Die Ehe für Alle… und wir haben uns jetzt alle gaaanz dolle lieb ;-)

Früher war es so geregelt,

dass der Prinz das Mariechen vögelt.

Heute ist es ganz verzwickt,

weil alles durcheinander f…
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Deutschland – Ein Volk bejubelt den Betrug an sich selbst…

Nein. Heute kein Thema, dass Sie vielleicht erwartet hätten. Aber geeignet, um es als beispielhaft anzusehen.

Das Vorspiel:

Anfang 2015 erhielt ich von meiner Krankenversicherung einen Bescheid, dass man leider wegen der gestiegenen Kosten einen Beitragszuschlag von 1,2 % erheben müsse. Dies erscheine zwar viel, da die Erhöhungen zwischen 0,5 % und 1,2 % stattfänden, aber man könne dem Versicherten versichern (haha, ein Wortspiel), dass man dann Planungssicherheit habe und ordentlich mit den Einnahmen kalkulieren könne. So weit, so gut.

Das erweiterte Vorspiel:

Ein Jahr später erhielt ich von der seriösen und gut kalkulierenden Krankenversicherung einen weiteren Bescheid. Man müsse leider die nun genehmigte, und von einigen Krankenversicherungen angedachte Erhöhung des Zuschlages (welcher im Übrigen rein arbeitnehmerfinanziert ist) in Höhe von weiteren 0,2 % verlangen.

Wie war das noch mit der langfristigen und seriösen Kalkulation, ein Jahr vorher?

Daraufhin wechselte ich die Krankenversicherung. Im allgemeinen schien es ja um die Versicherungen nicht allzu gut bestellt zu sein. Aber solche Argumentationsketten regten mich dann doch auf.

Der Akt:

Ich wechselte also zu einer anderen Krankenversicherung. So weit so gut.

Nun, im Jahr 2017 (und kurz vor der Wahl, ganz nebenbei bemerkt) werden wir ja allerorts wieder mit Jubelmeldungen versehen. So auch von wem? Man glaubt es kaum. Von den Krankenversicherungen.

Man habe außerordentlich hohe Überschüsse generieren können und interessanterweise stünde die AOK sogar am besten da. Sie habe ein Beitragsplus von 16 Milliarden (!!!, 3 Ausrufezeichen istes mir wert…) verbuchen können. So, die Meldung im Radio.

16 Milliarden? 16.000 Millionen Euro auf der hohen Kante? AHA! Von Beitragssenkungen habe ich zwar nun nichts vernommen, aber was soll’s. Das Geld ist urplötzlich da. Dann ist es wieder weg. Dann ist es wieder da. Faszinierend.

Andere Baustelle:

Letzte Woche komme ich in ein Krankenhaus. Zum Glück nicht als Patient. Und was sehen meine getrübten Augen da im Regal liegen? Ein Prospekt. Und da keine Zeitung in Reichweite lag und ich meiner Langeweile Tribut zu zollen hatte, las ich den dort herum liegenden Plunder.

So preist man dort Wahlleistungen an, welche man dem nachfolgenden Prospekt entnehmen kann:

 

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Man erhält also als Privatpatient sogar die Handtücher ausgetauscht und ein erweitertes Speisenangebot! Uii, toll! Diese Leistungen werden angeboten, für insgesamt 125 Euro pro Nacht. Das sind dann schon Preise eines recht gehobenen Hotels, denn das Angebotene bietet Ihnen eine gute Pension auch für 40 Euro. Aber egal. Man muss ja auch noch was verdienen….

Was vielmehr auffällt: Neben der kategorischen Verneinung seitens der Politik, dass es keine 2-Klassen Medizin gäbe, was mittlerweile allseits bekannt ist, darf ich mich fragen:

Was treiben eigentlich die gesetzlichen Kassen mit dem ganzen Geld, wenn sie es zwar zurück legen können, und recht viel an Überschüssen vorzuweisen haben, aber es scheinbar den Patienten kaum noch zu Gute kommen lassen?

Muss sich ein Patient nicht vollkommen verarscht vorkommen, wenn er noch eine solche Meldung aus der Tagesschau, wie ich sie oben erwähnte, in den Ohren hat und dann wohl ziemlich viel Angst bekommen muss, wenn er ins Krankenhaus kommt, und liest, dass sein Handtuch vielleicht nicht ausgewechselt wird…?

In Anbetracht der Tatsache, dass von seinem Bruttogehalt 14,6% Grundbeitrag plus Zusatzbeitrag einbehalten werden und er dann erleben muss, wie er medizinisch behandelt wird, ist das Ganze für die Versicherten wohl ein ziemlich übles Geschäft.

Aber keiner regt sich auf! Ist ja alles ganz dolle in Deutschland.

Und eine Krankenkasse muss eigentlich nicht mal wirklich kalkulieren wie ein Geschäftsmann, denn:

Die Finanzierung der gesetzlichen Kassen erfolgt über den sogenannten Gesundheitsfonds. Sämtliche Beitragseinnahmen der Krankenkassen landen in diesem Topf, werden mit Geldern des Bundes aufgestockt und von hier an die einzelnen Krankenkassen nach einem Bedarfsprinzip verteilt.

Reicht es nicht, stockt der Bund auf. Mit Steuergeldern. Na gut. Wird schon gut gehen. Und vielleicht gibts beim nächsten Mal auch ein gewaschenes Handtuch. Für jeden Versicherten.

https://www.krankenkassenzentrale.de/beitrag#

 

 

 

Dann geh‘ doch zu Deinem Vater…

Das ich mal aus einem Mama-Blog zitieren würde, hätte ich zwar nicht gedacht, zeigt jedoch, dass auch bei Frauen und Müttern natürlich ein Gespür für übelsten Kindesmißbrauch in Trennungssituationen vorhanden ist. Lediglich muss bemerkt werden, dass die Autorin sich nicht bewusst über die (familienrechtlichen) Hintergründe und den damit verbundenen Schicksalen vollumfänglich bewusst ist. Das kann ihr aber auch nicht vorgeworfen werden, da sie als evtl. nicht Betroffene sich bislang nicht damit beschäftigen musste.

Ansonsten sollte man diesen Artikel schlicht auf sich wirken lassen…. Manche sollen schon nach ein paar Sätzen abgebrochen haben…

https://www.minimenschlein.de/gedanken/dann-geh-doch-zu-deinem-vater-wenn-du-ihn-so-vermisst-na-geh-geh-schon-uber-eine-traurige-begegnung