Der Staat will nicht zahlen, wenn er es verhindern kann, obwohl er Kinder möchte, die Frau kann nicht zahlen, da sie oftmals nicht einmal auf einen erlernten Beruf zurück greifen kann oder möchte und in Anbetracht des Vorhandensein eines Babys nun sowieso diesbezüglich gehandicapt ist, also bleibt nur noch Einer: Der Vater!

So macht man sich einfach, was nicht so einfach sein kann!

Und deshalb wäre einmal ganz revolutionär folgender Ansatz diskutierwürdig:

Wer sich über den Willen des Partners hinweg setzt und dessen ungewollte Elternschaft in eine erzwungene Elternschaft ändert, unterliegt dem Grundsatz des „Auswahlverschuldens“, dessen Auswirkungen dann zu tragen sind.

Gleichbedeutend: Keine Einwilligung. Kein Unterhalt!

Nun kommt der Begriff des „Auswahlverschuldens“ aus dem Schuldrecht.

Auswahlverschulden (lat. culpa in eligendo) ist ein Begriff aus dem Schuldrecht. Er bezeichnet den Sachverhalt, wenn der Schuldner bei der Erfüllung seiner Verbindlichkeit einen Dritten eingeschaltet hat, der erkennbar ungeeignet oder dessen Einschaltung doch zumindest mit erkennbaren Risiken verbunden ist.

Zumindest mit Risiken verbunden ist es, wenn eine Mutter ein Kind bekommt, ohne den Vater vorher zu fragen oder dessen Einwilligung einzuholen, so dass dieser Vater dann auch sagen könnte:

„Ach, laß mir meine Ruh'“ Das Risiko geht sie aber voll ein, denn der Zahlungen kann sie gesetzlich sicher sein. Sie zwingt eine Person in eine ungewollte Situation. Nach unserem Recht zahlt sie dann trotzdem. Um Rechte bezüglich des Kindes muss sie aber kämpfen. Ist das moralisch, wo doch die Frage nach der Moral auch im Raume stand?

Man wäre geneigt zu fragen, ja wie solle man denn die vorherige Einwilligung beweisen (?), – was nachvollziehbar ist – aber bei der Reform des Sexualstrafrechtes hatte man auch keine Probleme, eine quasi Beweislastumkehr mit dem Risiko der Befeuerung von Falschbezichtungen in Kauf zu nehmen.

Und hier einige interessante Fragen aus dem Workshop, welcher auf dem Gender-Kongress abgehalten wurde:

Zwangsvaterschaft – offene Fragen
Die Stellung des biologischen Vaters
Quelle der Fragen; zu finden auf dem Blog „jungsundmädchen“
1) Wie weit können die Rechte des biologischen Vaters in eine bestehende
Familie hineinreichen, wenn die Mutter bereits mit einem anderen Mann
eine Familie hat?
Bezüglich der Pflichten des biologischen Vaters besteht zumindest seitens des deutschen Familienrechtes kein Zweifel. Zahlen! Natürlich darf er die (Rest-) Idylle der Familie nicht stören. Aber sind die Interessen des Kindes nicht auch diejenigen, den leiblichen Vater kennen lernen zu dürfen und auch entsprechende Umgangsrechte wahrnehmen zu können?
2) Was gebietet der Schutz der bereits bestehenden Familie?
Diese Frage ist komisch, wie seltsam. Ist die Familie nicht mehr geschützt, wenn ein Kind der Familie einen anderen Vater hat und dieser seine Vaterrechte auch wahr nimmt? Vor wem oder was muss die Familie geschützt werden? Vor ihm?
Schützen wir dann demnächst auch Patchworkkrempel vor umgangsbegehrenden Vätern und nehmen ihnen gänzlich dieses Recht?
3) Welche Rechte kann der  biologische Vater geltend machen, wenn die
Schwangere gegen seinen Willen abreibt?
Vor vollendete Tatsachen gestellt, verbleibt wohl nicht viel. Das bestehende Abtreibungsrecht dürfte hier keine Lösung parat haben (können).
4) Kann es eine Abtreibung geben, zu der beide Eltern zustimmen müssen?
Und warum nicht? Zumindest sollte die Möglichkeit in Betracht gezogen werden, dass der Vater vorher gefragt werden muss, ob er das Kind groß ziehen möchte.
5) Ist ein verpflichtender Vaterschaftstest moralisch abzeptabel?
Sich über Moral zu unterhalten, kann weit führen. An diese hält sich die Familienrechtsprechung genauso wenig, wie es Frauenrechtlerinnen tun, wenn es um die Vertretung eigener Interessen geht.
Welche Frau hätte Interesse an einem Vaterschaftstest, wenn sie ihrem Ehemann beichten muss, was sie so in ihrer Freizeit anstellt? Es sei denn, sie stellt Unterhalt über den Ärger, der ihr blüht.
Ein Interesse daran, kann nur ein leiblicher Vater haben, der gleichzeitig seine Vaterschaft leben will. Darauf wurde bislang kaum Rücksicht genommen. Daran wird sich vorerst kaum etwas ändern.
Das Interesse könnte aber auch beim Kind liegen. Das zu fragen, wird schwierig, wenn es klein ist. Und da der mütterliche Alleinherrschaftsanspruch gesichert ist, überträgt man diese Frage an diejenige, die oftmals das wenigste Interesse daran hat
6) Welche der Abtreibung analogen Möglichkeiten sollte der biologische Vater haben?
Was sich aus der Antwort zu Frage 4 schon ergibt.
Hier gilt doch eher generell festzustellen:
Eine gleichberechtigte Teilhabe  der Eltern am Leben des Kindes – also Vater und Mutter – ist schon so oft bei normalen Trennungs- und Scheidungsangelegenheiten für Vätern kaum umsetzbar. Sollte aber selbstverständlich so sein. Dies auf die Abtreibungsfrage und die Entscheidung, ob die Abtreibung stattfinden soll oder nicht zu übertragen, indem beide Elternteile die Möglichkeit haben müssen, sich dazu äußern zu  können, um dann zu klären, ob der Vater das Kind haben und großziehen möchte, wäre eine durchführbare Option.
Hier wäre auch der Moral Genüge getan.
Dazu bedarf es aber auch der Aufmerksamkeit, die Argumente der „Gegenseite“ zu beleuchten, welche aufzeigen, mit welcher Ideologie man es wirklich zu tun hat.
So ein Zitat einer erregten Feministin:
„An die Zustimmung des Erzeugers aber seine Vaterpflichten zu knüpfen,
ist zum einen Erpressung, begründet zum anderen eine soziale Notlage,
die zu einer Abtreibung berechtigt und ist reichlich herzlos gegenüber
dem Kind.“
Den Satz muss man erst einmal verstehen lernen. Dieser Auswurf an Sexismus  (Erzeuger),  und an geistiger Wirniss ist wohl nicht zu überbieten.
Es fühlt sich also diejenige erpresst, die nach Zeugung eines Kindes die Rechte des Vaters an seinem Kind – und die Rechte des Kindes an dessen Vater – negiert und die eigenen Interessen dem überordnet und sich dann selbst für schutzwürdig erklärt, indem sie sich als Opfer einer Erpressung sieht. Perfider geht es nicht.
Und setzt noch Einen drauf, indem sie daraus eine eigene „soziale Notlage“ begründet, die sie selbst wissentlich und willentlich herbei führte, indem sie mit diesem bösen Menschen in die Kiste ging, (dafür war er dann doch gut genug), um sich dann berechtigt zu sehen, eine Abtreibung ohne dessen Einwilligung vornehmen zu dürfen.
Wenn ich es richtig sehe, ist also die Abtreibung des Kindes dann nicht herzlos, sondern der vom Vater bekundete Wille, das Kind haben zu wollen.
Eines muss man solchen Leuten lassen. Im Laufe der vielen Zeit, die ihnen gelassen wurde, ihre eigenen Interessen über Alles andere zu stellen, konnte man sich so gut vorbereiten, dass es schon zur Tugend erwuchs, aus den eindeutigsten Vorgängen einen Opferstatus hervor zu zaubern, dessen Hinterlist zu durchschauen nur den Ausgebufftesten noch möglich erscheint.

 

 

 

The failed state – SOMALIA

Die täglichen Nachrichten berichten derzeit Schlimmes als auch Positives über Somalia; ein Land, dass in den 90ern und darüber hinaus, bei amerikanischen – und auch anderen – Soldaten, Alpträume erzeugte und bis heute als Terroristennest verschriehen ist – was durchaus seine Berechtigung hat.

Somalia, the failed State. Gescheitert. Unregierbar. Von einer Terroristentruppe belagert (al-Shabaab) und von lokalen Milizen ersatzweise terrorisiert. Anarchie in Reinkultur.

Neben der erneuten Hungerkatastrophe, hallen Jubelschreie in die Welt hinaus, welche verkünden, das Somalia einen neuen (jungen) Präsidenten hat, dem die Probleme seines Landes bewusst sind (ach neee…) und der nun Hoffnungsträger für seine geschundene Bevölkerung und der internationalen Gemeinschaft sein soll.

Würde es sich bei dem neuen Präsidenten um ein Mitglied der „“Expendables“ handeln, würde ich dem ja noch Hoffnung schenken. aber dem ist nach meinen Recherchen nicht so.

Na, „dann schaun mer mal“, um den Spruch eines bekannten Ex-Fußballers heran zu ziehen.

„Dann schaun mer mal genauer hin“, darf ich proklamieren und wende den Nachrichten besondere Aufmerksamkeit zu.

Was ist diesen Nachrichten substantielles zu entnehmen?

  1. Dort gibt es einen neuen Präsidenten
  2. Es gibt Milliarden Hilfen der internationalen „Gemeinschaft“ und auch Deutschland’s

Das war’s dann aber auch… Und weiter? Naja, mehr Details zu offenbaren, kann hier kaum wünschenswert sein, denn neben der Motivlage, dass „man“ Flüchtlingsströme an der Wurzel des Problemes anpacken möchte, sind die dahinterliegenden Gründe nicht für die Nachrichten gedacht.

Um zu verstehen, wie „Afrika-Politik“ wirklich funktioniert, müssen wir also dorthin schauen, was nicht Einzug in die „Tagesschau“ findet und schauen uns dieses „Land“ etwas genauer an.

Im Norden des Landes hat sich ein „Staat“ gebildet, der seit Jahren um internationale Anerkennung ringt – und diese nicht bekommt: SOMALILAND

Somaliland, war der ehemalige britisch kolonialisierte Teil von Somalia, während der Rest sich der italienischen Kolonialisierung „erfreuen“ durfte. Das die Kolonialmächte sich allesamt nicht gerade mit Ruhm beklekkerten ist gemeinhin bekannt und hier nicht das Thema. Nur geographisch kann man sich also nun über Somaliland ein Bild machen.

Nachdem das nun geschehen ist, lesen wir bei „wikipedia“ über Somaliland; Zitat:

Die Republik Somaliland ist als De-facto-Regime ein praktisch unabhängiger, international aber bisher nicht anerkannter Staat in Ostafrika, der den Nordteil Somalias – das ehemalige Kolonialgebiet Britisch-Somaliland – umfasst.

Und finden hier die erste breit gestreute Falschinformation. Denn Somaliland ist tatsächlich eine funktionierende Demokratie (!) und kein „De facto Regime“, wie man es Glauben machen möchte.

Somaliland kennt keinen Terrorismus und keinen Bürgerkrieg. Es bekämpft die Piraten, indem man sie – wenn man welche fasst – entwaffnet und einsperrt. Tatsächlich! Denn die Regierung von Somaliland hat ein absolut stabiles Land schaffen können, dass sich im Übrigen schon 1991 für unabhängig erklärt hat. Und das tatsächlich auch anderslautene Beschreibungen von Somaliland zu finden sind, zeigt diese Schweizer Web-Site, die ich in diesem Zusammenhang empfehle zu lesen, um sich ein Bild machen zu können:

https://www.nzz.ch/international/afrika/somaliland-der-staat-den-es-nicht-geben-darf-ld.13370

Somaliland druckte in der Folge dann tatsächlich auch eigenes Geld, welches bis heute in Stapeln gebunkert wird, denn die Währung wird neben der fehlenden Anerkennung dieses Landes ebenso nicht akzeptiert, und ist demnach für den Weltmarkt auch nicht anwendbar.

Während nun also auch die Bundesregierung 2 Milliarden (!) Euro in Somalia hoffnungsfroh „investieren“ will, wobei wir wohl nie erfahren werden, wo das Geld letztlich dann tatsächlich gelandet ist, bekommt Somaliland im wahrsten Sinne des Wortes, keinen Heller! Keinen einzigen Euro-Cent! Nichts. Nada! Ein stabiles Land, dass zu fördern sich lohnen würde, wird links liegen gelassen. Stattdessen investiert man in ein Terror-Nest. In einen „failed State“, wie gescheiterte Staaten international genannt werden.

http://www.kas.de/wf/doc/kas_23326-544-1-30.pdf?110822132907

Woran liegt das? Nun letztlich an der „unlängst“ stattgefundenen Kongo-Konferenz in Berlin (1884/1885) in der die Grenzen der afrikanischen Staaten gezogen wurden, und zwar nicht nach den ethnischen Begebenheiten des Kontinents, sonden lediglich nach der Interessenlage der europäischen Kolonialmächte.

Und die „Staatengemeinschaft“ hält an der „grundsätzlichen Unverrückbarkeit von Verfassungsstaaten“ fest, was eben die Anerkennung sich neu gebildeter Staaten in Afrika verhindert. Wenn es auch nicht gerade logisch erscheint oder der Friedenssicherung verhilft. Im Falle von Somaliland wäre dies ein Argument, wenn es auch Ausnahmen gibt, wie z.B. der Fall Süd-Sudan.

In der aktuellen Gemengelage der Politik und demzufolge also auch in den de facto sehr kurz gehaltenen Nachrichten für die Öffentlichkeit, sind also auch die Bestrebungen von Somliland nicht gerne gesehen und bleiben somit unerwähnt.  Ja, sie sind sogar unerwüscht. Dass es sich um ein stabilisiertes Land handelt, dass völlig auf sich alleine gestellt, versucht zu überleben, und ganz nebenbei mit eigener (schlecht ausgerüsteter) Polizei und ein wenig Militär versucht, sich bewaffneter und gut gerüsteter Eindringlinge zu erwehren, wird so nicht dargestellt.

Liest man den wikipedia Artikel über Somaliland weiterhin durch, stößt man auch auf eine Begründung, warum Somaliland noch keine Unabhängigkeit erfahren darf. Wegen des Konfliktes mit Bevölkerung in der Region Puntland. Dieses Argument ist aber nur vordergründig angeführt, denn tatsächlich will man Somalia als „Einheit“ erhalten. Eine Einheit, die es dort genausowenig gibt und gab, wie in vielen anderen afrikanischen Ländern auch.

Auch gab das auswärtige Amt für Somaliland eine Reisewahrnung aus. Der Leser bekommt also ebenfalls den Eindruck eines völlig chaotischen und zudem gefährlichen Landes.

Das Somaliland sicher kein Paradies für Alltours-Touristen ist und auch keine Sicherheitsstandards anderer Länder hat, kann und muss auch nicht negiert werden. Trotzdem ist Somaliland, verglichen mit dem Rest-Somalia, ein Land mit paradiesischen Zuständen.

Und um AFRIKA besser kennen lernen zu können und auch um Somaliland „kennen zu lernen“ bedarf es oft Berichten derjenigen wenigen Personen, die solche Länder bewusst und intensiv bereisten.

Denn die Medien scheinen dazu eher ungeeignet zu sein.

Daher darf ich einen atemberaubenden und unglaublich tollen Reisebericht in Form eines Buches der Familie Beck empfehlen, die mit ihrem Geländewagen auch Somaliland besuchten. Und wer dieses Abenteuer als angenehme Bettlektüre liest, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus:

Empfehlung:

Werner Beck: Afrika hautnah

https://www.amazon.de/Afrika-hautnah-Cruiser-Grenzg%C3%A4nger-Kontinent/dp/3768836940/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1494494443&sr=8-2&keywords=Afrika+hautnah

Und während Beck so durch Afrika streift, gelangt er irgendwann auch nach Somaliland. Neben dem für uns amüsanten Erlebnis, dass er als erwünschter und seltener Tourist vom Vize-Präsidenten persönlich begrüßt wird, der sich noch dafür entschuldigt (!) dass der Präsident gerade nicht zugegen sein kann, bekommen die Beck’s an ihrem Nachtlager zwei Soldaten „aufgezwungen“, die des Nachts am Strand den mit einer Schlafkabine ausgestatteten Geländewagen bewachen! Ganz ohne erwünschtes Bakschisch….

Der Vize-Präsident begründete den Service unerwarteter Bodyguards mit den Worten, „man könne sich als ein Land, dass die Unabhängigkeit begehrt, nicht erlauben, dass nur irgendjemandem der sie bereist, auch nur ein Haar gekrümmt würde. Die Staaten würden sie genau beobachten.“

Weshalb ich mich dem Thema „Somaliland“ heute gewidmet habe? Vielleicht auch nur, um einmal darauf aufmerksam zu machen, dass Afrika für uns immernoch ein völlig unbekannter Kontinent ist. Das Afrika eben nicht nur – wenn auch leider oft und in großen Teilen – aus räuberischen Banden besteht und dass es Zeit würde, – auch für unsere Medien – erst einmal ein wahrheitsgetreues Bild über Afrika aufzubauen und sich wirklich einmal mit diesem Kontinent zu beschäftigen. Denn Hilfe, so man sie tatsächlich gewähren möchte, kann nur dann effektiv erfolgen, wenn man ein Land, oder einen ganzen Kontinent tatsächlich kennt.

Ich wage zu behaupten, dass neben diverser wirtschatlicher Interessen, tatsächlich überhaupt kein weiteres Interesse besteht, diejenigen zu fördern die es verdient haben und – man möge mir diese Worte verzeihen – diejenigen eben NICHT zu fördern, bei denen genau bekannt ist, wie das Spiel am Ende ausgeht.

Investieren wir also Gelder in Länder die den unbedingten Willen zeigen, eine stabile Gesellschaft zu gründen, sind dies Investitionen in die Zukunft, die diese Begrifflichkeit auch verdient haben.

Dann, und nur dann, sind aus eben diesen Ländern auch keine Flüchtlingsströme mehr zu erwarten. Wollte man, dass diese abreißen…

Stattdessen wird ein „neuer Präsident“ hoffiert, der auch „Mister Käse“ genannt wird und der alle Hoffnungen schon verbal eingebremst hat.

„Mohamed Abdullahi“, der eine recht aufregende Amtseinführung erfuhr, da ganz nebenbei die Al-Shaabaab Miliz mit Bombenanschlägen zeitgleich auf sich aufmerkam machte – was in der „Tagesschau“ nicht erwähnt wurde -, ist ein „us-somalischer Doppelbürger“. Könnte sich hier die Frage aufwerfen, wem sich dieser neue Präsident tatsächlich berufen fühlt und welche Interessen er tatsächlich dann zu vertreten gedenkt?

http://www.aljazeera.com/news/2017/02/president-mohamed-abdullahi-farmajo-inaugurated-170222081953516.html

Da die Freunde Amerikas nun mit Geldern zur Hilfe stehen, allen voran auch unsere Bundesregierung, erscheint vor diesem Hintergrund dann auch erklärlich.

Und so finden sich in seinem Werdegang viele Anhaltspunkte, welche dies untermauern. Somit sogar bei wikipedia zu finden:

1985–1989 war er Finanzbeamter in der somalischen Botschaft in den USA[4] und arbeitete vor seiner Emigration in die USA 1990 im Außenministerium von Somalia.[5]

Von 1994 bis 1997 arbeitete er bei der Wohnungsverwaltung der Stadt Buffalo als Finanzbeauftragter[4], von 1995 bis 1999 in einem Bleientsorgungsprogramm. Von 2000 bis 2002 war er im Gleichstellungsbüro der Erie County beschäftigt und danach in der Verkehrsabteilung in Buffalo tätig.

Im Dezember 2010 geriet der Minister in die Kritik, weil seine Regierung (denn als Staatschef war er schon mal tätig, nämlich von 2010-2011) ohne die Zustimmung des Parlaments Verträge mit zwei ausländischen Firmen geschlossen hatte.[10] Dabei handelte sich es um einen Auftrag für die Ausbildung der Präsidentengarde mit der Sicherheitsfirma Saracen International sowie die Vergabe der Verwaltung des Flughafens Mogadischu an die Firma SKS.

Zumindest eine Nähe zur Wirtschaft ist seinem Werdegang also ableitbar. Ob er Nähe zu seinem geschundenen Volk praktizieren wird, bleibt erst einmal abzuwarten.

Ohne von vorneherein per se Schlechtes unterstellen zu wollen,  bleibt ein fader Beigeschmack. Besteht ein Interesse daran, Somalia zu befrieden? Will er in Zusammenarbeit mit der USA tatsächlich die Terrorgruppen und die Piraterie bekämpfen und wenn ja, wie?

Fragen über Fragen, die offen bleiben, während übliche politische Phrasendreschereien die Nachrichten beherrschen.

Jedenfalls darf er sich großer finanzieller Hilfen erfreuen. Somaliland bekommt diese nicht. Und trotz der Erwähnung bei wikipedia bezüglich des erwähnten und 2010 stattgfundenen „Ausrutschers“, soll er „in der somalischen Bevölkerung“ einen guten Ruf haben und bekannt sein für „Transparenz“.

Da lohnt es sich, die widersprüchlichen Formulierungen und Bekanntgaben auch deutscher Medien mal genauer zu betrachten:

Und wer wäre da nicht besser geeignet, als die „taz“… Bei der „taz“ gibt es ein klares Bild von „Gut“ und „Böse“, das schon oft bei vielen Lesern für Verwirrung und Kopfschütteln sorgte, aber hier offenbart man in einen recht seichten Artikel und selbst eingebrachte Widersprüche, deren Aufklärung aber in der Folge gänzlich fehlen.

http://www.taz.de/!5380154/

Zitat:

Der neue Staatschef hat den Ruf, transparent und nicht korrupt zu sein. Er war sehr beliebt während seiner kurzen Zeit als Regierungschef 2010/2011. Damals sorgte er dafür, dass Regierungssoldaten bezahlt wurden und Minister ihre Vermögenswerte offenlegen: eine ganz neue Art der Transparenz in Somalia. Kein Wunder, dass der Premier daraufhin politischen Machenschaften zum Opfer fiel.

Oh, welch Loblied! Um dann in der Folge lesen zu müssen:

Die Präsidentschaftswahl jetzt fand auf einem Hochsicherheitsgelände im hermetisch von ausländischen Eingreiftruppen abgeriegelten Flughafen von Mogadischu statt. Es waren wahrscheinlich die längsten Wahlen der Welt. Normale Bürger konnten nicht wählen. Klanälteste bestimmten über 14.000 Delegierte, die wiederum 275 Parlamentsabgeordnete wählten. Die Parlamente der sechs designierten Bundesländer Somalias – Puntland, Somaliland, Jubbaland, South West State, Galmudug, Hirshebelle – bestimmten 54 Mitglieder des Senats. Beide Häuser zusammen wählten den neuen Präsidenten.

„Normale Bürger“ konnten also nicht wählen? KONNTEN oder SOLLTEN nicht? Die taz, plötzlich ganz seicht und konform, gar nicht auf den gewohnt verbal agressiven Zug aufspringend, wenn es um die Bennennung „feministischer Programmatik“ oder böser Umtriebe in Deutschland geht, kommentiert dieses „ganz neue Demokratieverständnis“ im Weiteren überhaupt nicht.

Solche Art „Wahlen“ sollte sich mal ein Land erlauben, dass gleichzeitig die Chuzpe an den Tag legt, Gelder der Weltengemeinschaft verlangen zu wollen. In diesem Falle scheint es so, als störe es niemanden. Und dies muss Gründe haben.

So ließe sich der Vorgang in Somalia sicher noch lange weiter ausführen. Ein fader Beigeschmack bleibt jetzt schon.

Zwei Milliarden Euro will Deutschland in diesen „failed State“ investieren, der angeblich – so der neue Präsident – noch zwanzig Jahre brauche, um befriedet zu werden.

KEIN Geld für Somaliland, dass dringender Entwicklungshilfe bedarf und aufzeigt, dass es anders gehen kann, wenn man nur will.

Stattdessen, zwei Milliarden Euro in ein Land investiert, über das mir zwei somalische Flüchtlinge folgendes berichteten:

„Oh. Al-Shaabaab. Kommen in Haus und einfach nur Bumm-Bumm. Alle tot. Waffen jeder hat. Ich mich versteckt habe. Vater tot. Dann Mutter vergewaltigt. Dann auch tot. Ist normal in Somalia. Immer Krieg.“

Das hatten die beiden jugendlichen Flüchtlinge aus Somalia dann auch ein wenig verinnerlicht. Unter Gewalt groß geworden, waren sie selbst nicht in der Lage, ihr eigenes Verhalten zu reflektieren, weshalb sie in der Folge notgedrungen Hausverbot in der Kneipe erhielten und raus geworfen wurden, weil sie u,.a. der Meinung waren, dass ausgetrunkene Gläser sich eignen, an der Theke zerschmettert zu werden. Bier ist nicht für Jeden sonderlich verträglich….

Somalia ist – wie viele andere Länder auch – ein Politikum. Geprägt von ausländischer Einflussnahme. Unmoralischer Motivation derselbigen. Verlogener Politik der Staatengemeinschaft und Opfer von Interessen, die wir in ihrem widerlichen Ausmaß nur erahnen können.

Wäre dem nicht so, würde man wirklich überlegen, wie eine Hilfe überhaupt möglich sein kann. Und man würde Geld nach Somaliland überweisen. Würde….