Einmal quer durch’s Gemüse, oder: Wie blöd darf man sein?

Kennen Sie das? Welch schönes Gefühl, einen Blog zu haben, auf dem Sie einfach einmal so richtig abkotzen können und selbst wenn es keiner liest, ist es Dir richtig scheiß egal.

Ja, man darf sogar mal Kraftausdrücke verwenden, weil Dich sowieso keine Sau kennt. Ich mag das. Eine Rampensau war ich noch nie und möchte auch keine werden. Also tippe ich hier.

Und anonym darf ich das sowieso 😉 Natürlich darf man auch anonym niemanden beleidigen, was ich auch nicht vor habe, aber: Ich bin im Schreiben sozusagen recht frei. Bezogen auf meine Bücher ist das manchmal schwierig, weil irgendwann der Lektor Schnappatmung bekommt. Aber auch den muss ich hier nicht konsultieren.

Also fangen wir doch einmal mal mit Punkt 1 an und gehen mal heute zwei Aufreger durch, welche nur rudimentär wieder gegeben werden können, denn die Liste ist lang. Seeeehr lang – in unserem ach so schönen Lande. Und weitere Aufreger spare ich mir für weitere Artikel auf.

1.

Die gute alte „Tagesschau“. Von Bösewichtern als Bestandteil der Lügenpresse beschimpft. Von sachlich gebliebenen Realisten die Information suchen, gemieden, ob ihrer recht kurz gehaltenen Nachrichten, dient sie doch aber der Nachrichtenübermittlung zumindest dem Großteil der Bürger.

Kommt da doch gestern tatsächlich folgendes: Ein Bericht über eine Insel im Südpazifik, die aufgrund der Meeresströmung Unmengen (!) an Plastikmüll heran gespült bekommt, der sich zudem fortsetzt, wenn man am Strand auch noch ein bißchen gräbt. Müll überall! Plastik, dass die Meere zerstört. Plastik, dass die Fische tötet. Plastik, dass den Tod eines ganzen Ökosystems verursacht. So weit so gut. Also eben nicht gut, aber soweit vernommen.

Dann: Ja, wo kommt der Scheißdreck denn her? Fangen wir mal so an:

Seitdem die „Grünen“, die sich ja während ihrer Entstehung des politischen Großwerdens die Umweltpolitik (zurecht) auf die Fahnen geschrieben hatten, die Müllberge kritisierten, ist viel Zeit vergangen.

Seither wird an Müll viel viel Geld verdient. Bei uns wird er verbrannt oder recycelt. Wilde Deponien gibt es nicht mehr. Wir zahlen für den Abfall wie es sich für einen ordentlichen Bürger gehört. Bringt er etwas zur Deponie, findet er ein ordentlich aufgeräumtes Unternehmen vor, das fein sortiert, viele verschiedene Container aufweist, in die man nach vollzogener Mülltrennung die eigenen Sachen entsorgen darf und etwas zusätzliche Gebühr dafür zahlt. Alles in Butter. Sollte man meinen…

Zurück zu den „Grünen“. Haben Sie in der Vergangenheit nochmal etwas von Müllbergen gehört? Krirtik daran, warum man eine schlichte Ware zig mal in Plastik verschweißen muss. Bei uns gibt es die sogenannten „gelben Säcke“. Da kommt der Plastikmüll rein. Scheißzeugs, dass nicht richtig brennt und die Natur nicht abbaut. Ein Dreipersonen-Haushalt legt regelmäßig zur Abholung sechs-bis acht Säcke Plastikmüll an die Straße. 6 bis 8 (!) . Nur Plastik! Nix Anderes! Stört das Jemanden? Stört das die Grünen?  Nöööö.

Und der Scheiß ist auch noch umsonst! Kostet also nix extra. Ist in den Gebühren drin! Nebenbei bemerkt:

Ist Ihnen noch nie aufgefallen, dass unser Staat, der sich ja ach so um die lieben Kinderlein und die Familien kümmern möchte – insbesondere deren Förderung- haha, watt hammer gelacht, nicht dafür zu sorgen imstande ist, dass nämlich WINDELSÄCKE einen verdammten Scheiß-Haufen an Geld kosten? Richtig gelesen! Eine kleine Familie bekommt ein Baby und das macht richtig viele kleine Scheißhaufen. Die zu entsorgen kostet Geld: Jeder Sack- und der ist echt schnell voll – kostet bei uns 1.50 €. Da kriegste mal schnell im Monat 10-12 Säcke beisammen. Der PLASTIKSACK kostet nichts extra. Komisch, wie ich finde.

Unsere mittlerweile mit Krawatten ausgestatteten Grünen finden das nicht komisch. Komisch eigentlich.

So. Was passiert mit dem Dreck? Naja, man verkauft ihn. Ja, man verkauft Müll! Wie auch immer das im Detail geht, aber es wird mit Müll Kohle gemacht. Und seither mit Müll Kohle gemacht wird, hört man auch keine Klagen mehr, es gäbe von demselbigen zuviel. Seltsam oder? (Ironiebutton aus)

Nun schippern über die Weltmeere allerlei Dampfer, mit Schweröl betrieben, während Du ein umweltgerechtes Auto kaufen sollst, und die sind auch mit Müll beladen. Ja, und wie werden die Dinger den Scheiß los? Manchmal auf einfache Weise: Man lässt ihn zu Wasser, sozusagen. Zusätzlich zu den ganzen anderen Phänomenen, wo der Müll sonst noch her kommt.

Zum Beispiel ist es außerordentlich intelligent, nach AFRIKA Waren zu liefern, die wie verpackt sind? Richtig. Aus Plastik. Und weil die nicht so schöne Deponien haben, wandert das dann auch wohin? Genau! Dorthin wo man es gerade hin schmeißen kann.

So weit so gut und zurück zur Tagesschau: Denn diese hatte eine witzige Erklärung parat, welche dem dummen Wahlvieh erzählt wurde, wo das Zeugs denn her käme:

Man blendete eine Deutschland-Karte ein (!), keine Internationale, – Nein! – eine DEUTSCHLAND-KARTE und darauf waren unsere Flüsse eingezeichnet. Der RHEIN, der MAIN, die ODER und die ELBE. Mehr Flüsse gabs nicht zu sehen. Kennt der durchschnittlich gebildete Bürger ja sowieo nicht mehr.

Und dann hieß es: Das Plastik würde in die Flüsse geworfen und gelange dann von eben diesen Flüssen in das Meer, woraufhin dieses dann das Meer verseuche und die arme Pazifikinsel noch dazu.

Ja, seid Ihr denn total bescheuert? Oder einfach nur noch KACKDREIST?

Ja nee is klar. Die bösen Deutschen schmeißen ihren Plastikmüll in Rhein und Ruhr und deshalb sind die Meere verdreckt. Sieht man ja jeden Tag! Man sieht das Zeug auf jedem deutschen Fluß herum schwimmen, so dass man nichts anderes mehr sieht und der Schiffsverkehr ist auch noch beeinträchtigt dadurch.

Also dieser nachrichtlich übertragene Stumpfsinn ist kaum noch zu überbieten. Kein Wunder, dass die Presse per se, so in der Kritik steht. Sind es Träumer, die den Quatsch wirklich glauben?

Oder ist es nicht nur wieder so, dass es natürlich viel leichter ist, den dummen Steuermichel als Schuldigen heraus zu suchen um die wirklichen Verursacher dieser Schweinerei nicht beim Namen nennen zu müssen. Denn mit Müll wird ja Geld verdient und wo Geld ist, ist Lobyismus,

Ach und dann war da noch was: Die Deutschen sind sowieso an allem Schuld. Das habe ich ganz vergessen.

 

2.

Unsere Bundesverteidigungsministerin, Frau Ursula von der Leyen, genannt „Flintenuschi“, legt sich ja derzeit bekanntermaßen mit dem eigens ihr unterstellten Verein an: Der Bundeswehr.

Die Bundeswehr ist nicht allzu begeistert, wegen der dort empfundenen Illoyalität, aber die Bundeswehr hat auch noch nicht verinnerlichen können, dass sie nicht mehr vordergündig eine Armee darstellt, sondern sich auf die Schulungen bezüglich sexueller Diversity einzustellen hat.

Nun sind rechte Umtriebe nicht sonderlich erquickend, weshalb man ihnen nachgehen muss. Aber zudem erscheint ihr Vorgehen recht reflexhaft und nicht auf den Punkt kommend. Denn gleichzeitig – so scheint es – nutzt Flintenuschi die Gelegenheit, die Gesinnung per se prüfen zu müssen. Das bekommt einen faden Beigschmack und hat was von Sippenhaftung.

Natürlich ist es auch recht leicht, nach unten zu treten, aber unangehme Fragen muss man sich wohl dann doch gefallen lasse:

Wie es z.B. möglich war, dass sich ein deutscher Soldat als syrischer Flüchtling registrieren lassen kann. Eigentlich eine Nummer aus dem Lummerland oder eben aus der Bananenrepublik Deutschland, mit einer bald wieder gewählten „Wir schaffen das!“ Kanzlerin. Ja, liebe Angela. Du schaffst uns…

Im Kaiserreich hätte man Flintenuschi ob des Anstrebens dieses Ministerpostens (sofern sie ihn überhaupt je angestrebt hat) gefragt:

„Ja, haben sie denn überhaupt gedient?“ Aber heute braucht man das nicht mehr. Unsere Politiker sind Allround-Genies und jeder der es nicht bemerkt, ist ein Rechter oder schlicht blöd oder Beides.

Und jetzt möchte Flintenuschi als Cheffe richtig aufräumen. Nein, nicht dort wo es notwendig wäre, in Anbetracht nicht fliegender Hubschrauber, um die Ecke schießender Gewehre, eines nicht fliegenden Transportflugzeuges und der eigenen Unfähigkeit, wenigstens eine vernünftige Ausschreibung für die neuen 5 geplanten Fregatten hin zu bekommen, nein, sie betätigt sich lieber als sozialistischer Politoffizier:

Und so lesen wir heute in der BILD:

Im Panzermuseum

                                   Schnittmodell eingezogen

 

Zitat:

Munster – Jetzt muss sogar das Panzermuseum in Munster (Lüneburger Heide) wegen des Bundeswehrskandals seine Exponate neu ordnen! Ein Sprecher des Heeres bestätigt auf BILD-Anfrage:

„Abgesehen von vereinzelten Ausstellungsstücken und Modellen, die entfernt wurden, wurden einzelne Leihgaben der Lehrsammlung der gepanzerten Kampftruppen von der Truppe eingezogen und eingelagert.“

Darunter nach Angaben des Heeres sogar das Schnittmodell einer Wehrmachtswaffe.

Nun, gesunder Menschenverstand beweist sich auch dadurch, dass solche Menschen, die zu eben jenem fähig sind, auch Verhältnismäßigkeiten in ihrem Tun fähig sind anzuwenden.

Ich selbst darf diesen Unfug durchaus anprangern, denn ich war politisch nie „rechts“ , aber die Definierungshoheit obliegt ja nun anderen und daran kann ich nichts ändern.

Vielleicht sollte man im Zuge dessen auch den Verkehrsminister konsultieren, der bitte die Oldtimer-Szene auffordern solle, dass alle Fahrzeuge aus dieser Zeit nicht mehr automobiles Kulturgut seien, sondern Zeitzeuge der NS-Diktatur und deshalb weder ein H-Kennzeichen bekommen können, noch öffentlich mehr vorgeführt werden dürfen.

Dieser blonde wandelnde Aprilscherz in Form einer deutschen Ministerin hat schlicht den Schuß nicht mehr gehört. Vielleicht sollte im September bedacht werden, dass uns auch diese Figuren erhalten bleiben werden, bis sich unser Land international der vollständigen Lächerlichkeit preis gegeben hat.

 

 

 

 

 

 

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