Und so geht die Freiheit zugrunde – mit donnerndem Applaus…

Als im Film „Star Wars“ Kanzler Palpatine in Amt und Würden gewählt wurde, war der galaktischen Republik nicht klar, dass aus ihm bald der Imperator hervor gehen sollte, dessen Imperium über lange Zeit von den Rebellen bekämpft werden musste.

Wer aufmerksam folgte stellte schnell fest: Das Imperium war nicht irgendein plötzlich von außen aufgetauchter Feind, der vorher die Republik vernichtete um dann von Rebellen bekämpft zu werden. Nein, das Imperium war aus der Republik hervor gegangen und durch ihre eigene Schwäche und Unzulänglichkeit war eben diese Republik plötzlich eine ganz andere….

Ganz so ist dies auf irdische Entwicklungen sicher nicht übertragbar, letztlich aber geben eben diese Entwicklungen zu denken, denen wir gerade jetzt in Krisenzeiten ausgesetzt sind. Und zu denken gibt auch, dass eben nicht nur die Mitglieder der ehemals galaktischen Republik den zukünftigen Diktator mit Applaus in dessen Position verhalfen, sondern auch das Verhalten einer Bevölkerung, die dankend einer Führung Tribut zollt, die sich aktuell genau so zu verhalten scheint.

Und so sagte seinerzeit die einsam mit ihrer Meinung da stehende Prinzessin Amidala:

„Und so geht die Freiheit zugrunde. Mit donnerndem Applaus.“

In einer notwendigerweise wohl formulierten Art, die nicht in Abrede stellt, dass natürlich Maßnahmen gegen einen neuen Virus notwendig sind und auch klar hervor arbeitend, dass die Arbeit von Verantwortlichen unter Miteinbeziehung zu treffender Entscheidungen, derzeit keine beneidenswerte ist, verweist zurecht der Autor aber auf etwas mittlerweile scheinbar vergessenes:

Nämlich auf Grundrechtsprinzipien und auf eine rechtsstaatliche Ordnung, bezüglich derer er weiterhin darauf hinweist, dass derzeit das Abbiegen in den Gegenverkehr zumindest einer Gefahr unterliegt, da besonders in Zeiten einer Krise und in Zeiten von Ausgangssperren und Einschränkungen, die über unsere Grundrechte und über unsere Verfassung wachenden Blicke derzeit scheinbar ignoriert werden.

Verfassungsblog

Dem Spruch „Wer kämpft, verliert“ ist zumindest jetzt etwas abzugewinnen, steht man doch vor den Trümmern eines unflexiblen Systems, in dessen Hamsterrad sich die Mehrheit auch gerne einfand. Ermöglichte dieses System bis heute weitestgehend den erwünschten Konsum und den „schönen Dingen“ des Lebens folgen zu können. Auch wenn das Konto am 30. geleert war, so füllte es sich am nächsten 1. des Monats wieder – zumindest so lange, wie man nicht aus dem System gekickt wurde und durch Verschuldung, Obdachlosigkeit und also Einwirkungen des Schicksals von außen aus demselbigen heraus fiel…

So stellen sich derzeit nicht nur Politiker in allererste Reihe und rufen mit Verzückung, sie hätten gut gewirtschaftet und könnten deshalb nun „Milliardenhilfen“ unters Volk bringen, während dieses ebenso verzückt applaudiert.

Vergessen sind die Zustände, welche sich in der Zeit des „guten Wirtschaftens“ als Abfallprodukt im Markt von Globalisierung und Gewinnmaximierung unbeachtet rechts und links des Weges als Collateralschaden wieder fanden.

1,2 Millionen Obdachlose, tausende Tafeln, überfüllte psychiatrische Kliniken von Burnout Betroffenen, Altersarmut und Verbraucherinsolvenzen.

Diese Menschen hatten zumindest die Möglichkeit zu bemerken, dass z.B. eine Insolvenz nicht nur die begrenzte Zeit einer Vermögenslosigkeit nach sich zieht, sondern tiefe seelische Wunden und eine damit einhergehende zutiefst belastende Beschäftigung mit sich selbst und die Auseinandersetzung mit der Frage, wo man denn selbst versagt habe, wo doch alles möglich erschien…

Auch diese Menschen werden jetzt eingesperrt und müssen sich von Tagesschau und Co erzählen lassen, der Staat habe genug Geld, all seine vorherigen Versäumnisse nun in Form von Darlehen und frisch gedrucktem Geld dem deutschen Michel gönnerhaft zur Verfügung stellen zu können.

Welch ein Zynismus…

Und so lange die breite Masse der Menschen sich ständig emotionalisieren lässt, und der Verstand, der auch für sich alleine stehend oft ein Schnippchen schlägt, aber gerade nun heranzuziehen wäre wo er völlig ausgeschaltet erscheint, lässt sich diese breite Masse manipulieren und lenken. Und womit lässt sich der Mensch am besten lenken, als mit dem Instrumentarium der …

ANGST

Niemand bestreitet die Gefährlichkeit eines Virus, aber das ist auch gar nicht die Frage. Die Frage ist – und selbst sie darf derzeit nicht gestellt werden – was uns letztlich kränker machen wird:

Das Virus oder die Angst vor dem Virus?

Die Folgen jedoch, werden wir über Jahre so nachhaltig zu spüren bekommen, dass der Virus an sich, in den Hintergrund treten wird.

Ich unterhielt mich mit einem Kunden, dessen Beruf Bestatter ist und der erhellendes von sich gab, dass die ganze Absurdität der Vorgänge offen legt und niemand kennt sie und niemand will sie kennen…

In vorherigen Artikeln erwähnte ich bereits andere, im Gesundheitssystem tätige Menschen, weshalb wir uns heute nur über dessen Erzählung kurz erstaunen lassen:

Ein zu „besuchendes“ Krankenhaus, welches im Zeichen der Corona-Krise hermetisch abgeriegelt ist und jeder Besucher zwangsweise Fieber gemessen bekommt, musste angefahren werden um einen Verstorbenen (Nein, er verstarb nicht an Corona!) abzuholen. Auf den Hinweis hin, er wolle „jemanden“ abholen hieß es : „Ja, dann gehen sie rein.“ Und so betrat er ohne Schutzmaske und Fiebermessung das hermetisch abgeriegelte Krankenhaus und dessen innerliches Kopfschütteln dürfte nun wohl hier auf Zustimmung stoßen.

Die kritische Masse

Das Thema „Covid-19“ ist nun symptomatisch für eine „Diskussionskultur“ die wir seit langem kennen. Ist zu 70% + X eine Zustimmung erfolgt, ist die Zustimmung des notwendigen Prozentsatzes der „kritischen Masse“ erfolg und es werden dann andere Meinungen, kritische Betrachtungsweisen und skeptische Beobachter unterdrückt und abgedrängt.

Das ist nicht zum ersten Male der Fall. Diese Systematik findet sich seit zig Jahren wieder. Vor „Covid-19“ war es die AfD, die derzeit niemanden zu beschäftigen scheint, teilweise zeitgleich „Greta“ die nun Freitags die Schule nicht mehr von Kanzlerinnen Gnaden zu schwänzen braucht weil sowieso kein Unterricht stattfindet, oder das mittlerweile auch (fast) in Vergessenheit geratene Thema der „Flüchtlingskrise“ welches uns 2015 und danach vollkommen dominierend in Anspruch nahm.

Und jedes Mal fand eine Art der Meinungsbildung statt, die am Ende des Prozesses und Erreichens der kritischen Masse der Zustimmenden jeden und alles weg drückte, der sich zumindest nachfragend in die Reihen mischte.

Die jeweilige Sau, derer es viele zu geben scheint und die jeweils und schön hintereinander geordnet durchs Dorf gejagt wird, ist so bunt angemalt und so zerstörerisch durch die Vorgärten ackernd unterwegs, dass niemand mehr abseits der Meinungsbildung von „Jagd die Sau!“ sich traut aus dem Hause zu treten.

Dieser Rest bleibt ungehört und man gibt sich nicht einmal die Mühe, die Ignoranz diesem Rest gegenüber halbwegs zu verstecken.

Selbst bei entsprechender Befähigung heißt es lange nicht, dass Gehör verschafft wird. Wer nicht an den entsprechenden Hebeln sitzt, nicht politisch hofiert wird und nicht in der Lage ist, die notwendig zu drückenden Knöpfe zu betätigen, ist und bleibt der verschwörerisch anmutende Underdog, den man besser meiden sollte.

Diese Stimmen werden alleine deshalb schon kein öffentliches Gehör finden, weil „die Medien“ – und ja ich fasse dieses heiße Thema an – nicht nur zurecht einer Form der Hofberichterstattung zugesprochen wird, sondern sie in jeder Hinsicht sich schlicht zum Büttel und Ideologieträger der Herrschenden gemacht haben.

Und genau so siecht eine Demokratie dahin, die mal als diskussionsfreudige und konsensorientierte Republik gegründet wurde und die sich zumindest ein paar Jahrzehnte lang den Anschein des Funktionsfähigen gab. Verdammt lang`her…

Und nun siecht das Land vor sich hin. Nur Dirk Müller erklärt noch in youtube Videos, was auf uns zukommen kann und zukommen wird und versucht Zusammenhänge herzustellen wohl wissend, dass nur eine Minderheit dies zu begreifen in der Lage scheint.

Nun kommt der finale Schritt eines dahinvegetierenden Landes, das sich einer Bevölkerung erfreut, die einer Versagenskanzlerin gute Genesungswünsche sendet mit den Worten: Frau Merkel, wir brauchen Sie!

Jeder Adelige im 17. Jhdt, wäre vor Verzückung fast in den Kuchen gefallen.

Und dieses Finale zeigt sich nun so, dass 80 Millionen Menschen eingesperrt werden und zig tausend Unternehmen – vorwiegend Kleinunternehmen und Mittelständler – vor die Wand gefahren werden, weil man auf nichts vorbereitet war.

Keine Masken, keine Schutzanzüge, keine Desinfektionsmittel und so weiter und so fort…. Trotzdem kein kritischer Blick in Richtung Merkel, die den Indern mal gerade so nebenbei eine Milliarde Euro schenkte um sie zu inspirieren, mehr für den Klimaschutz zu tun und kein kritischer Blick darauf, dass Grundrechte und verfassungsmäßige Rechte nicht mal mehr zur Diskussion gestellt werden. Es geht ja um die Gesundheit der Bürger und deren Wohl! Wer will denn dagegen etwas haben?

Kim-Jong Un dürfte sich gerade wohl die Augen reiben…